Forschungsarbeit, 2005
40 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
2. Theoretischer Hintergrund
2.1 Gesetzlicher Rahmen (SGB XI , Pflegeversicherung)
2.2 Vorgaben des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung
2.3 „Säulen“ eines Pflegekonzeptes
2.4 Die Pflegetheorie von Monika Krohwinkel
2.4.1 Fünf Kategorien des Konzeptes von Monika Krohwinkel
2.4.2 Fünf Teilkonzepte des Konzeptes von M. Krohwinkel
2.5 Eigene Erfahrungen aus der Praxis / hypothetische Überlegungen
3. Entwicklung der Forschungsfrage
3.1 Forschungsfrage
3.2 Zielsetzung
4. Durchführung der Untersuchung
4.1 Forschungsmethode
4.2 Forschungsvorgehen
4.3 Auswahl der Stichproben
4.4 Der Interviewleitfaden
4.5 Die Interviews
4.6 Vorgehensweise bei der Analyse der Interviews
5. Beschreibung der Kategorien
5.1 Bedeutung von Pflegetheorien
5.2. Menschenbild
5.3 Primäres pflegerisches Interesse/primäre pflegerische Zielsetzung
5.4 AEDL-Strukturmodell
5.5 Das Pflegeprozessmodell
5.5.1 Der Pflegeprozess – Erhebung
5.5.2 Der Pflegeprozess – Planung
5.5.3 Der Pflegeprozess – Durchführung
5.5.4 Der Pflegeprozess – Auswertung
5.5.5 Der Pflegeprozess – Bedeutung
5.6 Managementmodell
5.7 Modell zum reflektierenden Erfahrungslernen
5.8 Institutioneller Rahmen
5.9 sonstige Kategorien
6. Beschreibung der Probanden
6.1 Beschreibung Proband 1
6.2 Beschreibung Proband 2
6.3 Beschreibung Proband 3
6.4 Beschreibung Proband 4
6.5 Beschreibung Proband 5
6.6 Beschreibung Proband 6
6.7 Beschreibung Proband 7
6.8 Beschreibung Proband 8
7. Fazit
8. Literatur
Ziel dieser Arbeit ist es, die praktische Anwendung und das Verständnis der Pflegetheorie von Monika Krohwinkel in stationären Altenpflegeeinrichtungen zu untersuchen und dabei Diskrepanzen zwischen theoretischen Anforderungen und dem Pflegealltag zu identifizieren.
2.4.1 Fünf Kategorien des Konzeptes von Monika Krohwinkel
In dem konzeptionellen Modell von Monika Krohwinkel zeichnen sich fünf Kategorien ab:
Sichtbarkeit: „Pflegefachkräfte bedürfen der Kompetenz, die Ressourcen, Fähigkeiten und Probleme des betroffenen Menschen zu erkennen, diese bewusst in den Pflegeprozess zu integrieren und sie durch Dokumentation transparent zu machen.“
Ganzheitlichkeit: Die AEDLs werden sowohl einzeln als auch in ihren Beziehungen zueinander betrachtet; dies geschieht im Sinne der humanistischen Psychologie („der Mensch ist mehr als die Summe seiner Teile“)
Kongruenz: Übereinstimmung von physisch-funktionalen und willentlich emotionalen Komponenten bei fördernden Maßnahmen
Kontinuität: kontinuierliches Beziehungsgefüge zu den Pflegepersonen; kontinuierliche Pflegeplanung (im Rahmen des Pflegeprozesses) und Durchführung der Maßnahmen.
Unabhängigkeit und Wohlbefinden: Der Pflegebedürftige erhält durch die Förderung seiner Fähigkeiten ein Höchstmaß an Unabhängigkeit und Wohlbefinden (vgl. Löser; S. 34).
1. Einleitung: Diese Einleitung beschreibt die Veränderungen im Pflegeberuf sowie die Diskrepanz zwischen wissenschaftlich erarbeiteten Theorien und deren tatsächlicher, oft unzureichender Umsetzung in der Praxis aufgrund von Zeitmangel und traditionellen Arbeitsweisen.
2. Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel erläutert die gesetzlichen Anforderungen sowie die Vorgaben des Medizinischen Dienstes (MDK) an die Qualitätssicherung und stellt das Pflegemodell von Monika Krohwinkel sowie relevante Management- und Prozessmodelle vor.
3. Entwicklung der Forschungsfrage: Hier wird begründet, warum die praktische Umsetzung von Pflegetheorien kritisch hinterfragt werden muss, da trotz gesetzlicher Verpflichtungen die geplante Pflege häufig nur dokumentiert, aber nicht konsequent umgesetzt wird.
4. Durchführung der Untersuchung: Dieses Kapitel beschreibt das methodische Vorgehen, welches auf qualitativen, halbstrukturierten Interviews mit examiniertem Personal und Auszubildenden basiert, um deren tatsächliche Einblicke und Erfahrungen zu erfassen.
5. Beschreibung der Kategorien: In diesem Teil werden die Interviewergebnisse strukturiert dargestellt, wobei zentrale Bereiche wie Menschenbild, AEDL-Strukturmodell, der Pflegeprozess und das Managementmodell im Hinblick auf die Praxistauglichkeit analysiert werden.
6. Beschreibung der Probanden: Hier werden acht ausgewählte Probanden einzeln porträtiert, um deren individuelles Pflegeverständnis, ihre Lernerfahrungen und ihre persönliche Haltung zu Pflegetheorien und Dokumentationspflichten detailliert aufzuzeigen.
7. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass zwar ein Bewusstsein für Pflegetheorien existiert, die praktische Umsetzung jedoch durch Zeitmangel und mangelnde praxisbezogene Ausbildung deutlich erschwert wird.
Altenpflege, Pflegetheorie, Monika Krohwinkel, Pflegeprozess, AEDL-Strukturmodell, Qualitätssicherung, Pflegeplanung, Pflegedokumentation, stationäre Pflege, Professionalisierung, Biografiearbeit, Ganzheitlichkeit, Pflegemanagement, qualitative Untersuchung, Praxisbezug.
Die Arbeit untersucht, inwieweit professionelle Pflegekräfte in stationären Altenpflegeeinrichtungen die Pflegetheorie von Monika Krohwinkel tatsächlich in ihrem täglichen Arbeitsalltag anwenden.
Zu den zentralen Themen gehören die Bedeutung von Pflegetheorien, die praktische Nutzung des AEDL-Strukturmodells, der Pflegeprozess, die Pflegedokumentation sowie institutionelle Rahmenbedingungen.
Ziel ist es, Defizite und Ressourcen bei der Umsetzung theoriegeleiteter Pflege zu identifizieren und herauszufinden, ob und wie Pflegekräfte theoretische Ansätze in der täglichen Arbeit integrieren.
Die Autoren haben sich für eine qualitative Forschungsstrategie entschieden und halb strukturierte, fokussierte Interviews geführt, um ein tiefgreifendes Verständnis für die Sichtweise der Pflegekräfte zu erhalten.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung, die methodische Vorgehensweise, die detaillierte Kategorienanalyse der Interviews sowie die Einzeldarstellung der befragten Probanden.
Wichtige Begriffe sind Altenpflege, Pflegetheorie, Pflegeprozess, AEDL-Strukturmodell, Qualitätssicherung, Biografiearbeit und Professionalisierung.
Die befragten Fachkräfte bemängeln oft einen fehlenden Praxisbezug, mangelnde Aktualität der Unterlagen und einen zu hohen Zeitaufwand, weshalb die Dokumentation von einigen als "notwendiges Übel" betrachtet wird.
Alle Befragten empfinden die Biografiearbeit als sehr wichtig für den Zugang zum Bewohner und die Qualität der Pflege, beklagen jedoch, dass diese in der Praxis oft aus Zeitmangel vernachlässigt wird.
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