Fachbuch, 2011
156 Seiten
1. Postmoderne Pädagogik
1.1 Traditionelle Pädagogik
1.2 Postmoderne Epoche
1.3 Postmoderne Pädagogik
2. Positive Erziehung
2.1 Negative Erziehung
2.2 Beispiele Positiver Erziehung
2.3 Positive Erziehung
3. Kreativität und Innovativität
3.1 Kunsterziehungsbewegung
3.2 Postmoderner Perspektivwechsel
3.3 Förderung von Kreativität und Innovation
4. Theorie und Praxis Postmoderner Pädagogik
4.1 Produktive Postmoderne Orientierung
4.2 Postmoderne Unterrichtsformen
4.3 Postmoderne Konzepte der Erziehung
5. Anregungen zur Postmodernen Bildung
5.1 Postmoderne Bildungsanregungen
5.2 Anregungen für den Naturwissenschaftlichen Unterricht
5.3 Postmoderne Pädagogik für die Cyber-Generation
Das Buch untersucht die Herausforderungen der Erziehung im 21. Jahrhundert und propagiert eine Postmoderne Pädagogik, die auf Kreativität, Innovation und positivem Denken basiert, um dem Wandel durch Globalisierung und technologische Entwicklungen konstruktiv zu begegnen.
1.1 Traditionelle Pädagogik
Die meisten modernen Technologiegesellschaften leiden an einer Überpädagogisierung, die Ivan ILLICH als „Schooled Society“ charakterisiert hat. Die naturwissenschaftlich-technische Ausrichtung der Erziehung und Ausbildung fördert ein Ethos der Ausbeutung und Zerstörung der Umwelt. Eine anthropozentrischer Anthropologie blendet aus, dass der Mensch Teil einer von der Natur abhängigen Mitwelt ist. Die engstirnige Sichtweise der westlichen Technologiezivilisation betreibt die bedenkenlose Kontrolle über die Natur, grenzenlose Ausbeutung für den Eigennutz und einen primitiven Materialismus. Die forcierte wirtschaftliche Entwicklung auf der Basis des Fortschrittsglaubens und der unaufhörlichen Wachstumsrate wirkt sich letztendlich destruktiv und gefährlich für die Menschheit und unseren bereits angeschlagenen Planeten aus.
Die bisherigen, westlich geprägten Bildungsmodelle der Megatechnischen Gesellschaft fördern überwiegend einen Raubtierkapitalismus, der die Welt in globalem Ausmaß in ökologische Krisen und vermehrte Katastrophen führen kann. Hinzu kommen die sozialpsychologischen Probleme, die mit der Tendenz zur Entfremdung, zur Enthumanisierung und der massenmedialen Manipulierbarkeit des Menschen in einer modernen technologischen Sozialordnung verbunden sind. Die meisten Bildungsinstitutionen leisten eine Vereinheitlichung der Denkrichtungen. Auf diese Weise bestimmen sie die Richtung und Tendenz der kulturellen, sozialen und technologischen Entwicklung unter Ausschluss einer pluralistischen Offenheit verschiedenster Optionen der freien und humanen Entfaltung der Menschheit.
1. Postmoderne Pädagogik: Analysiert die traditionellen Bildungsansätze im Kontrast zu den Herausforderungen der postmodernen Epoche.
2. Positive Erziehung: Diskutiert Ansätze der Förderung, Ermutigung und Würdigung als Alternative zu negativen Erziehungspraktiken.
3. Kreativität und Innovativität: Beleuchtet die Bedeutung reformpädagogischer Bewegungen für die aktuelle Förderung schöpferischer Potentiale bei Kindern.
4. Theorie und Praxis Postmoderner Pädagogik: Verbindet die Konzepte von Erich Fromm mit modernen Unterrichtsformen wie dem offenen Unterricht oder der Projektmethode.
5. Anregungen zur Postmodernen Bildung: Bietet praktische Curricula und methodische Vorschläge für den Umgang mit neuen Technologien und gesellschaftlichem Wandel.
Postmoderne Pädagogik, Positive Erziehung, Kreativität, Innovation, Biophilie, Erich Fromm, Reformpädagogik, Lebenslanges Lernen, Cyber-Kultur, Indigo-Kinder,Multiple Intelligenzen, Medienkompetenz, Menschenrechtserziehung, Schulangst, Krisenpädagogik
Das Buch skizziert eine zeitgemäße, postmoderne Pädagogik, die auf die veränderten Bedingungen der globalisierten und technisierten Welt des 21. Jahrhunderts reagiert.
Die zentralen Themen umfassen die Kritik an traditionellen Schulsystemen, die Förderung von Kreativität, der Ansatz einer positiven Erziehung sowie die Bedeutung digitaler Medien in der Bildungslandschaft.
Ziel ist es, den pädagogischen Diskurs auf eine Basis zu stellen, die dem Individuum in einer sich schnell wandelnden Welt mehr Freiheit, Selbstbestimmung und Entfaltung ermöglicht.
Der Autor stützt sich auf eine Kombination aus kulturkritischen Analysen, pädagogischen Reformkonzepten und Erkenntnissen aus der Psychoanalyse, Soziologie und Hirnforschung.
Im Hauptteil werden konkrete Konzepte wie der offene Unterricht, die Projektmethode, die multiple Intelligenz-Theorie und die gezielte Förderung von Innovation und Kreativität in der Schule erläutert.
Schlüsselbegriffe sind insbesondere Postmoderne Pädagogik, Biophilie, kreative Bildung, Medienkompetenz und individuelle Potenzialentfaltung.
Der Autor diskutiert das Konzept der Indigo-Kinder als eine Perspektive, um hochsensible und kreative Schüler besser zu verstehen, anstatt sie voreilig mit ADHS-Diagnosen zu belegen.
Er plädiert für eine kritische Medien- und Computerbildung, die Schüler befähigt, die Chancen digitaler Räume zu nutzen, statt sie einseitig als Gefahr zu verteufeln.
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