Bachelorarbeit, 2011
76 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1. Motivation
1.2. Problemstellung
1.3. Zielsetzung
1.4. Aufbau der Arbeit
2. Informationstechnologie in KMU
2.1. Anpassungen der Anforderungen an die IT
2.2. EDV Entscheidungen in KMU
2.3. Einordnung der IT in KMU
2.4. Einsatz und Nutzen einer IT-Dokumentation
3. Unternehmensdarstellung
4. Anwendung von modernen IT-Maßnahmen in Unternehmen
4.1. Cobit
4.2. ISO/IEC 20000 Standard zum IT-Service-Management
4.3. Prince2
4.4. IT Infrastructure Library (ITIL)
4.5. Sonstige IT-Werkzeuge
5. Entscheidungsprozess und Begründung für die Anwendung von ITIL im betrachteten Unternehmen
5.1. Darstellung der Zusammenhänge der einzelnen IT-Komponenten im untersuchten Unternehmen
5.2. Einführung von Strukturen beim Umgang mit IT
5.3. Erhöhung der Servicelevel beim Unternehmen
5.4. Sicherheit bei Systemwechseln
5.5. Schaffung von Transparenz und Akzeptanz der IT-Systeme
6. Vorstellung des ITIL Frameworks
6.1. ITIL V3 – Lifecycle Ansatz
6.2. Struktur ITIL V3
6.3. Rollen und Funktionen in ITIL
6.4. Dienste in ITIL
7. Untersuchung eines repräsentativen Produktlebenszyklus
7.1. Bereiche von ITIL im Zusammenspiel mit dem Beispielprozess
7.2. Die Implementierung des Configuration-Management im Beispielunternehmen
7.3. Begründung der Notwendigkeit einer zentralen Informationsdatenbank
8. Entscheidungsprozess für eine CMDB und Ersteinrichtung
8.1. Identifikation der genutzten IT-Dienste
8.2. Einrichtung und Überführung der IT Komponenten in ITEMs der CMDB
8.3. Möglichkeiten der CMDB
8.4. Kritische Erfolgsfaktoren einer CMDB
9. Ausblick auf die weitere Entwicklung der CMDB im Beispielunternehmen
9.1. Vervollständigung der CMDB mit Hilfe weiterer Prozessen
9.2. Nutzung der CMDB zur Unterstützung weiterer ITIL-Bereiche und Services
9.3. Einführungen weiterer IT-Regelwerke
10. Zusammenfassung
10.1. Überprüfung der Ziele aus dem Kapitel 5
10.2. Überprüfung der Zielsetzung
10.3. Notwendige Hilfsmittel für die Erreichung der Ziele
11. Fazit
Die Arbeit untersucht, ob und wie IT-Frameworks, insbesondere ITIL, in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) zur Optimierung von Kernprozessen sinnvoll eingesetzt werden können. Ziel ist es, durch die Analyse eines repräsentativen Geschäftsprozesses die IT-Landschaft zu strukturieren, die Notwendigkeit einer zentralen Dokumentation (CMDB) aufzuzeigen und eine konkrete Implementierungsempfehlung für IT-Service-Management zu geben.
7. Untersuchung eines repräsentativen Produktlebenszyklus
Nach der Begründung für die Notwendigkeit eines IT-Frameworks und dem Auswahlprozess für ein geeignetes IT-Werkzeug wird im Folgenden die Nutzung der Tools an einem typischen Prozess im Unternehmen dargestellt. Es wird die Entstehung einer Pauschalreise mit ihren einzelnen Abschnitten von der Ideenfindung, der Kalkulation über den Vertrieb bis zum Lebensende dieser Reise betrachtet. In ITIL V3 wird der Lebenszyklus der IT-Dienste beschrieben, das Modell eines Lebenszyklus wird im gewählten Beispielprozess ebenso verwendet.
Die erste Aufnahme der Architektur von Unternehmensprozessen erfolgt über eine Primärerhebung durch Interviews mit den Produktmanagern und anderen Verantwortlichen. Dadurch werden einzelne Aufgaben identifiziert und in einen zeitlichen Zusammenhang gebracht. Ebenso werden parallele und serielle Anordnungen sichtbar. Dies gehört zu den klassischen Analysemethoden.
Zur Darstellung der Prozesse wird Business Process Modeling Notation (im Weiteren mit „BPMN“ abgekürzt) genutzt. Unified Modeling Language (im Weiteren mit „UML“ abgekürzt) oder die Ereignisgesteuerte Prozesskette (im Weiteren mit „EPK“ abgekürzt) wären andere Möglichkeiten zur Prozessdarstellung gewesen.
Diese Notation ist für die Fachabteilungen und die IT-Abteilungen gut auszuwerten, zu verstehen und anzupassen. BPMN bietet zusätzlich die Möglichkeit, entscheidungsbasierte Gateways zu nutzen. Wenn die BPMN Prozesse immer feiner ausmodelliert werden, können sie zu einem späteren Zeitpunkt in ein Softwaremodell überführt werden.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problemstellung der IT-Einführung in KMU ein und definiert das Ziel, die Kernprozesse durch IT-Service-Management zu optimieren.
2. Informationstechnologie in KMU: Dieses Kapitel erläutert die spezifischen Herausforderungen und Anforderungen an IT-Infrastrukturen und IT-Dokumentationen in kleinen und mittelständischen Unternehmen.
3. Unternehmensdarstellung: Hier wird das untersuchte Unternehmen aus der Touristikbranche sowie dessen IT-Struktur anonymisiert vorgestellt.
4. Anwendung von modernen IT-Maßnahmen in Unternehmen: Es werden verschiedene IT-Frameworks wie Cobit, ISO/IEC 20000, Prince2 und ITIL im Hinblick auf ihre Eignung und Anwendung in Unternehmen diskutiert.
5. Entscheidungsprozess und Begründung für die Anwendung von ITIL im betrachteten Unternehmen: Dieses Kapitel begründet die strategische Entscheidung für die Einführung von ITIL als das erste strukturierte IT-Werkzeug im untersuchten Unternehmen.
6. Vorstellung des ITIL Frameworks: Es erfolgt eine detaillierte Einführung in das ITIL-Framework, dessen V3-Lifecycle-Ansatz sowie die relevanten Rollen und Funktionen.
7. Untersuchung eines repräsentativen Produktlebenszyklus: Anhand eines Beispielprozesses aus dem Unternehmen wird aufgezeigt, wie Geschäftsprozesse mit ITIL-Strukturen und dem Configuration-Management verknüpft werden können.
8. Entscheidungsprozess für eine CMDB und Ersteinrichtung: Dieser Abschnitt beschreibt die Auswahl der Software „i-doit“ zur Umsetzung einer zentralen CMDB sowie das Vorgehen bei der Identifikation und Erfassung von IT-Diensten.
9. Ausblick auf die weitere Entwicklung der CMDB im Beispielunternehmen: Es wird diskutiert, wie die CMDB durch weitere Prozesse vervollständigt und als Basis für zusätzliche ITIL-Disziplinen genutzt werden kann.
10. Zusammenfassung: Dieses Kapitel resümiert die Projektergebnisse und überprüft, ob die gesteckten Ziele der IT-Optimierung und Risikominimierung erreicht wurden.
11. Fazit: Das Fazit bewertet den Einsatz von IT-Frameworks in KMU abschließend und fasst die kritischen Erfolgsfaktoren für die Implementierung zusammen.
ITIL, KMU, IT-Prozessmanagement, CMDB, Geschäftsprozesse, BPMN, IT-Service-Management, Configuration-Management, IT-Infrastruktur, Optimierung, IT-Dokumentation, Best Practices, Prozessanalyse, IT-Governance, Effizienzsteigerung
Die Arbeit untersucht die Herausforderungen bei der Einführung strukturierter IT-Frameworks in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) und zeigt einen praktischen Weg zur Optimierung von IT-gestützten Geschäftsprozessen auf.
Zentrale Themen sind die IT-Strukturierung in KMU, die Anwendung von ITIL-Standards, die Prozessmodellierung mit BPMN sowie die Implementierung einer Configuration-Management DataBase (CMDB).
Das primäre Ziel ist es, zu prüfen, ob die Einführung eines IT-Service-Managements in einem KMU die Kernprozesse optimieren, Transparenz schaffen und Ausfallzeiten durch eine bessere IT-Dokumentation reduzieren kann.
Die Autor setzt auf eine Kombination aus Literaturrecherche, empirischer Datenerhebung durch Mitarbeiterinterviews in einem spezifischen Unternehmen sowie der Anwendung von Prozessanalysemethoden wie BPMN.
Der Hauptteil befasst sich mit der Analyse der aktuellen IT-Situation, der Evaluierung von ITIL als passendem Framework, der prozessualen Untersuchung eines Beispiel-Produktlebenszyklus und dem konkreten Aufbau einer CMDB.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie ITIL, KMU, Prozessmanagement, CMDB, Configuration-Management und IT-Service-Management charakterisiert.
ITIL bietet eine praxiserprobte Sammlung von Best Practices, die den Lebenszyklus von IT-Services ganzheitlich betrachtet und durch die Definition klarer Verantwortlichkeiten auch für KMU ohne massiven Personalaufwand skalierbar ist.
„i-doit“ dient als konkrete technologische Basis zur Umsetzung der CMDB, da sie einen zentralisierten Ansatz verfolgt, standardisierte Datenhaltung ermöglicht und in einer kostenfreien Basisversion den Anforderungen des Unternehmens entspricht.
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