Bachelorarbeit, 2009
73 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Begriffsklärung
2.1. Supply Chain Management
2.1.1. Frühere Entwicklung
2.1.2. Aktueller Forschungsstand
2.2. Referenzmodellierung
2.2.1. Frühere Entwicklung
2.2.2. Aktueller Forschungsstand
3. Review Vorgehensweise
3.1. Problemformulierung
3.2. Literatursuche
3.3. Literaturauswertung
3.4. Analyse und Interpretation
3.5. Präsentation der Lösungsansätze
4. Modellierungssprachen
4.1. Verwendung
4.2. Anforderungen
4.3. Probleme
4.4. Lösungsansätze
4.5. Einsatz im Supply Chain Management
4.5.1. Vergleich der Sprachen
4.5.1.1. UML (Unified Modeling Language)
4.5.1.2. Petri-Netze
4.5.1.3. ERM (Entity Relationship Modell)
4.5.1.4. (e)EPK [(erweiterte) Ereignisgesteuerte Prozesskette]
4.5.1.5. BPML (Business Process Modeling Language)
4.5.1.6. Zusammenfassung
5. Modellierungsmethoden
5.1. Verwendung
5.2. Anforderungen
5.3. Probleme
5.4. Lösungsansätze
5.5. Einsatz im Supply Chain Management
5.5.1. Vergleich der Methoden
5.5.1.1. Rapid Application Development (RAD)
5.5.1.2. Structured Analysis and Design Technique (SADT)
5.5.1.3. Nijssen’s Information Analysis Method (NIAM)
5.5.1.4. Joint Application Development (JAD)
5.5.2. Zusammenfassung
6. Modellierungswerkzeuge
6.1. Verwendung
6.2. Anforderungen
6.3. Probleme
6.4. Lösungsansätze
6.5. Einsatz im Supply Chain Management
6.5.1. Vergleich der Werkzeuge
6.5.1.1. ARIS Toolset
6.5.1.2. Bonapart
6.5.1.3. WebSphere Business Modeler
6.5.1.4. ViFlow
6.5.2. Zusammenfassung
7. Referenzmodelle
7.1. Verwendung
7.2. Anforderungen
7.3. Probleme
7.4. Lösungsansätze
7.5. Einsatz im Supply Chain Management
7.5.1. Vergleich der Referenzmodelle
7.5.2. Supply Chain Operations Reference (SCOR) - Modell
7.5.2.1. Supply Chain Integrative Framework
7.5.2.2. Supply Chain Management Framework
7.5.2.3. Supply-Chain-Referenzmodell
7.5.3. Zusammenfassung
8. Resümee
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die Nutzenpotenziale der Referenzmodellierung für das Supply Chain Management (SCM), um die bisher mangelnde Zusammenarbeit dieser beiden Disziplinen zu adressieren und Forschungsbedarf zu decken.
4.5.1.1. UML (Unified Modeling Language)
Die Unified modeling Language (UML) (zu deutsch: „Vereinheitlichte Modellierungssprache“) ist eine Sprache zur Spezifikation, Visualisierung, Konstruktion und Dokumentation von Modellen für Softwaresysteme. Sie wurde von der Object Management Group (OMG) erschaffen und wird bis heute weiter standardisiert.
Nach den im vorherigen Kapitel aufgezeigten Aspekten wird nun untersucht, in wie weit UML im Supply Chain Management eingesetzt werden kann:
1. Redundanzfreiheit: In UML werden Redundanzen vermieden, indem die Möglichkeit besteht, Klassen zu definieren. Die Oberklasse beinhaltet alle relevanten Informationen, die untergeordneten Klassen enthalten nur noch Ergänzungen und Spezialisierungen. Somit kann es nicht zu Mehrfacheinträgen kommen.
2. Wiederverwendbarkeit: Da in UML die Möglichkeit der Parametrisierung besteht, kann ein Modell auf verschiedenste Fälle angepasst werden und wird somit wiederverwendbar.
3. Allgemeingültigkeit: UML ist keine Sprache, die speziell für eine bestimmte Branche entwickelt wurde. Vielmehr war das Ziel der Entwicklung, verschiedene „kleinere“ Sprachen (beispielsweise Semantic Object Modeling Approach (SOMA) oder Object-Modeling Technique (OMT)) zu einer universell einsetzbaren, allgemeingültigen Sprache zusammenzufassen.
4. Kardinalität: In der Unified Modeling Language nennt sich diese Funktion „Multiplizität“. Einem Element kann eine untere und eine obere Schranke zugewiesen werden, wobei die untere kleiner oder gleich der oberen Schranke sein muss.
5. Interoperabilität: Beispielsweise mit Hilfe von Sequenzdiagrammen ist es in UML möglich, Interaktionen zwischen verschiedenen eigenständigen Objekten, genauer gesagt (im Fall für das Supply Chain Management) Unternehmen, darzustellen. Auch gibt es die Funktion UML2.0 Diagram Interchange, die unterschiedlichen Werkzeugen den Austausch ganzer Diagramme ermöglicht. Der Austausch z. B. von Daten, wird mittels dem Versenden von Meldungen zwischen den einzelnen Unternehmen dargestellt.
1. Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet den Wandel der Wirtschaft und die wachsende Bedeutung des Supply Chain Managements sowie das Potenzial der Referenzmodellierung zur Unterstützung komplexer Konstruktionsprozesse.
2. Begriffsklärung: Dieses Kapitel definiert die zentralen Begriffe Supply Chain Management und Referenzmodellierung und diskutiert deren historische Entwicklung sowie den aktuellen Forschungsstand.
3. Review Vorgehensweise: Hier wird die angewandte Review-Methodik basierend auf Coopers Ansatz erläutert, inklusive der Schritte von der Problemformulierung bis zur Präsentation der Lösungsansätze.
4. Modellierungssprachen: Das Kapitel behandelt die Anforderungen, Probleme und Lösungsansätze für Modellierungssprachen und untersucht deren Eignung für den Einsatz im Supply Chain Management.
5. Modellierungsmethoden: Hier werden verschiedene Methoden zur Modellierung, wie RAD, SADT, NIAM und JAD, vorgestellt und auf ihre Funktionalitäten im SCM-Kontext hin vergleichend analysiert.
6. Modellierungswerkzeuge: Dieses Kapitel analysiert verschiedene Werkzeugtypen von der reinen Visualisierung bis hin zu dynamischen Systemen und vergleicht führende Tools wie das ARIS Toolset.
7. Referenzmodelle: Abschließend werden theoretische Grundlagen von Referenzmodellen dargelegt und spezifische Modelle wie das SCOR-Modell hinsichtlich ihrer Eignung für das Supply Chain Management evaluiert.
Supply Chain Management, Referenzmodellierung, Modellierungssprachen, Modellierungsmethoden, Modellierungswerkzeuge, Prozessmodellierung, SCOR-Modell, UML, Geschäftsprozessmanagement, Interoperabilität, Standardisierung, Wiederverwendbarkeit, Effizienzsteigerung, Konstruktionsprozesse, Wertschöpfungskette.
Die Arbeit untersucht, inwieweit die Konzepte der Referenzmodellierung – bestehend aus Sprachen, Methoden und Werkzeugen – genutzt werden können, um die Effizienz und Qualität im Supply Chain Management zu steigern.
Die zentralen Felder umfassen die Definition und Anwendung von Referenzmodellen, die Eignung verschiedener Modellierungssprachen und -werkzeuge sowie die methodische Unterstützung bei der Gestaltung von Lieferketten.
Das Ziel ist es, die Nutzenpotenziale der Referenzmodellierung für das Supply Chain Management aufzuarbeiten, um die bisherige Lücke in der Zusammenarbeit beider Disziplinen zu schließen.
Die Arbeit basiert auf der Review-Methode, bei der existierende Primäruntersuchungen und Ansätze systematisch gesucht, ausgewertet, interpretiert und auf die spezifische Fragestellung angewendet werden.
Der Hauptteil analysiert detailliert Modellierungssprachen (wie UML, EPK), Methoden (wie RAD, NIAM) und Werkzeuge (wie ARIS, Bonapart) sowie Referenzmodelle (insb. das SCOR-Modell) hinsichtlich ihrer Anwendbarkeit auf Supply Chains.
Wichtige Begriffe sind Supply Chain Management, Referenzmodellierung, Prozessmodellierung, Interoperabilität, Modellierungswerkzeuge und das SCOR-Modell.
Es ist das bekannteste Referenzmodell im SCM-Bereich, da es speziell auf die Anforderungen von Lieferketten ausgerichtet ist und eine standardisierte Beschreibung sowie Bewertung von Prozessen über Unternehmensgrenzen hinweg ermöglicht.
Die Interoperabilität ist kritisch, da in einer Supply Chain viele unabhängige Firmen kooperieren müssen; ein Werkzeug muss daher den Datenaustausch und die Integration über verschiedene Systeme hinweg unterstützen.
Es gibt keine "eierlegende Wollmilchsau", aber Methoden wie RAD und NIAM bieten gute Werkzeugunterstützung, während JAD besonders durch die Einbindung aller Beteiligten punktet, wenn auch mit höherem Zeitaufwand.
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