Bachelorarbeit, 2010
48 Seiten, Note: 1,3
Die Arbeit befasst sich mit der Gefangennahme des römischen Kaisers Valerian durch den persischen König Schabuhr im Jahr 260. Sie untersucht die Quellenlage, die historischen Umstände des Ereignisses sowie die Frage, ob das Römische Reich im dritten Jahrhundert tatsächlich eine Krise durchlebte. Die Arbeit konzentriert sich insbesondere auf die Datierung und den Verlauf der dritten Agoge Schabuhrs, sowie auf die Frage, wie Valerian in die Hände der Perser geriet und was nach seiner Gefangennahme mit ihm geschah.
Die Einleitung beleuchtet die Quellenlage, die historische Situation des römischen Reiches im dritten Jahrhundert und die sasanidisch-römischen Beziehungen. Im Hauptteil wird die Gefangennahme Valerians im Kontext der Agogai Schabuhrs untersucht. Die Arbeit konzentriert sich dabei auf die Datierung und den Verlauf der dritten Agoge, sowie auf die Frage, wie Valerian in die Hände der Perser geriet und was nach seiner Gefangennahme mit ihm geschah. Der Ausblick gibt einen kurzen Ausblick auf die weitere Forschung.
Römisches Reich, Sasanidenreich, Valerian, Schabuhr, Gefangennahme, Agoge, dritte Agoge, Reichskrise, Quellenlage, Historiographie, spätantike Geschichte
Valerian wurde im Jahr 260 während eines Feldzugs gegen das Sasanidenreich vom persischen König Schabuhr I. gefangen genommen. Die genauen Umstände sind aufgrund widersprüchlicher Quellen bis heute umstritten.
Als "Agogai" werden die großen Feldzüge des Perserkönigs Schabuhr gegen das Römische Reich bezeichnet, die schließlich zur Gefangennahme des Kaisers führten.
Die Arbeit untersucht, ob die Instabilität durch Soldatenkaiser und äußeren Druck (Franken, Goten, Perser) von der Bevölkerung tatsächlich als eine zusammenhängende, existenzielle Krise wahrgenommen wurde.
Es gibt spätantike lateinische, byzantinische und orientalische Quellen. Diese weichen jedoch stark voneinander ab, was die Rekonstruktion der Ereignisse nach der Schlacht bei Edessa erschwert.
Es war das erste Mal in der römischen Geschichte, dass ein regierender Kaiser lebend in die Hände eines ausländischen Feindes fiel, was als diplomatischer und militärischer Tiefpunkt für Rom galt.
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