Diplomarbeit, 2003
174 Seiten, Note: 1,3
1. Einführung
1.1 WEGWEISER DURCH DIE DIPLOMARBEIT
1.2 BEGRIFFE UND ORGANISATIONSUMFELD DER BENUTZER-DOKUMENTATION
1.2.1 Grundlegende Begriffe, Definitionen und Abgrenzungen
1.2.1.1 Benutzer-Dokumentation
1.2.1.2 Betriebswirtschaftliche Anwenderprogramme
1.2.1.3 Anforderungen
1.2.2 Organisationsumfeld der Benutzer-Dokumentation
1.2.2.1 Auftraggeber
1.2.2.2 Auftragnehmer
1.2.2.3 Normungsorganisationen
1.2.2.4 Benutzer und Verbraucherschutzverbände
1.2.2.5 Rechtsprechung
1.3 CHECKLISTE FÜR DOKUMENTATIONSANFORDERUNGEN
2. Welche Arten von Dokumentation gibt es?
2.1 PROJEKT-DOKUMENTATION
2.2 TECHNISCHE DOKUMENTATION
2.2.1 Entwicklungs-Dokumentation
2.2.2 Programm-Dokumentation
2.2.2.2 Benutzer-Dokumentation
2.2.2.3 Gegenüberstellung DV-Handbuch und Benutzer-Dokumentation
3. Allgemeine Anforderungen an Benutzer-Dokumentationen
3.1. AUFBAU EINER BENUTZER-DOKUMENTATION
3.1.1 Äußere Gestaltung
3.1.2 Gliederung
3.1.3 Version
3.1.4 Innere Gestaltung
3.1.5 Terminologie
3.2 KONKRETE ANFORDERUNGEN
4. Anforderung der Normungsorganisationen
4.1 ISO UND IEC
4.2 IEEE
4.3 CEN UND CENELEC
4.4 DIN
5. Anforderung aus Recht und Rechtsprechung
5.1 ALLGEMEINES
5.2 RECHTSRAHMEN
5.3 HAFTUNG MIT VERSCHULDEN NACH BGB
5.4 HAFTUNG OHNE VERSCHULDEN NACH PRODHAFTG
5.5 RECHTSPRECHUNG
5.6 RECHTSFOLGEN
6. Anforderungen aus Kommunikations- und Motivationslehren
6.1 DER KOMMUNIKATIONSPROZESS
6.2 STÖRFAKTOREN IM KOMMUNIKATIONSPROZESS
6.3 FOLGEN DER KOMMUNIKATIONSSTÖRUNGEN
6.4 MÖGLICHKEITEN DER KOMMUNIKATIONSVERBESSERUNG
6.5 DIE VIER SEITEN EINER BOTSCHAFT
6.6 DAS HAMBURGER VERSTÄNDLICHKEITSKONZEPT
6.7 DER MOTIVATIONSPROZESS
6.8 DER LERNPROZESS
6.9 DIDAKTISCHE ASPEKTE
7. Anforderungen des Marketings
7.1 ZIELE UND AUFGABEN DES MARKETINGS
7.2 MARKTFORSCHUNG
7.3 MARKETINGPOLITISCHE INSTRUMENTE
7.3.1 Produktpolitik
7.3.2 Kontrahierungspolitik
7.3.3 Distributionspolitik
7.3.4 Kommunikationspolitik
7.3.4.1 Werbung
7.3.4.2 Verkaufsförderung und persönlicher Verkauf
7.3.4.3 Öffentlichkeitsarbeit
7.4 KRITISCHE UND PRAKTISCHE WÜRDIGUNG
8. Anforderungen aus Entwicklung und Technik
8.1 ANFORDERUNGEN DES TECHNISCHEN PRODUKTS
8.2 ANFORDERUNGEN AN DIE TECHNISCHE UMSETZUNG
8.2.1 Content-Management-Systeme
8.2.1.1 Grundlagen und Begriffe
8.2.1.2 Anforderungen an Content Management Systeme
8.2.2 XML
8.2.3 Zusammenfassung und Ausblick
9. Umsetzung in der Praxis
9.1 VOR EINFÜHRUNG EINES NEUEN ANWENDERPROGRAMMS
9.2 MULTIMEDIALE BENUTZER-DOKUMENTATION UND -EINWEISUNG
9.2.1 Computergestützte Benutzer-Dokumentation
9.2.2 Tutorial
9.2.3 Masken- und Dialoggestaltung
9.2.4 Hilfefunktion und Hilfetexte
9.2.5 Schulungsunterlagen und Kurzanleitung
9.3 SOFTWARE-ERGONOMIE
9.4 DIE EINFÜHRUNG EINES NEUEN ANWENDERPROGRAMMS
9.5 NACH DER EINFÜHRUNG EINES NEUEN ANWENDERPROGRAMMS
10. Test- und Beurteilungsmethoden für Dokumentationen
10.1 BEURTEILUNG NACH DER PENTAQUEST-METHODE
10.1.1 Wer? - Sender
10.1.2 Wem? - Zielgruppe
10.1.3 Warum? - Nutzenkategorien
10.1.4 Was? – Notwendige Informationen
10.1.5 Wie? - Zielgruppengerecht
10.2 CHECKLISTE ZUR BEURTEILUNG VON ANWENDERHANDBÜCHERN
10.3 PRÜFUNG VON DOKUMENTATIONEN DURCH DEN TÜV
10.4 PRÜFUNG DURCH WIRTSCHAFTSPRÜFER
10.5 PRÜFUNG ANHAND DER DIN-NORM EN 62079
10.6 PRAKTISCHE TESTS
11. Fazit
Die Diplomarbeit hat das Ziel, die vielfältigen und interdependenten Anforderungen an Benutzer-Dokumentationen für betriebswirtschaftliche Anwenderprogramme in einer strukturierten und übersichtlichen Form darzustellen, um deren Bedeutung sowie die rechtlichen, wirtschaftlichen und strategischen Implikationen zu verdeutlichen.
3.1.2 Gliederung
Schlägt man nun die Benutzer-Dokumentation auf, so können die hier gängigsten Bausteine aus der obigen Abbildung bereits im Inhaltsverzeichnis abgelesen werden. Die hier gewählte Reihenfolge der Bausteine ist frei gewählt und nicht festgelegt.
a) Inhaltsverzeichnis
b) Produktidentifizierung
c) Produktbeschreibung
d) Sicherheitshinweise
e) Vorwort / Einleitung
f) Fachwörter, Abkürzungen
g) Anleitungsteil
h) Angaben zu Pflege, Wartung und Störungshilfe
i) Optionale Module und Extras
j) Garantie- und Kundendiensthinweise
k) Technische Daten
l) Literatur, Stichwörter, Glossar
An dieser Stelle möchte ich kurz zu den erwähnten Bausteine Stellung nehmen:
Zu a) Inhaltsverzeichnis
Ein Inhaltsverzeichnis am Anfang verdeutlicht Textaufbau und –gliederung und gibt Hinweise zum Nachschlagen ausgewählter Aspekte.
Zu b) Produktidentifizierung
Die Benutzer-Dokumentation muss klar auf die gelieferte Software bezogen sein. Dazu gehören Angaben wie beispielsweise die Produktmarke und Typbezeichnung, die Produktversion, die Release-Nummer, Name und Adresse des Herstellers oder Lieferanten. Darüber hinaus ist aber auch die Benutzer-Dokumentation genau zu kennzeichnen, damit der Benutzer auch erkennen kann, dass es sich um eine aktuelle Version handelt. Die Anleitung sollte zumindest gekennzeichnet sein mit einer Identitätsnummer und einem Ausgabedatum.
1. Einführung: Die Arbeit beleuchtet die Bedeutung von Benutzer-Dokumentationen vor dem Hintergrund gestiegener Anforderungen durch Rechtsprechung, Marketing und Technik.
2. Welche Arten von Dokumentation gibt es?: Es erfolgt eine Differenzierung zwischen Projekt- und technischer Dokumentation sowie die Einordnung der Benutzer-Dokumentation in den Systemkontext.
3. Allgemeine Anforderungen an Benutzer-Dokumentationen: Dieses Kapitel definiert grundlegende Anforderungen an Aufbau, Gestaltung und Qualitätssicherung von Handbüchern.
4. Anforderung der Normungsorganisationen: Hier werden internationale und nationale Normen wie ISO, IEEE und DIN vorgestellt, die als Leitlinien für die Dokumentationserstellung dienen.
5. Anforderung aus Recht und Rechtsprechung: Das Kapitel erläutert die haftungsrechtlichen Grundlagen und die rechtliche Einordnung von Benutzer-Dokumentationen als Hauptbestandteil von Software.
6. Anforderungen aus Kommunikations- und Motivationslehren: Es wird diskutiert, wie Erkenntnisse aus der Kommunikation, Motivationstheorie und Lernpsychologie zur verständlichen Dokumentationserstellung beitragen.
7. Anforderungen des Marketings: Die Dokumentation wird als wesentliches Marketinginstrument zur Kundenbindung und Markenpflege analysiert.
8. Anforderungen aus Entwicklung und Technik: Fokus auf die Anforderungen an Content-Management-Systeme und den Einsatz von XML zur effizienten Dokumentationserstellung.
9. Umsetzung in der Praxis: Detaillierte Betrachtung des Einführungsprozesses neuer Software sowie der Einsatz multimedialer Hilfen wie Tutorials und Online-Hilfen.
10. Test- und Beurteilungsmethoden für Dokumentationen: Vorstellung praktischer Prüfmethoden wie die PentaQuest-Methode und Zertifizierungen durch den TÜV oder Wirtschaftsprüfer.
11. Fazit: Zusammenfassende Bewertung, die die Unverzichtbarkeit schriftlicher Benutzer-Dokumentationen trotz fortschreitender Digitalisierung unterstreicht.
Benutzer-Dokumentation, Anwendersoftware, Technische Dokumentation, Software-Ergonomie, Content-Management-Systeme, XML, Produkthaftung, Marketing, Normungsorganisationen, Wissensmanagement, Kommunikationstheorie, Softwareeinführung, Benutzerhandbuch, Qualitätssicherung.
Die Arbeit untersucht die vielfältigen Anforderungen, die an die Benutzer-Dokumentation betriebswirtschaftlicher Software gestellt werden.
Die Schwerpunkte liegen auf rechtlichen, wirtschaftlichen, technischen und kommunikationswissenschaftlichen Aspekten, die die Qualität und Erstellung von Dokumentationen beeinflussen.
Ziel ist die strukturierte Zusammenstellung aller relevanten Anforderungen, um Erstellern ein Konzept zur qualitativ hochwertigen Dokumentationsplanung zu bieten.
Die Arbeit nutzt eine interdisziplinäre Analyse aus den Bereichen Betriebswirtschaft, Rechtswissenschaft, Psychologie und Technik sowie eine Auswertung gängiger Normen und Best-Practices.
Der Hauptteil gliedert sich in die Bereiche Normung, Recht, Kommunikations- und Lernpsychologie, Marketing sowie technische Umsetzung mittels Content-Management-Systemen.
Wichtige Begriffe sind Benutzer-Dokumentation, Software-Ergonomie, Produkthaftung und Content-Management.
Die Rechtsprechung stuft die Benutzer-Dokumentation als rechtlichen Hauptbestandteil der Software ein, wodurch deren Vollständigkeit und Richtigkeit zur vertraglichen Hauptpflicht wird.
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