Bachelorarbeit, 2010
71 Seiten, Note: 1
1 Einleitung
1.1 Themenkreis
1.2 Motivation
1.3 Problemstellung
1.4 Forschungsfrage
1.5 Zielsetzung
2 Pflegesituation in Tirol
2.1 Stationäre Pflege
2.1.1 Stationäres Pflegeangebot in Tirol
2.1.2 Inanspruchnahme von stationärer Pflege
2.2 Ambulante Pflege
2.2.1 Ambulantes Pflegeangebot in Tirol
2.2.2 Die neuen Förderrichtlinien
2.2.3 Inanspruchnahme von ambulanter Pflege
2.3 Regionale Unterschiede
3 Identifizierung von einflussnehmenden Faktoren
3.1 Pflegebedürftigkeit
3.2 Wohnsituation
3.2.1 Eigentumsverhältnisse
3.2.2 Wohnungsausstattung
3.2.3 Besiedlungsdichte
3.3 Soziale Netzwerke
3.3.1 Familienstand
3.3.2 Haushaltsgröße
3.4 Bildungsniveau
3.5 Zugang zu Versorgung
3.6 Vergangene Arbeitsbedingungen
3.7 Auswahl der zu überprüfenden Merkmale
4 Methodenbeschreibung
4.1 Quellen
4.1.1 Daten zur ambulanten Pflege
4.1.2 Daten zur stationären Pflege
4.1.3 Statische Daten des Landes Tirol
4.2 Datenbearbeitung
4.2.1 Grundgesamtheit
4.2.2 Korrektur der ambulant betreuten Personen
4.2.3 Mögliche Störgröße: Formeller Pflegebedarf
4.2.4 Klassifizierung der Gemeinden
4.3 Angewendete statistische Tests
4.3.1 Einfaktorielle Varianzanalyse
4.3.2 Scheffé-Test
4.3.3 Kruskal-Wallis-H-Test
4.3.4 Mann-Whitney-U-Test
4.4 Methodenkritik
4.4.1 Zeithorizont der Daten
4.4.2 Korrektur der ambulant betreuten Personen
4.4.3 Mann-Whitney-U-Test
5 Ergebnisse und Interpretation
5.1 Pflegebedürftigkeit
5.2 Wohnsituation
5.2.1 Anteil Privateigentum
5.2.2 Besiedlungsdichte
5.2.3 Ausstattung der Wohnungen
5.3 Soziale Netzwerke
5.3.1 Haushaltsgröße
5.3.2 Ein-Personen-Haushalte
5.3.3 Familienstand
5.4 Bildungsniveau
5.4.1 Pflichtschule
5.4.2 Höhere Schule
5.4.3 Hochschule
5.4.4 Weitere überprüfte Faktoren
5.5 Zugang zu Versorgung
5.5.1 Zugang zu Nahversorger
5.5.2 Zugang zu ärztlicher Versorgung und Medikamenten
5.5.3 Distanz zur Bezirks- und Landeshauptstadt
5.5.4 Distanz zu Altenwohn- und Pflegeheimen und Sozialsprengel
5.6 Vergangene Arbeitssituation (1961)
6 Zusammenfassung und Ausblick
Die Arbeit untersucht auf kommunaler Ebene im Bundesland Tirol die Einflussfaktoren auf die Inanspruchnahme ambulanter versus stationärer Pflegeformen bei älteren Menschen, um die regionalen Unterschiede der Versorgungsstruktur besser zu verstehen und für die zukünftige Planung nutzbar zu machen.
1.2 Motivation
Durch Absolvierung eines fünfmonatigen Praktikums im Amt der Tiroler Landesregierung, Referat Mobile Dienste, bin ich verstärkt mit der Thematik der Altenbetreuung in Kontakt gekommen und habe diesen Bereich für mich entdecken können. Während meiner Tätigkeit als Praktikantin ist mir aufgefallen, dass es regional sehr große Unterschiede in der Inanspruchnahme von ambulanten Pflegeleistungen gibt. Daraus hat sich mir die Frage gestellt, womit diese Unterschiede begründet werden können.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in den Themenbereich der Altenpflege ein, erläutert die persönliche Motivation der Autorin und definiert die Forschungsfrage sowie das Ziel der Untersuchung.
2 Pflegesituation in Tirol: Das Kapitel bietet einen Überblick über das Angebot und die Inanspruchnahme von stationärer und ambulanter Pflege im Bundesland Tirol sowie eine Analyse regionaler Unterschiede.
3 Identifizierung von einflussnehmenden Faktoren: Hier werden theoretische Ansätze und Erkenntnisse aus Studien zu Faktoren wie Pflegebedürftigkeit, Wohnsituation, sozialen Netzwerken und Bildungsniveau zusammengetragen.
4 Methodenbeschreibung: Dieses Kapitel erläutert die Quellen der Datenerhebung, die Datenbearbeitung, die angewandten statistischen Tests und enthält eine kritische Reflexion der Methodik.
5 Ergebnisse und Interpretation: Hier erfolgt die empirische Auswertung und Interpretation der verschiedenen Einflussfaktoren hinsichtlich ihrer Signifikanz für die Wahl der Pflegeform.
6 Zusammenfassung und Ausblick: Das Fazit fasst die zentralen Ergebnisse zusammen und beleuchtet die zukünftige Entwicklung des Pflegemarktes sowie die Notwendigkeit einer besseren Vernetzung der Angebote.
Altenpflege, Tirol, ambulante Pflege, stationäre Pflege, Pflegebedürftigkeit, Wohnsituation, soziale Netzwerke, Bildungsniveau, Demografie, Versorgungsinfrastruktur, Pflegebedarf, Gemeindeebene, statistische Analyse, Altenbetreuung, Gesundheitsmanagement.
Die Arbeit befasst sich mit der Identifizierung der Faktoren, die die Inanspruchnahme von ambulanten und stationären Pflegeleistungen bei älteren Menschen in den Tiroler Gemeinden beeinflussen.
Die Untersuchung konzentriert sich auf die Pflegesituation in Tirol, wohnortbezogene Faktoren, die soziale Vernetzung sowie sozioökonomische Aspekte wie Bildungsstand und historische Erwerbsstruktur.
Die Forschungsfrage lautet: Welche Faktoren beeinflussen die Inanspruchnahme ambulanter und stationärer Pflege in den Tiroler Gemeinden?
Die Autorin nutzt eine quantitative, empirische Untersuchung auf Gemeindeebene, wobei Daten aus Datenbanken und eigenen Erhebungen mittels statistischer Tests wie der einfaktoriellen Varianzanalyse, dem Kruskal-Wallis-H-Test und dem Mann-Whitney-U-Test analysiert werden.
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der aktuellen Pflegesituation in Tirol, die theoretische Herleitung einflussnehmender Faktoren, die detaillierte Methodenbeschreibung sowie die empirische Ergebnisdarstellung und Interpretation.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Altenpflege, Tirol, Versorgungsstruktur, ambulante Pflege, stationäre Pflege und Einflussfaktoren auf Pflegeentscheidungen charakterisieren.
Ja, die Arbeit zeigt, dass Merkmale wie der Anteil an Privateigentum und die Besiedlungsdichte signifikant mit der Wahl zwischen ambulanter und stationärer Pflege korrelieren.
Es wurde nachgewiesen, dass Personen in Gemeinden mit einer stärkeren ambulanten Ausprägung tendenziell in größeren Haushalten leben, während Ein-Personen-Haushalte häufiger in Regionen mit einem höheren stationären Pflegeanteil zu finden sind.
Ja, die Untersuchung ergab, dass in Gemeinden mit einem ehemals hohen Bevölkerungsanteil im Primärsektor heute eher ambulant gepflegt wird, während der ehemalige Sekundärsektor mit einer stationären Präferenz korreliert.
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