Diplomarbeit, 2010
130 Seiten, Note: 1,7
1 EINLEITUNG
2 DIE WIRTSCHAFTLICHE ENTWICKLUNG VON 1990 BIS 2009
2.1 Die Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland
2.2 Die Entwicklung der Automobilindustrie und des Maschinenbaus in der Bundesrepublik Deutschland
2.3 Die Entwicklung der Automobilindustrie und des Maschinenbaus in Baden-Württemberg
2.4 Merkmale der Wettbewerbsposition Baden-Württembergs und seine wichtigsten Industrien
3 DIE ENTSTEHUNG UND ENTWICKLUNG DER FINANZMARKTKRISE
3.1 Die wichtigsten Ursachen
3.2 Weltweite Bedeutung und Auswirkungen
4 MAKROÖKONOMISCHE UND AUßENWIRTSCHAFTLICHE ANSÄTZE
4.1 Exogene Schocks als Auslöser von Konjunkturschwankungen
4.2 Konjunktur und Wachstum
4.3 Die Reaktion der Leistungsbilanz auf Wechselkursschwankungen
4.3.1 Die Leistungsbilanz der Bundesrepublik Deutschland
4.3.2 Die Entwicklung des Wechselkurses
4.3.3 Die Auswirkungen von Wechselkursschwankungen auf die Leistungsbilanz
5 DIE AUSWIRKUNGEN FÜR DIE WETTBEWERBSFÄHIGKEIT VON BADEN-WÜRTTEMBERG
5.1 Die Auswirkungen für die Automobilindustrie und den Maschinenbau
5.2 Die Auswirkungen für die Wettbewerbsfähigkeit der Automobilindustrie
5.2.1 Preisliche Wettbewerbsfähigkeit
5.2.2 Technologische Wettbewerbsfähigkeit
5.2.3 Strukturelle Wettbewerbsfähigkeit
5.3 Die Auswirkungen für die Wettbewerbsfähigkeit des Maschinenbaus
5.3.1 Preisliche Wettbewerbsfähigkeit
5.3.2 Technologische Wettbewerbsfähigkeit
5.3.3 Strukturelle Wettbewerbsfähigkeit
6 LÖSUNGSANSÄTZE ZUR ÜBERWINDUNG DER FINANZMARKTKRISE UND IHRER AUSWIRKUNGEN
6.1 Schwerpunkte wirtschaftspolitischer Stabilisierungsmaßnahmen
6.2 Spezifische Herausforderungen der Automobilindustrie und des Maschinenbaus
6.2.1 Automobilindustrie: veränderte Mobilitätsanforderungen und weltweiter Wettbewerb
6.2.2 Maschinenbau: mit Innovationen auf nächsten Investitionszyklus vorbereiten
7 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK
Diese Arbeit untersucht, inwieweit die globale Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Baden-Württemberg belastet, wobei der Fokus gezielt auf die Leitbranchen Automobilindustrie und Maschinenbau gelegt wird.
3.1 Die wichtigsten Ursachen
Die internationalen Finanzmärkte sind seit dem Sommer 2007 gewaltig in Turbulenzen geraten. Ein scheinbar lokales Problem auf dem US-amerikanischen Immobilienmarkt ist weltweit auf die Finanzsysteme übergesprungen. Die durch die Finanzmarktkrise ausgelösten globalen Schockwellen haben die Realwirtschaft derart negativ beeinflusst, dass die Weltwirtschaft im Winterhalbjahr 2008/09 in eine tiefe Rezession geriet. Die Finanzmarktkrise wurde nicht durch eine einzige Ursache ausgelöst, sondern ist auf ein ganzes Bündel von Ursachen zurückzuführen. Neben der expansiven Geldpolitik und institutionellen Fehlanreizen sind auch das undurchsichtige, nicht immer nachvollziehbare Verhalten der Banken sowie die geringe Eigenkapitalunterlegung der Investmentbanken ursächlich für die Entstehung der Finanzmarktkrise.
Aus der makroökonomischen Perspektive betrachtet sind die Hauptursachen der Finanzmarktkrise zum einen auf die expansive Geldpolitik („Politik des billigen Geldes“) vor allem der US-amerikanischen Notenbank Fed zurückzuführen. Zum anderen waren die institutionellen Fehlanreize für Investitionen auf dem US-amerikanischen Immobilienmarkt eine bedeutende Ursache der Finanzmarktkrise. Die Fed senkte Mitte des Jahres 2003 die Leitzinsen drastisch - auf bis zu 1,0 %.
1 EINLEITUNG: Definiert die zentrale Fragestellung der Untersuchung im Hinblick auf die Auswirkungen der Finanzmarktkrise auf die baden-württembergische Wettbewerbsfähigkeit unter besonderer Berücksichtigung der Leitbranchen.
2 DIE WIRTSCHAFTLICHE ENTWICKLUNG VON 1990 BIS 2009: Bietet einen Überblick über die makroökonomischen Rahmenbedingungen und die branchenspezifische Entwicklung von Automobilindustrie und Maschinenbau.
3 DIE ENTSTEHUNG UND ENTWICKLUNG DER FINANZMARKTKRISE: Analysiert die ursächlichen Faktoren wie expansive Geldpolitik und komplexe Finanzprodukte sowie die weltweite Eskalation der Krise.
4 MAKROÖKONOMISCHE UND AUßENWIRTSCHAFTLICHE ANSÄTZE: Untersucht theoretische Erklärungsmodelle für Konjunkturschwankungen und analysiert die Reaktion der Leistungsbilanz auf Wechselkursänderungen.
5 DIE AUSWIRKUNGEN FÜR DIE WETTBEWERBSFÄHIGKEIT VON BADEN-WÜRTTEMBERG: Den Schwerpunkt bildend, analysiert dieses Kapitel die preisliche, technologische und strukturelle Wettbewerbsfähigkeit der beiden Schlüsselsektoren.
6 LÖSUNGSANSÄTZE ZUR ÜBERWINDUNG DER FINANZMARKTKRISE UND IHRER AUSWIRKUNGEN: Erläutert wirtschaftspolitische Maßnahmen und erörtert spezifische Herausforderungen sowie Anpassungsstrategien für die Unternehmen.
7 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK: Fasst die Kernergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftigen Anforderungen an den Wirtschaftsstandort.
Finanzmarktkrise, Wirtschaftskrise, Wettbewerbsfähigkeit, Baden-Württemberg, Automobilindustrie, Maschinenbau, Exportorientierung, Leistungsbilanz, Wechselkurse, Geldpolitik, Innovationskraft, Lohnstückkosten, Strukturwandel, Konjunktur, Beschäftigungssicherung
Die Arbeit analysiert die Auswirkungen der globalen Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise auf die Wettbewerbsfähigkeit Baden-Württembergs, wobei der Fokus auf den beiden Schlüsselbranchen Automobilindustrie und Maschinenbau liegt.
Zentrale Themen sind die gesamtwirtschaftliche Entwicklung Deutschlands, die Ursachen der Finanzkrise, die ökonomische Theorie zur Außenwirtschaft sowie die spezifischen technologischen und strukturellen Herausforderungen der baden-württembergischen Industrie.
Die Untersuchung geht der Frage nach, ob und inwieweit die Auswirkungen der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise die Wettbewerbsfähigkeit von Baden-Württemberg belasten.
Die Arbeit stützt sich auf eine Kombination aus deskriptiver Analyse wirtschaftlicher Daten, theoretischen makroökonomischen Ansätzen (wie der Marshall-Lerner-Bedingung) und einer ergänzenden empirischen Befragung von Branchenvertretern.
Im Hauptteil werden neben den makroökonomischen Zusammenhängen detailliert die preisliche, technologische und strukturelle Wettbewerbsfähigkeit der baden-württembergischen Automobil- und Maschinenbaubranche bewertet.
Zu den Kernbegriffen zählen Finanzmarktkrise, Wettbewerbsfähigkeit, Exportorientierung, Industriestandort Baden-Württemberg und technologische Innovationskraft.
Sie gilt als entscheidende Zukunftstechnologie zur Einhaltung strengerer CO2-Grenzwerte und als notwendiger Bestandteil der langfristigen Entwicklungsstrategie, um im globalen Technologiewettbewerb zu bestehen.
Sie dienen dazu, die Auswirkungen von sinkender Fertigungstiefe und zunehmendem Outsourcing auf die Wettbewerbsposition der deutschen Automobilindustrie kritisch zu reflektieren.
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