Bachelorarbeit, 2011
25 Seiten, Note: Sehr gut
Diese Arbeit befasst sich mit der Besteuerung innerhalb der EU und analysiert die Schwierigkeiten, die sich bei der Koordination oder Harmonisierung der Kapitalbesteuerung ergeben. Ziel ist es, die Herausforderungen zu beleuchten, die die Steuerpolitik als ein institutionenökonomisches Problem darstellt und die Gründe für die fehlende Integration im Bereich der Steuerpolitik zu erforschen.
Das erste Kapitel führt in das Thema der Kapitalbesteuerung innerhalb der EU ein. Es beleuchtet die historische Entwicklung der Diskussion um Steuerharmonisierung und die damit verbundenen Herausforderungen. Das zweite Kapitel beschäftigt sich mit den institutionenökonomischen Aspekten der Steuerpolitik. Es analysiert die Heterogenität der Akteure und die unterschiedlichen Interessen der Mitgliedsstaaten. Im Mittelpunkt steht das "Race to the bottom"-Dilemma und die potenziellen Folgen für die Kapitalallokation. Das Kapitel betrachtet verschiedene Modelle, die die Positionen der Mitgliedsstaaten in der Steuerharmonisierungsdebatte erklären können.
Kapitalbesteuerung, EU, Steuerpolitik, Harmonisierung, Koordination, Integration, Institutionenökonomik, Heterogenität, "Race to the bottom", Steuerflucht, Kapitalallokation, Modelle, Holzinger-Ansatz.
Die Mitgliedsstaaten haben sehr heterogene Interessen. Während einige auf hohe Steuereinnahmen angewiesen sind, nutzen andere niedrige Steuersätze, um Kapital anzuziehen.
Es beschreibt einen Abwärtswettbewerb, bei dem Staaten ihre Steuersätze immer weiter senken, um im Wettbewerb um mobiles Kapital attraktiv zu bleiben, was die Staatsfinanzen gefährden kann.
Im Gegensatz zur Konsumbesteuerung ist Kapital hochmobil. Es kann leicht in Länder mit niedrigeren Steuersätzen verschoben werden, was Steuerflucht begünstigt.
Dies ist ein Modell zur Erklärung der Positionen von Mitgliedsstaaten in der Steuerpolitik, das insbesondere auf die neuen EU-Mitgliedsländer angewendet wird.
Frühe Berichte wie der Neumark- oder Segré-Bericht identifizierten bereits in den 60er Jahren steuerliche Hürden, die einen gemeinsamen europäischen Markt und Kapitalmarkt behinderten.
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