Fachbuch, 2011
95 Seiten
Widmung / Seite 3
Dank / Seite 7
Vorwort / Seite 11
Kein Name ist ideal: Säbelzahntiger, Säbelzahnkatze, Dolchzahnkatze Seite 13
Megantereon: So groß wie ein Jaguar Seite 27
Funde von Säbelzahnkatzen und Dolchzahnkatzen aus aller Welt Seite 47
Säbelzahnkatzen und Dolchzahnkatzen in Museen Seite 72
Der Autor 77
Literatur 79
Bildquellen 89
Bücher von Ernst Probst 91
Das Ziel dieser Arbeit ist es, einen fundierten Überblick über die Biologie, Systematik und Verbreitung der urzeitlichen Dolchzahnkatze Megantereon zu geben sowie deren Einordnung in den Kontext der sogenannten Säbelzahnkatzen zu verdeutlichen. Der Autor beleuchtet dabei kritisch die historisch gewachsene und teilweise problematische Nomenklatur dieser Raubtiere und stützt sich auf aktuelle paläontologische Erkenntnisse.
Kein Name ist ideal: Säbelzahntiger, Säbelzahnkatze, Dolchzahnkatze
Gleich vorweg: Die Namen Säbelzahntiger, Säbelzahnkatze und Dolchzahnkatze sind allesamt mehr oder minder problematisch. Der vor allem gerne von Laien, aber auch von manchen Wissenschaftlern verwendete Ausdruck Säbelzahntiger weckt vielleicht die falsche Vorstellung, dieses Tier sei eng mit dem heutigen Tiger verwandt und immer so groß wie dieser. Auch der etwas modernere Begriff Säbelzahnkatze ist unzutreffend, weil die Eckzähne (Fangzähne) bei den verschiedenen Formen dieser Raubtiere nicht haargenau wie ein Säbel aussehen. Zudem klingt der Wortteil „katze“ bei einem bis zu tigergroßen Tier zumindest für Laien etwas merkwürdig.
Nicht nur auf Gegenliebe stößt die Aufsplitterung in Säbelzahnkatzen (englisch: saber-toothed cats, scimitar-toothed cats oder scimitar cats) und Dolchzahnkatzen (englisch: dirk-toothed cats). Säbelzahnkatzen heißen – dieser Einteilung zufolge – nur schlanke Gattungen wie Machairodus und Homotherium mit verhältnismäßig langen Beinen sowie kürzeren, breiteren, stark gebogenen, krummsäbelartigen Eckzähnen. Dolchzahnkatzen wie die Gattungen Megantereon und Smilodon dagegen waren eher robust gebaut, besaßen kurze und kräftige Beine, einen gestreckten Körper und trugen längere und schmalere Eckzähne. Verwirrend ist aber, dass die 1999 beschriebene neue Gattung Xenosmilus sowohl Merkmale von Säbelzahnkatzen als auch von Dolchzahnkatzen in sich vereint. Überdies können viele Laien mit dem Begriff Dolchzahnkatzen wenig anfangen, weil ihnen seit langer Zeit nur die Namen Säbelzahntiger oder Säbelzahnkatze vertraut sind.
Widmung / Seite 3: Eine persönliche Widmung an renommierte Experten auf dem Gebiet der fossilen Katzen und Säugetiere.
Dank / Seite 7: Eine Danksagung an zahlreiche Wissenschaftler und Experten für ihre Unterstützung bei den Recherchen.
Vorwort / Seite 11: Einführung in das Thema Megantereon, dessen zeitliches Vorkommen und die Widmung des Werkes an wichtige Forscher.
Kein Name ist ideal: Säbelzahntiger, Säbelzahnkatze, Dolchzahnkatze Seite 13: Erörterung der Problematik der Trivialnamen und wissenschaftlichen Einordnung innerhalb der Felidae.
Megantereon: So groß wie ein Jaguar Seite 27: Detaillierte Untersuchung der körperlichen Merkmale, der historischen Beschreibung und der Lebensweise von Megantereon.
Funde von Säbelzahnkatzen und Dolchzahnkatzen aus aller Welt Seite 47: Eine umfassende geografische Dokumentation von Fundorten der Gattungen Megantereon, Machairodus, Homotherium und Smilodon.
Säbelzahnkatzen und Dolchzahnkatzen in Museen Seite 72: Eine Übersicht wichtiger internationaler Sammlungen und Ausstellungen, die Fossilien dieser Raubkatzen bewahren.
Der Autor 77: Kurzbiografie des Autors Ernst Probst und Auflistung seiner bisherigen Publikationen.
Literatur 79: Zusammenstellung der verwendeten wissenschaftlichen Quellen.
Bildquellen 89: Nachweis der verwendeten Fotografien und Zeichnungen.
Bücher von Ernst Probst 91: Verzeichnis weiterer Werke des Autors zu paläontologischen und historischen Themen.
Megantereon, Säbelzahnkatze, Dolchzahnkatze, Paläontologie, Fossilien, Pleistozän, Pliozän, Machairodus, Homotherium, Smilodon, Raubtiere, Evolutionsgeschichte, Evolution, Gebiss, Raubkatzen
Die Arbeit bietet eine fundierte Übersicht über die ausgestorbene Dolchzahnkatze Megantereon und ordnet diese wissenschaftlich in die Gruppe der fossilen Katzen ein.
Zentrale Themen sind die Systematik, die biologischen Merkmale, das Jagdverhalten und die weltweite Verbreitung dieser urzeitlichen Raubtiere.
Das Ziel ist es, die Nomenklatur zu klären und ein genaues Bild von Megantereon unter Berücksichtigung neuester paläontologischer Erkenntnisse zu zeichnen.
Der Autor stützt sich auf eine tiefgehende Literaturrecherche, den Vergleich von Skelettfunden und die Zusammenarbeit mit international führenden Experten für fossile Katzen.
Der Hauptteil widmet sich der Biologie von Megantereon, der Abgrenzung zu anderen Gattungen wie Smilodon und Machairodus sowie einer detaillierten Dokumentation weltweiter Fundorte.
Besonders prägend sind Begriffe wie Megantereon, Säbelzahnkatze, Dolchzahnkatze, Paläontologie, Fossilien und pleistozäne Raubtiere.
Laut der im Text erläuterten Einteilung besitzen Säbelzahnkatzen (wie Machairodus) eher schlanke Körper und kurze, breite Eckzähne, während Dolchzahnkatzen (wie Megantereon) robuster gebaut sind und längere, schmalere Eckzähne tragen.
Es handelt sich um ein herausragendes Fossil aus Senèze, das als Grundlage für wissenschaftliche Rekonstruktionen und lebensechte Modelle dient.
Der Autor ordnet kryptozooligische Berichte über mysteriöse Raubkatzen als ein Feld zwischen seriöser Wissenschaft und Phantasie ein, welches oft auf Spekulationen über überlebende Arten basiert.
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