Examensarbeit, 2009
171 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Alkohol
2.1 Definition von Alkohol
2.1.1 Wirkung und Risiken
2.1.2 Konsum
2.1.3 Alkoholmissbrauch und Alkoholabhängigkeit
2.2 Ursachen und Einflussfaktoren
2.2.1 Familiärer Hintergrund
2.2.2 Genetische Faktoren
2.2.3 Psychologische Faktoren
2.2.4 Soziokulturelle Faktoren
2.2.5 Zusammenfassung
2.3 Die subjektive Bedeutsamkeit des Alkoholkonsums
2.4 Alkohol und Sport
2.4.1 Alkohol und Muskelarbeit
2.4.2 Alkohol und Stoffwechsel sowie Herzkreislauftätigkeit
2.4.3 Alkohol und Atmungsfunktion
2.4.4 Alkohol und Nerventätigkeit sowie Sinnesorgane
2.4.5 Alkohol und psychische Funktionen sowie Persönlichkeit
2.4.6 Alkohol vor und nach dem Sport
2.4.7 Alkohol als Dopingmittel
2.4.8 Schlussfolgerungen
2.5 Prävention
2.5.1 Ziele und Zielgruppen der Prävention
2.5.2 Handlungsfelder
2.5.3 Maßnahmen der Prävention
2.5.4 Aktionsplan Alkohol der DHS 2008
2.5.5 Zusammenfassung
2.6 Hilfe und Therapie
3 Der Sportverein
3.1 Die Bedeutung der Sportvereine
3.2 Sportangebot
3.3 Typisierung der Sportarten und Sportlertypen
3.3.1 Vereinssportler und Leistungssportler
3.3.2 Mannschaftssportarten – Individualsportarten
3.4 Jugendarbeit
3.5 Der Übungsleiter bzw. Trainer
3.6 Vereinsmilieu
3.7 Sport und Geselligkeit
4 Gesundheitsförderung
4.1 Suchtprävention im Sportverein
4.1.1 LaOla – Suchtvorbeugung im Sportverein
4.1.2 Kinder stark machen
4.1.3 Suchtwoche 2007
4.2 Sportartenspezifischer Alkoholkonsum
4.3 Alkohol und Werbung
4.4 Die Bedeutung des Sportengagements bezüglich des Alkoholkonsums
5 Einleitung
6 Aufbau und Ziele der Untersuchung
6.1 Forschungsdesign
6.2 Methodik und Aufbau der Fragebögen
6.3 Grenzen der Untersuchung
6.4 Ziele der Untersuchung
7 Ergebnisse und Schlussfolgerungen
7.1 Datenlage
7.2 Zur Hypothese 1
7.2.1 Ergebnisse
7.2.2 Fazit
7.3 Zur Hypothese 2
7.3.1 Ergebnisse
7.3.2 Fazit
7.4 Zur Hypothese 3
7.4.1 Ergebnisse
7.4.2 Fazit
7.5 Zur Hypothese 4
7.5.1 Ergebnisse
7.5.2 Fazit
8 Zusammenfassung und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen dem Engagement im Fußballverein und dem Alkoholkonsum der Spieler. Das primäre Ziel ist es, zu analysieren, ob der Sportverein ein Risikomilieu darstellt oder als Schutzzone fungiert, und wie sich die Leistungsorientierung sowie die Vorbildfunktion der Trainer auf das Trinkverhalten auswirken.
1 Einleitung
Alkohol und Sport - das ist kein Gegensatz. Insbesondere unter Mannschaftssportlern ist der Konsum von Alkohol offenbar weit verbreitet und vor allem der Fußball wird oft mit Alkohol in Verbindung gebracht. Vielleicht zum Teil nur ein Klischee, zum anderen Teil wird uns aber doch gerade in den Medien immer wieder vor Augen geführt, dass auch bei Fußballprofis der Bundesliga Alkoholkonsum keineswegs unüblich zu sein scheint. Allwöchentlich gibt es Meldungen über Alkoholfahrten professioneller Fußballspieler, - bekanntes internationales Beispiel der Brasilianer Robinho, der zweimal betrunken zum Training von Real Madrid erschien. Alkohol am Steuer, mit Fahne zum Training – Vorbilder sehen eigentlich anders aus. Die Palette der vorgeführten Szenarien ist groß. Sie reicht vom hemmungslosen Kampftrinken der Engländer bis zum saisonalen Absturz während Meisterschaftsfeiern wie beim FC Bayern München. Es besteht die Gefahr, dass gerade junge Menschen das Trinken ausgerechnet im Sportverein lernen. Hier sind vielfältige Möglichkeiten geboten. Das fängt schon bei Hallenturnieren an, wo es zum Beispiel als Preis für jedes fünfte Tor eine Flasche Wein zu gewinnen gibt. Ob beim Mannschaftssaufen, dem Stiefeltrinken oder nach einem gewonnenen Spiel, wenn der Sponsor als Anerkennung einen Kasten Bier in die Kabine stellen lässt, Alkohol scheint allgegenwärtig zu sein. Viele Spieler suchen sich außerdem ihre Vorbilder im Sport bzw. Fußball und eben diese leben ihnen vor, wie man feiert.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik des Alkoholkonsums im Fußball ein und stellt die Relevanz des Themas dar.
2 Alkohol: Dieses Kapitel gibt einen theoretischen Überblick über Alkohol, seine Wirkungen und Risiken sowie die Suchtproblematik.
3 Der Sportverein: Hier wird die Institution Sportverein als Setting der Untersuchung vorgestellt, inklusive Jugendarbeit und Trainerrolle.
4 Gesundheitsförderung: In diesem Kapitel wird die Wichtigkeit der Suchtprävention im Sportverein und die Bedeutung des Sportengagements diskutiert.
5 Einleitung: Dieses Kapitel leitet in den empirischen Teil der Arbeit über.
6 Aufbau und Ziele der Untersuchung: Hier werden das Forschungsdesign, die Methodik und die Hypothesen der Untersuchung beschrieben.
7 Ergebnisse und Schlussfolgerungen: Dieses Kapitel präsentiert die erhobenen Daten und wertet diese im Kontext der aufgestellten Hypothesen aus.
8 Zusammenfassung und Ausblick: Hier werden die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammengefasst und ein Ausblick gegeben.
Alkohol, Fußball, Sportverein, Suchtprävention, Leistungssport, Trainer, Alkoholkonsum, Jugendfußball, Gesundheitsförderung, Vereinsmilieu, Leistungsklassen, Trinkverhalten, Sportengagement, Doping, Sucht
Die Arbeit analysiert den Zusammenhang zwischen dem Vereinsfußball und dem Alkoholkonsum der Spieler.
Die Schwerpunkte liegen auf der Suchtprävention im Sport, dem Einfluss des Vereinsumfelds und der Vorbildrolle der Trainer.
Die Arbeit geht der Frage nach, ob der Fußballverein ein Risikomilieu darstellt oder eine protektive Schutzzone für junge Sportler bieten kann.
Es wurde ein quantitatives Querschnittsdesign durch eine standardisierte Fragebogenerhebung in acht Fußballvereinen gewählt.
Der Hauptteil behandelt sowohl die theoretischen Grundlagen der Suchtproblematik als auch die statistische Vergleichsanalyse zwischen verschiedenen Leistungsklassen.
Wichtige Begriffe sind Alkoholkonsum, Fußball, Suchtprävention, Vereinsmilieu und die Rolle des Trainers.
Ja, die Ergebnisse zeigen, dass Spieler, die durch Fußballspielen Geld verdienen, im Schnitt signifikant weniger Alkohol trinken als Spieler in den unteren Klassen.
Die Untersuchung deutet darauf hin, dass Spieler in den unteren Leistungsklassen tendenziell früher mit dem Trinken beginnen und am Wochenende höhere Alkoholmengen konsumieren als ihre Kollegen in den oberen Ligen.
Die Reaktionen sind sehr gemischt; die Mehrheit spricht die Spieler zwar an, jedoch gaben einige Trainer auch an, desinteressiert zu sein oder selbst mitzutrinken.
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