Bachelorarbeit, 2010
72 Seiten
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
1. Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Gang der Untersuchung
2. Das Phänomen Markenfan
2.1 Vorstellung der „Markenfan“ Studie
2.2 Analyse der Studienergebnisse
3. Theoretische Grundlagen
3.1 Die Marke
3.1.1 Definition des Markenbegriffs
3.1.2 Nutzen und Erfolgsfaktoren von Marken
3.1.2.1 Konkrete Markensignale
3.1.3 Die Bedeutung von Markenidentität und Markenimage
3.1.4 Die Entwicklung von Markidentität und Markenimage
3.1.5 Marken und Emotionen
4. Konzepte der Markenkommunikation
4.1 Grundlagen zur Markenkommunikation
4.2 Grundlagen zur integrierten Markenkommunikation
4.3 Das Konzept der integrierten identitätsorientierten Markenkommunikation
4.3.1 Die Umsetzung integrierter identitätsorientierter Markenkommunikation
5. Sport als kommunikativer Inhalt und markenspezifische Erlebniswelt
5.1 Der Stellenwert des Sports in Wirtschaft und Gesellschaft
5.2 Die Umsetzung der Markenkommunikation mittels Sporterlebniswelten
5.2.1 Der Einsatz von Sport in der Markenkommunikation
5.2.1.1 Sponsoring als Kommunikationsinstrument im Bereich Sport
5.2.1.2 Markenevents als Kommunikationsinstrument im Bereich Sport
6. Markenkommunikation im Web 2.0
6.1 Möglichkeiten und Chancen von Brand Communities
6.1.2 Anforderungen an Marke und Markenkommunikation
6.2 Innovative Alternativen
7. Ein Lösungsmodell
8. Empirische Analyse der Markenkommunikation am Beispiel von Red Bull
8.1 Unternehmen und Produkt
8.2 Die Marke
8.3 Die Markenkommunikation
8.3.1 Die Kommunikationsstrategie
8.3.2 Die Umsetzung der Markenkommunikation
8.3.2.1 Die klassische Werbung
8.3.2.2 Das Sampling
8.3.2.3 Das Sponsoring
8.3.2.4 Die Markenevents
8.3.2.5 Markenkommunikation im Web 2.0
8.4 Überprüfung der Untersuchungsergebnisse auf ihre Anwendbarkeit in der Praxis
9. Abschließende Betrachtung
Die Arbeit untersucht, mit welcher Strategie moderne Markenkommunikation unter den Bedingungen des aktuellen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandels effektiv Konsumenten zu langfristig loyalen "Markenfans" entwickeln kann. Hierbei steht insbesondere die Identitätsorientierung der Kommunikation im Vordergrund.
3.1.2 Nutzen und Erfolgsfaktoren von Marken
Eine Marke soll sich mit dem ihr verbundenen Angebot deutlich von den Wettbewerbern im jeweiligen Markt abheben. Dazu muss sie dem Konsumenten einen Mehrwert bieten, welcher für ihn den Markenwert darstellt und schließlich für eine positive Kaufentscheidung ausschlaggebend ist.
Die Marke resultiert also aus den Maßnahmen, die zur Markenbildung eingesetzt wurden, und den damit verbundenen Erfahrungen der Konsumenten. Der Begriff Markenführung fasst dabei Planung, Koordination und Kontrolle dieser Instrumente zusammen. Ziel dabei ist es, den ökonomischen Markenwert, der die Wertschätzung der Konsumenten anhand des Preises, den diese für die Marke zu zahlen bereit sind widerspiegelt, zu potenzieren.
Dazu bedarf es einer starken Marke, die Begehren bei dem Konsumenten auslöst und so zur Treue und Loyalität gegenüber der von ihm präferierten Marke führt. Markentreue entsteht aber nicht durch die reine Markenbekanntheit, sondern nur, wenn sich die Identität der Marke im Markengedächtnis des Konsumenten verankert.
Der Nutzen der Marke lässt sich aus Anbieter- und Nachfragersicht betrachten. Der Anbieter will, wie bereits erwähnt, mittels der Marke den ökonomischen Markenwert steigern, indem er das eigene Angebot von denen der Wettbewerber deutlich abhebt und damit positive Kaufentscheidungen der angesprochenen Konsumenten für seine Marke erzielt. Dadurch soll wiederum eine hohe Kundenbindung erreicht werden, welche mögliche Absatzschwankungen im Unternehmen verhindert. Kann dies realisiert werden, werden die finanziellen Risiken auf Unternehmensseite reduziert und die daraus hervorgehenden Gewinne führen zur Steigerung des Unternehmenswertes. Zudem lässt sich durch die Dehnung und Expansion bestehender Marken das Wachstum beschleunigen. Grundsätzlich müssen Marken vom Unternehmen „als mit Abstand wichtigste immaterielle Vermögenswerte“ betrachtet werden.
1. Einleitung: Beschreibt die Problemstellung der modernen Markenkommunikation in gesättigten Märkten und definiert das Ziel, aus Konsumenten "Markenfans" zu machen.
2. Das Phänomen Markenfan: Erläutert durch die Analyse einer spezifischen Studie die Merkmale und das Fanpotential bei Konsumenten.
3. Theoretische Grundlagen: Definiert den Markenbegriff, erläutert Erfolgsfaktoren sowie die Bedeutung von Markenidentität und emotionaler Aufladung.
4. Konzepte der Markenkommunikation: Stellt die Notwendigkeit integrierter und identitätsorientierter Kommunikation zur effektiven Markenführung dar.
5. Sport als kommunikativer Inhalt und markenspezifische Erlebniswelt: Analysiert den Stellenwert des Sports als authentisches und erlebnisorientiertes Kommunikationsfeld.
6. Markenkommunikation im Web 2.0: Beleuchtet die Chancen digitaler Plattformen und Brand Communities für einen interaktiven Dialog mit Konsumenten.
7. Ein Lösungsmodell: Führt ein Modell zur strategischen Umsetzung einer modernen Markenkommunikation unter Berücksichtigung aller Voruntersuchungen ein.
8. Empirische Analyse der Markenkommunikation am Beispiel von Red Bull: Überprüft die theoretisch erarbeiteten Parameter an der praktischen Vorgehensweise der Marke Red Bull.
9. Abschließende Betrachtung: Fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und bewertet die Stringenz der angewandten Strategien.
Markenkommunikation, Markenfan, Markenidentität, Markenimage, Markenführung, Integrierte Kommunikation, Sportmarketing, Sponsoring, Markenevents, Web 2.0, Brand Communities, Konsumentenbindung, Emotionen, Red Bull, Erlebniswelt
Die Arbeit untersucht, wie Marken durch moderne Kommunikationsstrategien Kunden zu loyalen Fans entwickeln können, um sich in gesättigten Märkten erfolgreich zu differenzieren.
Die zentralen Themen sind Markenidentität, emotionale Markenführung, die Nutzung von Sport als Erlebniswelt und die Integration digitaler Kommunikationsinstrumente im Web 2.0.
Das Ziel ist die Erstellung eines Lösungsmodells, das aufzeigt, wie Marken effektiv und effizient auf veränderte gesellschaftliche Rahmenbedingungen reagieren können, um dauerhafte Markenbindung zu erzeugen.
Die Arbeit nutzt eine theoretische Literaturanalyse sowie eine empirische Fallstudie am Beispiel des Unternehmens Red Bull, um das entwickelte Lösungsmodell zu validieren.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, Konzepte der Markenkommunikation, die Rolle von Sportevents und digitalen Plattformen sowie die praktische Anwendung auf das Beispiel Red Bull.
Wichtige Begriffe sind Markenkommunikation, Markenfan, Identitätsorientierung, Sponsoring, Markenevents, Brand Communities und die emotionale Markenbindung.
Markenfans weisen eine tiefere emotionale Bindung auf, sind loyaler gegenüber der Marke, auch in Krisenzeiten, und fungieren als aktive Multiplikatoren, was den Unternehmenswert nachhaltig steigert.
Red Bull verzichtet weitgehend auf klassische, aufdringliche Werbung und setzt stattdessen auf erlebnisorientiertes Marketing, wie Sponsoring und eigene Events, um Begehren zu wecken und eine "Seeding"-Strategie zu verfolgen.
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