Wissenschaftlicher Aufsatz, 2001
56 Seiten
Der Text befasst sich mit der ethischen Problematik der Beihilfe zum Suizid in Langzeitpflegeinstitutionen aus theologisch-ethischer Perspektive. Er untersucht die komplexen Argumente und unterschiedlichen Positionen in dieser kontroversen Debatte.
Das erste Kapitel stellt die allgemeine Aufgabenstellung und die Methode des Textes vor. Es definiert den Begriff der Sterbehilfe als Beihilfe zum Suizid und erläutert die kontroverse Diskussion über die Zulassung von Sterbehilfeorganisationen in Altersheimen.
Kapitel I analysiert die komplexe Problematik der Sterbehilfe im Kontext der Langzeitpflege. Es beleuchtet den Konflikt zwischen grundlegenden ethischen Werten wie dem Recht auf Leben und der Selbstbestimmung.
Das zweite Kapitel beschäftigt sich mit verschiedenen ethischen Modellen zur Beurteilung von Selbsttötung und untersucht die historischen und gesellschaftlichen Aspekte des Themas. Es betrachtet verschiedene ethische Argumentationen im Spannungsfeld von Verbot, Krankheit, Nutzenabwägung und Freiheit.
Kapitel III befasst sich mit den Argumenten für und gegen die Beihilfe zum Suizid, insbesondere im Kontext der Langzeitpflege. Es betrachtet die Rolle des Mitleids, des Rechts auf den eigenen Tod und des Rechts auf Leben.
Sterbehilfe, Beihilfe zum Suizid, Langzeitpflege, Altersheim, Ethik, Theologie, Selbstbestimmung, Recht auf Leben, Mitleid, Lebensqualität, Würde des Menschen, ethische Modelle, Entscheidungsprozess, gesellschaftlicher Diskurs, Exit, slippery slope.
Die Arbeit konzentriert sich auf die Beihilfe zum Suizid in Langzeitpflegeinstitutionen (Altersheimen) und untersucht die damit verbundenen ethischen Konflikte.
Es besteht ein Spannungsfeld zwischen dem Recht auf Leben (Schutz des Lebens) und dem Recht auf Selbstbestimmung des Individuums.
Die Arbeit analysiert die Entstehung und Einschätzung von Sterbehilfeorganisationen wie Exit und deren Zulassung in Institutionen der Langzeitpflege.
Die „Slippery Slope“ (Dammbruch-Gefahr) beschreibt die Sorge, dass eine Erlaubnis der Beihilfe zum Suizid in Einzelfällen zu einer schleichenden gesellschaftlichen Normalisierung und zum Missbrauch führen könnte.
Der Text betrachtet vier ethische Modelle, die zwischen Verdammung, Romantisierung, Nutzenabwägung und dem Fokus auf individuelle Freiheit variieren.
Der Autor empfindet den Begriff als euphemistisch und nutzt bewusst auch die Bezeichnung „Altersheim“, um die Realität dieser Einrichtungen deutlicher anzusprechen.
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