Diplomarbeit, 2010
101 Seiten, Note: 1,3
1 EINLEITUNG
1.1 Was sind die aktuellen Probleme der Bauwirtschaft?
1.2 Ist ein Benchmarking von Bauprozessen möglich? Wie weit ist die Forschung?
1.3 Der Aufbau der vorliegenden Arbeit
2 WAS IST BENCHMARKING UND WIE WIRD VORGEGANGEN?
2.1 Grundgedanke, Definition und historische Entwicklung des Benchmarking
2.1.1 Grundgedanke und Definition des Benchmarking
2.1.2 Historische Entwicklung des Benchmarking
2.2 Aus welchen Gründen wird das Benchmarking angewandt?
2.2.1 Produktvergleiche
2.2.2 Prozessvergleiche
2.2.3 Strategische Planung
2.3 Wer sind die möglichen Vergleichspartner bei einem Benchmarking?
2.3.1 Internes Benchmarking
2.3.2 Wettbewerbsorientiertes Benchmarking
2.3.3 Funktionales Benchmarking
2.4 Ableitung des Benchmarking für diese Arbeit
2.5 Der Ablauf eines Benchmarking
2.5.1 Planung
2.5.2 Analyse
2.5.3 Verbesserung
2.5.4 Umsetzung
2.6 Kennzahlen – Begriff, Funktion und Instrument des Benchmarking
2.6.1 Begriff und Funktion von Kennzahlen
2.6.2 Allgemeine Kennzahlarten
2.6.3 Kennzahlensystem
2.6.4 Kennzahlen im Benchmarking
3 THEORETISCHE GRUNDLAGEN ZUR THEMATIK BAU – WAS IST EIN BAUPROZESS?
3.1 Der Ablauf eines Bauvorhabens
3.1.1 Initiierung eines Bauvorhabens
3.1.2 Planung eines Bauvorhabens
3.1.3 Beginn des Bauens
3.1.4 Nutzung des abgeschlossen Bauvorhaben
3.2 Vergleich eines Bauproduktionsprozesses mit einem stationären Produktionsprozess
3.2.1 Definition des Arbeitssystems nach REFA
3.2.2 Vergleich mit Hilfe der Arbeitssystemtypen und der Systemelemente eines Arbeitssystems
3.3 Stahlbetonarbeiten als betrachteter Arbeitsprozess
3.3.1 Einschalen
3.3.2 Bewehrung einbauen
3.3.3 Beton einbauen
3.3.4 Ausschalen
4 ANWENDUNG EINES EXEMPLARISCHEN BENCHMARKING FÜR EINEN BAUPROZESS
4.1 Planung
4.1.1 Auswahl des Bauprozesses zur weiteren Betrachtung
4.1.2 Auswahl der richtigen Vergleichspartner
4.2 Analyse
4.2.1 Zeitliche Abbildung des betrachteten Gewerkes
4.2.2 Erfassung der Kosten des betrachteten Gewerkes
4.2.3 Verknüpfung und Aussage der zeitlichen und finanziellen Kennzahlen
4.2.4 Anwendungsbeispiel
4.2.5 Erkennen der Leistungslücken
4.3 Verbesserung
4.4 Umsetzung
5 GRENZEN DER ANWENDBARKEIT DES BENCHMARKING VON BAUPROZESSEN
5.1 Organisatorisch
5.1.1 Behinderung durch fehlende Veränderungsbereitschaft
5.1.2 Möglicher Verlust des neu gewonnen Wissens
5.2 Menschlich
5.2.1 Behinderung des Benchmarking durch unterschiedliche Qualifikation der Arbeiter
5.2.2 Wie steht das Arbeitsrecht zu dieser Art von Analyse
5.3 Technisch
5.3.1 Einschränkungen beim Benchmarking
5.3.2 Einschränkungen bei Bausituationen
6 BENCHMARKING IST EINE LÖSUNG FÜR DIE VERBESSERUNG VON BAUPROZESSEN
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, das Konzept des Benchmarking, das primär aus der stationären Produktion stammt, auf die Bauwirtschaft zu übertragen und zu untersuchen, inwieweit Bauprozesse durch Kennzahlen analysiert, vergleichbar gemacht und optimiert werden können.
2.1.1 Grundgedanke und Definition des Benchmarking
Der Grundgedanke des Benchmarking geht zurück auf den wissenschaftlichen Vergleich. Ein Vergleich ist die „[…] systematische Aufdeckung, Identifizierung, Klassifizierung, Messung und Interpretation von Gemeinsamkeiten und Unterschieden bestimmter Phänomene.“ Der Grundgedanke des Benchmarking ermöglicht es somit dem Anwender, durch den Vergleich mit anderen Objekten, ein Potenzial zu erkennen.
Die Ergebnisse des Vergleiches kann der Anwender nutzen, um von dem besseren Vergleichspartner zu lernen. Der Unterschied des Benchmarking zu einem reinen Vergleich ist der „[...] fortschreitende Managementprozess, der fortlaufend auf den neuesten Stand gebracht wird“. Beim Benchmarking werden nicht einmalig eine Leistungslücke und die dazugehörige Ursache festgestellt. Es wird „[...] ein kontinuierlicher, systematischer Prozess, um Produkte, Dienstleistungen und Arbeitsprozesse von Unternehmen zu beurteilen und zu verbessern“ genutzt. Dies hat zur Folge, dass beim Benchmarking ein Vorgang des kontinuierlichen Messens durchgeführt werden muss um auf die Veränderungen, wie z.B. Verlust der besten Methode, reagieren zu können.
1 EINLEITUNG: Dieses Kapitel erläutert die aktuelle Problematik in der Bauwirtschaft, leitet daraus die Forschungsfrage ab und stellt den Aufbau der Arbeit dar.
2 WAS IST BENCHMARKING UND WIE WIRD VORGEGANGEN?: Es werden die theoretischen Grundlagen des Benchmarking, dessen Ablauf sowie die Bedeutung von Kennzahlen als Instrument zur Prozessoptimierung definiert.
3 THEORETISCHE GRUNDLAGEN ZUR THEMATIK BAU – WAS IST EIN BAUPROZESS?: Dieses Kapitel beschreibt den Ablauf eines Bauvorhabens und vergleicht Bauproduktionsprozesse mit stationären Prozessen, wobei Stahlbetonarbeiten als Untersuchungsgegenstand dienen.
4 ANWENDUNG EINES EXEMPLARISCHEN BENCHMARKING FÜR EINEN BAUPROZESS: Die Arbeit überträgt Benchmarking-Methoden auf das Betonieren als Teil der Stahlbetonarbeiten, entwickelt ein Gewerke-Portfolio zur Leistungsbewertung und identifiziert Leistungslücken.
5 GRENZEN DER ANWENDBARKEIT DES BENCHMARKING VON BAUPROZESSEN: Hier werden die organisatorischen, menschlichen und technischen Restriktionen untersucht, die bei der Anwendung von Benchmarking-Methoden in der Baubranche auftreten können.
6 BENCHMARKING IST EINE LÖSUNG FÜR DIE VERBESSERUNG VON BAUPROZESSEN: Das Fazit fasst zusammen, wie das Benchmarking zu einem besseren Verständnis und einer Effizienzsteigerung von Bauprozessen beitragen kann und gibt einen Ausblick auf weitere Anwendungsmöglichkeiten.
Benchmarking, Bauwirtschaft, Bauprozess, Kennzahlen, Prozessoptimierung, Stahlbetonarbeiten, Produktivität, Lean Construction, Wettbewerbsvorteil, Arbeitssystem, Leistungsbewertung, Effizienz, Baustelle, Gewerke-Portfolio, Managementprozess.
Die Arbeit befasst sich mit der Anwendung von Benchmarking-Methoden in der Bauwirtschaft, um durch Prozessanalysen und Kennzahlen unausgeschöpfte Verbesserungspotenziale zu identifizieren.
Die zentralen Themen sind das Benchmarking, die betriebswirtschaftliche Steuerung von Bauprozessen sowie der Vergleich von Bauproduktionsabläufen mit stationären Industrieprozessen.
Das Ziel ist zu untersuchen, inwieweit Kennzahlen die spezifischen Randbedingungen eines Bauprozesses abbilden können und ob Benchmarking-Methoden eine effektive Möglichkeit zur Leistungssteigerung im Bauhauptgewerbe darstellen.
Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse zur theoretischen Fundierung und wendet ein quantitatives Benchmarking-Verfahren (Prozess-Benchmarking) mit Kennzahlensystemen und Portfolio-Analysen auf den konkreten Bauprozess der Stahlbetonarbeiten an.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung des Benchmarking, eine Charakterisierung von Bauprozessen nach REFA-Standards und eine praktische Anwendungsstudie für den Bauablauf "Betonieren".
Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe Benchmarking, Bauprozess, Kennzahlen, Effizienzsteigerung und Arbeitsproduktivität charakterisiert.
Die Identifikation erfolgt durch die Erhebung von Zeit- und Kostendaten, die in einem modifizierten "Gewerke-Portfolio" gegenübergestellt werden, wobei eine "Potenzialgerade" die effizientesten Gewerke von ineffizienten abgrenzt.
Während die Qualifikation für den reinen Vergleich der Kennzahlen eine untergeordnete Rolle spielt, stellt sie bei der späteren Umsetzung von Verbesserungsmaßnahmen eine Herausforderung dar, da Kompetenzunterschiede den Erfolg der Optimierung beeinflussen können.
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