Bachelorarbeit, 2010
32 Seiten, Note: Sehr Gut
1. Einleitung
1.1 Ausgangssituation
1.2 Problemstellung
1.3 Ziele der Arbeit
1.4 Struktur der Arbeit
2. Definitionen
2.1 Permission Marketing
2.2 Interruption Marketing
2.3 One-to-One Marketing
3. Aufgaben und Besonderheiten des Permission Marketings
3.1 Synergie zwischen Permission- und One-to-One Marketing
3.2 Die Gewinnung der Erlaubnis
3.3 Chancen des Permission Marketings
3.4 Risiken des Permission Marketings
4. Das Internet und die Kommunikationspolitik im Rahmen des Online-Marketing
4.1 Werbewirkung des Internets
4.2 Vor- und Nachteile der Kommunikationspolitik im Internet
4.3 Online-Marketing-Instrumente der Kommunikationspolitik im Internet
4.3.1 Affiliate-Marketing
4.3.2 Suchmaschinen-Optimierung (SEO)
4.3.3 Keyword-Advertising
4.3.4 Online-Werbung
4.3.5 E-Mail-Marketing
4.3.6 Cross Media
4.4 Tendenzen der Kommunikationspolitik im Internet
5. Permission Marketing als Kommunikationsbasis im Internet
5.1 Ansatzpunkte des E-Mail Marketings nach dem Permission-Prinzip
5.2 Adressengenerierung mit Permission
5.3 Dialog-Gestaltung via E-Mail
6. Schlusswort
Das Hauptziel der Arbeit besteht darin, die Konzepte des „Permission Marketings“ und der „Kommunikationspolitik im Internet“ theoretisch zu erarbeiten und deren Verbindung aufzuzeigen, um die Möglichkeiten und die Wirkungsweise erlaubnisbasierter Kommunikation im Internet zu analysieren.
3.2 Die Gewinnung der Erlaubnis
Um die Erlaubnis eines potentiellen Kunden zu erhalten, ist es die Aufgabe eines jeden Unternehmens, zuerst einmal einen Anreiz zu bieten. Dem Kunden sollte genügend Grund gegeben werden, sich freiwillig zu melden. Solche Anreize können rein aus Informationen bestehen oder auch aus Unterhaltung für den Kunden. Weiters könnte es sich um ein Gewinnspiel handeln oder um ein direktes Entgelt für die wertvolle Aufmerksamkeit. Vorraussetzung bei Anreizen ist, dass sie dem Kunden klar ersichtlich und deutlich übermittelt werden.
Sobald ein Unternehmen die Aufmerksamkeit des Kunden erreicht hat, sollte die Übermittlung eines langfristigen Lehrplanes, welcher über die Leistung des Unternehmens informiert, der nächste Schritt sein. Der erste Kontakt zwischen Unternehmen und potentiellem Kunden sollte auch schon dazu genützt werden, einen weiteren Kontakt zu initiieren. Natürlich können auch die folgenden Kontaktchancen mit dem Kunden nur funktionieren, wenn sie für den Kunden interessant, nützlich und relevant gestaltet werden. Vorteil dieser Vorgehensweise ist ganz klar die Erlaubnis, Kunden, die bereitwillig ihre Aufmerksamkeit schenken, können bedeutend leichter über Produkte und das Unternehmen selbst informiert werden.
Um zu vermeiden, dass der potentielle Kunde doch noch abspringt, ist es wichtig, den Anreiz zu verstärken. Dies ist jedoch relativ einfach zu handhaben. Da die Basis des Permission Marketings ein gegenseitiger Dialog ist, kann das Unternehmen relativ einfach die gebotenen Anreize auf die jeweiligen Bedürfnisse abstimmen und individualisieren.
1. Einleitung: Beschreibt die Ausgangssituation und Problemstellung der zunehmenden Reizüberflutung durch Massenwerbung sowie die Zielsetzung dieser Bachelorarbeit.
2. Definitionen: Erläutert die theoretischen Grundlagen des Permission Marketings, Interruption Marketings und des One-to-One Marketings.
3. Aufgaben und Besonderheiten des Permission Marketings: Analysiert Synergien, die Gewinnung der Erlaubnis sowie die Chancen und Risiken dieser Marketingstrategie.
4. Das Internet und die Kommunikationspolitik im Rahmen des Online-Marketing: Untersucht die Werbewirkung des Internets, Vor- und Nachteile der Online-Kommunikation sowie verschiedene Instrumente wie SEO und E-Mail-Marketing.
5. Permission Marketing als Kommunikationsbasis im Internet: Führt die beiden Themenblöcke zusammen und behandelt die praktische Umsetzung durch E-Mail-Marketing, Adressengenerierung und Dialog-Gestaltung.
6. Schlusswort: Fasst die Erkenntnisse zusammen, wonach der Erfolg langfristig in der Rückgabe der Kontrolle über Zeit und Aufmerksamkeit an den Kunden liegt.
Permission Marketing, Interruption Marketing, Online-Marketing, E-Mail-Marketing, One-to-One Marketing, Kommunikationspolitik, Werbewirkung, Erlaubnisgewinnung, Kundenbindung, Dialog-Gestaltung, Kundenbeziehung, Zielgruppenansprache, Online-Kommunikation, Adressengenerierung, Internetwerbung
Die Arbeit behandelt die Strategie des Permission Marketings als Antwort auf die durch Massenwerbung verursachte Reizüberflutung der Konsumenten.
Die zentralen Felder sind die Abgrenzung von Marketing-Definitionen, die Analyse der Kommunikationspolitik im Internet und die Anwendung des Permission-Prinzips im E-Mail-Marketing.
Das Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen dem Permission-Konzept und der Online-Kommunikation aufzuzeigen, um Wege für eine erlaubnisbasierte und wertvolle Kundenbeziehung darzulegen.
Die Autorin nutzt eine fundierte Literaturanalyse und theoretische Herleitung, um bestehende Marketing-Konzepte auf die Gegebenheiten des Internets zu übertragen.
Der Hauptteil befasst sich mit der Definition von Marketing-Strategien, einer detaillierten Analyse der Online-Marketing-Instrumente und der konkreten Ausgestaltung von E-Mail-Kommunikation.
Die wichtigsten Schlagworte sind Permission Marketing, Online-Marketing, E-Mail-Marketing, Kundenbindung und Erlaubnisgewinnung.
Während Interruption Marketing durch ungefragte Werbebotschaften den Konsumenten unterbricht, beruht Permission Marketing auf der ausdrücklichen Erlaubnis und den Bedürfnissen des Kunden.
Die Arbeit unterscheidet zwischen Opt-Out, Single Opt-In, Confirmed Opt-In und dem Double Opt-In Verfahren, wobei letzteres als besonders sicher gilt.
Aufgrund der hohen E-Mail-Flut müssen Nachrichten relevant und persönlich gestaltet sein, um vom Empfänger nicht als störend wahrgenommen oder ignoriert zu werden.
Die Risiken liegen in einer Überstrapazierung der Vertrauensbasis durch zu hohe Kontaktfrequenzen oder mangelnde Qualität der Inhalte, was zu einem Bumerang-Effekt führen kann.
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