Bachelorarbeit, 2011
43 Seiten, Note: 2,8
Einleitung
Überblick
Anwendungsbereich von SEPA
Ziele von SEPA
Zielsetzung der Thesis
Kapitel 1: Die deutsche Lastschrift
1.1 Allgemeines
1.2 Rechtliche Rahmenbedingungen zur deutschen Lastschrift
1.3 Zahlen und Fakten zur deutschen Lastschrift
1.3.1 Nutzungshäufigkeit der Zahlungsinstrumente
1.3.2 Wertverteilung der Nutzung auf die Zahlungsinstrumente
1.3.3 Darstellung des Auslandsbezuges
1.3.4 Warum ist die Lastschrift so beliebt?
Kapitel 2: Die SEPA Lastschrift
2.1 Allgemeines
2.2 Rechtliche Rahmenbedingungen zur SEPA Lastschrift
2.3 Zahlen und Fakten zur SEPA Lastschrift
Kapitel 3: SEPA Direct Debit vs. deutsche Lastschrift
3.1 Technische Unterschiede
3.2 Kaufmännische Unterschiede
Kapitel 4: Expertenbefragung zu SEPA
4.1 Fragenkatalog
4.2 Teilnehmer der Expertenbefragung
4.3 Darstellung der Ergebnisse aus der Expertenbefragung
4.3.1 Ergebnisse aus der Kreditwirtschaft
4.3.2 Ergebnisse aus der Privatwirtschaft
4.3.3 Persönliche Erfahrungen & Meinungen der befragtenPersonen
4.3.4 Sichtweise der Legislative
4.4 Marktmeinungen zum Thema SEPA
4.5 Marktmeinung vs. Expertenbefragung
Kapitel 5: Die SWOT Analyse zum SDD Verfahren
5.1 Strength - Stärken
5.2 Weakness - Schwächen
5.3 Opportunities - Chancen
5.4 Threads - Risiken
Schlussbetrachtung
Fazit / Zusammenfassung
Die vorliegende Arbeit untersucht die Einführung der SEPA Lastschrift im Vergleich zum etablierten deutschen Lastschriftverfahren. Ziel ist es, die technischen und kaufmännischen Unterschiede herauszuarbeiten und mittels einer Expertenbefragung sowie einer SWOT-Analyse zu evaluieren, wie sich dieser Übergang auf die Kredit- und Privatwirtschaft auswirkt, insbesondere hinsichtlich Kosten, Betrugsrisiken und Prozessoptimierungen.
1.3.4 Warum ist die Lastschrift so beliebt?
Die Lastschrift ist in Deutschland so beliebt, da sie einem Unternehmen erlaubt, mit einem Arbeitsprozess sehr viele Posten innerhalb seiner Forderungen fristgerecht einzuziehen. Dies ist gerade in wirtschaftlich angespannten Zeiten äußerst wichtig. Zudem ermöglicht die Lastschrift dem Unternehmen eine genaue Finanzplanung, was bei Selbstzahler nicht ohne weiteres so einfach möglich ist. Die Finanzplanung ist eine „vollständige, Zeitpunkt- und Betrags genaue Bruttoausweis Darstellung von Ein- und Auszahlungen. Diese Pläne, auch als Kapitalbedarfsrechnung bezeichnet, sollen den Finanzmittelbedarf einer Periode oder eines Zeitraumes feststellen. Dabei ist insbesondere die zeitpunktgenaue Prognose bzw. Ermittlung der Zahlungen wichtig. “ Diese zeitpunktgenaue Prognose der Einzahlungen ermöglicht die Lastschrift. Den Zeitpunkt der Auszahlungen können die Unternehmen meistens weitestgehend selber beeinflussen.
„Die Festlegung der Zahlungskonditionen ist ein Marketinginstrument, das über das Forderungsmanagement mit den Interessen der Finanzstrategie konkurrieren kann: In konkurrenzintensiven überbesetzten Märkten werden den Kunden beim Kauf häufig lange Tilgungszeiten eingeräumt.“ Ob der Kunde dann entsprechend dem ausgehandelten Zahlungsziel auch zahlt, kann jedoch nur angenommen werden. Somit ist dies, neben der Zahlungsunfähigkeit des Kunden in diesem Zeitraum, ein weiteres Risiko in der Finanzplanung.
Dass eine möglichst exakte Finanzplanung notwendig ist, ergibt sich aus dem Gedanken, dass der betriebliche Umsatzprozess nur ohne Unterbrechung ablaufen kann, wenn es dem Unternehmen gelingt, stets seinen Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Ansonsten werden Lieferanten die Lieferung oder Leistung verweigern und der betriebliche Umsatzprozess gerät ins stocken. Als Folge können die eigenen Kunden wiederum nicht bedient werden und keine Umsatzerlöse erzielt werden. Somit fehlt der zukünftige Cash in. Eine ausreichende Liquidität ist also die Basis des Wirtschaftens.
Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Grundlagen der SEPA-Initiative ein, erläutert Meilensteine und definiert das Ziel der Arbeit, die Transformation des Zahlungsverkehrs zu analysieren.
Kapitel 1: Die deutsche Lastschrift: Hier werden die Funktionsweise, rechtliche Rahmenbedingungen sowie statistische Daten zur Nutzung der deutschen Lastschrift dargestellt, wobei ihre Beliebtheit als Zahlungsinstrument beleuchtet wird.
Kapitel 2: Die SEPA Lastschrift: Dieses Kapitel erläutert das SEPA Direct Debit Verfahren, dessen technische und rechtliche Voraussetzungen sowie die Struktur der Mandatsverwaltung.
Kapitel 3: SEPA Direct Debit vs. deutsche Lastschrift: Der Fokus liegt auf dem direkten Vergleich der technischen Spezifikationen sowie der kaufmännischen Unterschiede, insbesondere hinsichtlich Betrugsrisiken und Prozessvorteilen.
Kapitel 4: Expertenbefragung zu SEPA: In diesem Teil werden die Ergebnisse einer qualitativen Befragung von Experten aus Kredit- und Privatwirtschaft sowie die Sichtweise der Legislative gegenübergestellt.
Kapitel 5: Die SWOT Analyse zum SDD Verfahren: Abschließend werden die Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken des SEPA-Verfahrens in einer strukturierten Analyse zusammengefasst.
SEPA, SEPA Lastschrift, Lastschriftverfahren, Kreditwirtschaft, Privatwirtschaft, Zahlungsverkehr, Expertenbefragung, SWOT-Analyse, Mandatsverwaltung, IBAN, BIC, Zahlungsdienste-Richtlinie, Liquidität, Finanzplanung, Crossborder Transaktionen.
Die Arbeit analysiert den Transformationsprozess vom nationalen deutschen Lastschriftverfahren zum einheitlichen europäischen SEPA Direct Debit Verfahren und bewertet die Auswirkungen auf verschiedene Marktteilnehmer.
Die zentralen Felder sind die rechtlichen Rahmenbedingungen, technische Spezifikationen, kaufmännische Prozessunterschiede sowie die Akzeptanz und Umsetzung in der Banken- und Privatwirtschaft.
Die Arbeit soll belegen, dass die SEPA-Einführung enorme Investitionen erfordert, während sie das innereuropäische Zahlungsverkehrsvolumen nur geringfügig beeinflussen dürfte.
Der Autor kombiniert eine theoretische Aufarbeitung der regulatorischen Vorgaben mit einer empirischen Expertenbefragung und einer anschließenden SWOT-Analyse zur Synthese der Ergebnisse.
Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der nationalen vs. europäischen Lastschrift, den detaillierten Vergleich der Verfahren sowie die Auswertung der Expertenmeinungen zu Kosten und Nutzen.
Zu den prägenden Begriffen zählen SEPA Direct Debit, Lastschriftmandat, Skaleneffekte, Umstellungskosten und Rechtsunsicherheit bei der Migration nationaler Einzugsermächtigungen.
Weil die rechtssichere Überführung Millionen existierender deutscher Einzugsermächtigungen in SEPA-konforme Mandate ohne hohe Kosten oder erneute Einholung beim Kunden bisher nicht gelöst ist.
Trotz erkennbarer Schwächen und hoher Anfangsinvestitionen ist das SEPA-Verfahren alternativlos und wird sich langfristig durchsetzen, wobei insbesondere internationale Unternehmen von Effizienzgewinnen profitieren werden.
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