Bachelorarbeit, 2009
68 Seiten
1 Einleitung
1.1 Motivation zu dieser Arbeit
1.2 Einführung in das Thema und Erläuterungen der Forschungsfragen
1.3 Anwendbarkeit des Empowermentansatzes beim Jugendparlament Pfaffenhofen und Begriffsnäherung
2 Empowerment und dessen Anwendbarkeit und Anwendung
2.1 Begriffsklärung und Definition von Empowerment
2.2 Zusammengefasste Geschichte des Empowermentansatzes
2.3 Inhalte und Ziele des Ansatzes
2.4 Ebenen des Empowermentansatzes
2.4.1 Individuelle Ebene
2.4.2 Ebene von Gruppen und Organisationen
2.4.3 Strukturelle Ebene
2.5 Ressourcen im Zusammenhang mit Empowerment
2.5.1 Strukturelle Ressourcen
2.5.2 Personale Ressourcen
2.5.3 Soziale Ressourcen
2.6 Anwendungsbereiche und Beispiele
2.7 Abgrenzung zu einer Theorie und kritische Bewertung
3 Gesellschaftliche Beteiligung / Partizipation und deren Anwendbarkeit
3.1 Definition
3.2 Verbindung zum Empowerment-Ansatz
3.3 Bewertung des Jugendparlaments als Mittel der gesellschaftlichen Beteiligung im Hinblick auf Empowerment
4 Jugendparlament Pfaffenhofen a.d.Ilm
4.1 Kurzüberblick und Zahlen über die Stadt Pfaffenhofen a.d.Ilm
4.2 Formeller Aufbau und rechtliche Grundlage
4.3 Geschichte des Jugendparlaments Pfaffenhofen
4.4 Betreuung durch die Stadtjugendpflege
5 Empirische Untersuchung und Darstellung der Ergebnisse
5.1 Hypothesen dieser Untersuchung
5.2 Begriffsbestimmungen
5.2.1 Jugendliche
5.2.2 Betreuung durch die Stadtjugendpflege
5.3 Zielgruppe der Befragung
5.4 Inhalt und Aufbau des Fragebogens
5.4.1 Nähere Angaben zum Fragebogen
5.4.2 Auflistung der Fragen und Indikatoren
5.5 Zusammenfassung der Untersuchungsmethode
5.5.1 Erhebungsart
5.5.2 Auswertung
5.5.3 Erreichen der Zielgruppe
5.6 Ergebnisse – Darstellung der Auswertung
5.6.1 Nähere Darstellung der Umfrageteilnehmer – Demographische Daten
5.6.2 Bewertung der Betreuung durch die Stadtjugendpflege
5.6.3 Angaben zur Bedeutung des Empowerment-Ansatzes
5.6.4 Zusammenhänge und weitere Details zur Wirksamkeit des Empowerment-Ansatzes
5.7 Zusammenfassende Ergebnisdarstellung
6 Diskussion dieser Arbeit, der angewandten Erhebung und Auswertung
6.1 Bewertung: Erhebungsmethode und Fragebogen der Untersuchung
6.2 Probleme bei der Stichprobe
6.3 Allgemeine Kritik an dieser Arbeit
7 Persönliches Schlusswort und Ausblick
Die Arbeit untersucht die Anwendbarkeit des Empowerment-Ansatzes sowie der gesellschaftlichen Beteiligung Jugendlicher am praktischen Beispiel des Jugendparlaments Pfaffenhofen a.d.Ilm, um festzustellen, ob das Konzept ein geeignetes Werkzeug in der Sozialen Arbeit ist und welche Effekte es erzielt.
1.3 Anwendbarkeit des Empowermentansatzes beim Jugendparlament Pfaffenhofen und Begriffsnäherung
Zum Thema der Anwendbarkeit des Empowermentansatzes im Kontext von Jugendlichen ist in der deutschsprachigen Literatur nicht viel zu finden. Es gibt einige Praxisprojekte, welche sich allerdings nicht in großem Umfang im Geschriebenen niederschlagen. Maria Lüttringhaus beschreibt Beispiele für Aktivitäten stadtteilbezogener Sozialer Arbeit, wo Jugendliche mit eine Rolle spielen. Dort in Form von Sonntagsangeboten im Jugendbereich (vgl. Lüttringhaus 2000, S. 88f). Es geht aber mehr um den Aspekt „stadtteilbezogen“ als explizit um Jugendliche. Auch das später nochmals im Punkt 3.2 erwähnte Modellprojekt „Lernziel Lebenskunst“ beinhaltet Teile der Empowerment-Idee (vgl. Breuning 2000, S. 39ff). Dieses Projekt beschäftigt sich mit Jugendlichen, ist allerdings nicht ausdrücklich ausgewiesen als ein Modell im Rahmen von Empowerment. Noch zu nennen ist das Beispiel der Freizeitgruppe am SpDi. Dabei handelt es sich um eine Freizeit- und Kontaktgruppe für junge Erwachsene, die sich einmal pro Woche abends treffen und dort ihre Freizeit gestalten. Dies geschieht unter der Leitung einer Sozialpädagogin (vgl. Quindel 2000, S. 104). Trautwein und Schwarz treten für den Empowermentansatz ein, wenn es um Soziale Arbeit mit Jugendlichen geht. Sie betonen, dass eine Anwendung von Empowerment eine neue Antwort auf die Situation und Problemlagen in Deutschland sein könnte (vgl. Trautwein, Schwarz 2000, S. 145ff).
Wallerstein stellt fest, dass Beweise zeigen, wie strukturiert organisierte Aktivitäten, die junge Menschen näher untereinander und mit Institutionen verbinden, deren Selbstbewusstsein und soziale Errungenschaften vergrößern. Zudem verbessern sich dadurch die mentale Gesundheit, die schulische Leistung; Kriminalität und Drogenmissbrauch wird vorgebeugt. Zusammenfassend wird in Wallersteins Bericht erwähnt, dass Empowerment Arbeit mit Jugendlichen zu verschiedensten Empowerment-Erfolgen oder Wirkungen führt. Das sind ein stärkeres Selbstbewusstsein, engere Gruppenbindung, erhöhte Beteiligung an sozialen Aktivitäten und politischen Veränderungen und sowie die Bildung von nachhaltigen Gruppen/Gemeinschaften (vgl. Wallerstein 2006, S. 12).
1 Einleitung: Vorstellung des Themas, der Relevanz des Empowerment-Ansatzes in der Sozialen Arbeit und der methodischen Herangehensweise an das Beispiel Jugendparlament Pfaffenhofen.
2 Empowerment und dessen Anwendbarkeit und Anwendung: Theoretische Fundierung des Empowerment-Begriffs, seiner Geschichte, Ebenen und der Ressourcen im Kontext der Sozialen Arbeit.
3 Gesellschaftliche Beteiligung / Partizipation und deren Anwendbarkeit: Definition von Partizipation und deren enge theoretische sowie praktische Verbindung zum Empowerment-Ansatz für Jugendliche.
4 Jugendparlament Pfaffenhofen a.d.Ilm: Konkrete Vorstellung der Institution, ihrer Historie, rechtlichen Grundlagen und der betreuenden Rolle der Stadtjugendpflege.
5 Empirische Untersuchung und Darstellung der Ergebnisse: Darstellung des methodischen Vorgehens der schriftlichen Befragung aller ehemaligen und aktiven Jugendparlamentarier sowie die Auswertung der erhobenen Daten.
6 Diskussion dieser Arbeit, der angewandten Erhebung und Auswertung: Kritische Reflexion der gewählten Erhebungsmethode, der Stichprobenauswahl und der Limitationen der wissenschaftlichen Arbeit.
7 Persönliches Schlusswort und Ausblick: Zusammenfassendes Fazit zur Wirksamkeit des Empowerment-Ansatzes beim Jugendparlament und Empfehlungen für eine flächendeckende Ausweitung derartiger Beteiligungsplattformen.
Empowerment, Jugendparlament, Partizipation, Soziale Arbeit, Jugendhilfe, Gesellschaftliche Beteiligung, Ressourcen, Selbstorganisation, Politische Identität, Stadtjugendpflege, Empowerment-Ansatz, Partizipatorische Konzepte, Pfaffenhofen, Jugendbeteiligung, Sozialmanagement.
Die Arbeit untersucht, inwiefern der Empowerment-Ansatz in der Sozialen Arbeit mit Jugendlichen erfolgreich anwendbar ist und ob er zur Förderung der gesellschaftlichen Beteiligung beiträgt, praxisorientiert am Beispiel des Jugendparlaments Pfaffenhofen a.d.Ilm.
Die Arbeit fokussiert sich auf die theoretischen Grundlagen von Empowerment, die Definition und Bedeutung von Partizipation/gesellschaftlicher Beteiligung sowie deren praktische Implementierung in der kommunalen Jugendarbeit.
Ziel ist es zu belegen, dass die Betreuung des Jugendparlaments auf Basis von Empowerment-Grundsätzen durch die Stadtjugendpflege die Kompetenzen und das gesellschaftliche Engagement der Jugendlichen positiv beeinflusst.
Der Autor führt eine empirische Untersuchung durch, bei der mittels einer Online-Umfrage (Internetbefragung) alle bisherigen und aktuellen Mitglieder des Jugendparlaments Pfaffenhofen befragt wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung der Empowerment-Ebenen (individuell, strukturell, Gruppen) sowie eine detaillierte Auswertung der empirischen Ergebnisse, die durch deskriptive Statistik und Korrelationsanalysen gestützt werden.
Die Arbeit ist zentral durch Begriffe wie Empowerment, Partizipation, Jugendparlament, Ressourcenförderung und politische Identitätsbildung gekennzeichnet.
Die Stadtjugendpflege fungiert als beratender Begleiter und Netzwerker, der das Jugendparlament im Sinne des Empowerment-Konzepts unterstützt, ohne die Autonomie der Jugendlichen zu untergraben.
Der Autor kommt zu dem Ergebnis, dass die Zeit im Jugendparlament bei den Teilnehmern zu einer Steigerung von Selbstbewusstsein, Verantwortungsbewusstsein und dem Interesse an gesellschaftlicher Beteiligung geführt hat, was für eine erfolgreiche Anwendung des Empowerment-Konzepts spricht.
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