Diplomarbeit, 2008
33 Seiten, Note: 1,6
1 Einleitung
1.1 Ausgangssituation
1.2 Problemstellung
1.3 Aufbau und Zielsetzung
2 Gesundheit
2.1 Begriffsbestimmung
2.2 Gesundheitsdienstleistungen
2.2.1 Begriffsbestimmung
2.2.2 Arten der Gesundheitsdienstleistungen
2.3 Gesundheitsziele
2.3.1 Begriffsbestimmung
2.3.2 Erreichbarkeit von Gesundheitszielen
3. Prävention
3.1 Begriffsbestimmung
3.1.1 Zielbedingte Arten der Prävention
3.1.2 Weitere Arten der Prävention
3.2 Effizienz im Gesundheitswesen
3.3 Möglichkeiten der Kostenentlastungen
3.3.1 Nutzung von Gesundheitsmaßnahmen der GKV
3.3.2 Bewegungs- und haltungsorientierte Maßnahmen
3.3.3 Alexandertechnik
3.3.4 Sportliche Aktivitäten im Focus
3.3.5 Sensibilisierung des Kostenbewusstseins als Stellenwert der Prävention
3.3.6 Präventionsgymnastik zur Verringerung von Fehlzeiten am Arbeitsplatz
3.3.7 Chronische Erkrankungen
3.3.8 Selbsthilfegruppen
3.3.9 Rehabilitationsmaßnahmen
3.4 Kosten der GKV für Maßnahmen zur Verhaltensprävention
3.5 Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit (IQWIG)
4 Telemedizin
4.1 Begriffsbestimmung
4.2 Arten der Telemedizin
4.3 Telematik im Gesundheitswesen
4.4 Ziele der Telemedizin
4.5 Elektronische Gesundheitskarte
4.5.1 Anwendungsmöglichkeiten für Versicherte
4.5.2 Sicherheit
5 Telemedizinische Projekte in der Anwendung
6 Zusammenfassung und Ausblick
6.1 Zusammenfassung der Telemedizin
6.2 Zusammenfassung der Prävention
6.3 Ausblick
Das primäre Ziel der Arbeit ist die Analyse von Prävention und Telemedizin als zentrale Instrumente zur Kostenreduzierung im deutschen Gesundheitswesen, um deren Effizienz und Potenziale zur langfristigen Senkung von Gesundheitsausgaben zu bewerten.
3.3.3 Alexander-Technik
Alexander sagt: „Der Gebrauch des Körpers bestimmt die Funktionsweise und ist damit verantwortlich für Gesundheit und Lebensqualität.“
Es handelt sich um eine Lehrmethode, die die Prinzipien eines „guten Selbstgebrauchs“ vermittelt. Sie schult den kinästhetischen Sinn und hilft, schädliche Verhaltensmuster zu erkennen, zu unterbinden und den Bewegungsapparat über Autosuggestionen (bewusste gedankliche Selbstanweisungen) besser zu koordinieren.
Sie kann bei alltäglichen Aktivitäten angewendet werden: die Aufmerksamkeit wird darauf gelenkt, wie Menschen ihren Körper beim Stehen, Sitzen, Bücken oder Heben gebrauchen – oder auch unbewusst „missbrauchen“.
Nachteilige Gewohnheiten können schlimme Folgen haben, wie Streß, Überanstrengung, Nervosität und Krankheit. Äußere Anzeichen dafür sind schlechte Haltung, angestrengte Bewegung, falsche Atmung, Kopf- und Rückenbeschwerden und Verdauungsstörungen.
Eine umfangreiche klinische Studie (ATEAM) hat den Nachweis erbracht, dass chronische Rückenschmerzen durch das Erlernen der Alexander-Methode wesentlich und nachhaltig gelindert werden können. Die Probanden lernten, ihren „Selbstgebrauch“ so zu verbessern, dass sich alltägliche Beeinträchtigungen durch Rückenschmerzen signifikant verringerten. Die Studie wurde von den Abteilungen für Primärprävention der Universitäten Southampton und Bristol durchgeführt.
1 Einleitung: Diese Einleitung beschreibt die aktuelle wirtschaftliche Situation im deutschen Gesundheitssystem und definiert die Zielsetzung der Arbeit bezüglich der Kostenreduzierung durch Prävention und Telemedizin.
2 Gesundheit: Das Kapitel definiert den Gesundheitsbegriff sowie verschiedene Arten von Gesundheitsdienstleistungen und diskutiert die Erreichbarkeit und Bedeutung von Gesundheitszielen.
3. Prävention: Hier werden präventive Ansätze detailliert betrachtet, inklusive der Möglichkeiten zur Kostenentlastung, Bewegungslehre und spezifischen Maßnahmen wie der Alexander-Technik oder der Arbeit des IQWiG.
4 Telemedizin: Das Kapitel widmet sich der Definition und den Zielen der Telemedizin, insbesondere unter Einbeziehung der elektronischen Gesundheitskarte und deren Sicherheitsaspekten.
5 Telemedizinische Projekte in der Anwendung: Dieser Teil beleuchtet praktische Beispiele für den Einsatz telemedizinischer Konzepte, wie die ePA und Fernüberwachung bei Patienten.
6 Zusammenfassung und Ausblick: Der Abschluss fasst die Ergebnisse zur Prävention und Telemedizin zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Notwendigkeit von Aufklärung und Bildungsförderung.
Gesundheitswesen, Kostenreduzierung, Prävention, Telemedizin, GKV, Gesundheitsdienstleistungen, Primärprävention, elektronische Gesundheitskarte, Setting-Ansatz, Rehabilitation, Patientenmanagement, Gesundheitssystem, Gesundheitsförderung, Effizienz, Datensicherheit
Die Arbeit analysiert, wie moderne Gesundheitsdienstleistungen, speziell im Bereich der Prävention und Telemedizin, dazu beitragen können, die Kosten im deutschen Gesundheitswesen nachhaltig zu senken.
Die Schwerpunkte liegen auf der betrieblichen Gesundheitsförderung, verschiedenen Präventionsmodellen, dem Einsatz digitaler Lösungen wie der elektronischen Gesundheitskarte sowie der Optimierung von Behandlungsprozessen.
Das Ziel ist es, die Wichtigkeit von Vorsorgemaßnahmen und telemedizinischen Anwendungen hervorzuheben, um ein effizienteres Verhältnis zwischen Kosten und Nutzen im Gesundheitswesen zu erreichen.
Die Arbeit nutzt eine theoretische Analyse sowie eine Evaluation aktueller Projekte, Daten und Studien zur Kosten-Nutzen-Rechnung im Gesundheitssektor.
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Auseinandersetzung mit Präventionsarten (Verhaltens- und Verhältnisprävention) und eine fundierte Betrachtung der telemedizinischen Umsetzungsmöglichkeiten inklusive der technischen Infrastruktur.
Die wesentlichen Begriffe sind Gesundheitswesen, Kostenreduzierung, Prävention, Telemedizin, GKV, Gesundheitsdienstleistungen, eGK und Effizienz.
Die Alexander-Technik wird als Methode zur Schulung des bewussten Gebrauchs des eigenen Körpers angeführt, die dabei hilft, schädliche Bewegungsmuster zu unterbinden und so chronische Beschwerden zu lindern.
Das IQWiG fungiert als unabhängige wissenschaftliche Informationsquelle und liefert evidenzbasierte Daten, die zur Evaluation von medizinischen Leistungen und damit zur Steigerung der Wirtschaftlichkeit essenziell sind.
Sie dient als digitaler Schlüssel für den Datenaustausch zwischen Leistungserbringern, was Doppeluntersuchungen vermeidet, Arbeitsabläufe optimiert und so Zeit und Kosten einspart.
Dies ist ein Konzept, bei dem Präventionsmaßnahmen direkt in den Lebenswelten der Menschen (z. B. Schulen, Betriebe, Kindertagesstätten) implementiert werden, um eine höhere Reichweite und Akzeptanz zu erzielen.
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