Bachelorarbeit, 2025
113 Seiten, Note: 1,3
1 Einführung in die Verbindungen zwischen Singen und der psychischen Resilienz
1.1 Relevanz des Themas
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Aufbau und Methodik der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen: Singen, Körper und Resilienz
2.1 Singen: Definition und Informationen
2.1.1 Psychische und physische Auswirkungen des Singens
2.1.2 Musik und Singen als Methode in der Sozialen Arbeit
2.1.3 Singen und Musizieren im Grundschulunterricht
2.1.4 Singprojekte an Grundschulen
2.1.5 Herausforderungen beim Singen mit Kindern
2.2 Psychische Resilienz: Begriff und Bedeutung
2.2.1 Säulen der Resilienz
2.2.2 Einfluss von Kommunikation auf Beziehungen bei der Entwicklung von Resilienz
2.2.3 Resilienzförderung an Grundschulen
2.2.4 Herausforderungen und Grenzen bei der Resilienzförderung
2.3 Die Förderung der psychischen Resilienz durch das Singen
2.3.1 Singen als Bewältigungsform vom Kindesalter bis ins hohe Alter
2.3.2 Zusammenhang zwischen Singen und Resilienz bei Kindern im Grundschulalter
2.3.3 Stärkung der Resilienz durch musikalische Projekte im Schulalltag
2.4 Begründung der Forschungsfrage
3 Qualitative Forschung zum Zusammenhang Singen und psychischer Resilienz
3.1 Methode: Experteninterview
3.2 Interviews zur Resilienzförderung durch Singen
3.2.1 Erstellung des Interviewleitfadens
3.2.2 Suche und Auswahl der Interviewpartner
3.2.3 Durchführung der Interviews und Datenauswertung
3.3 Auswertung des gesammelten Materials
3.3.1 Ergebnisse des Experteninterviews
3.3.2 Schwierigkeiten der Interviews und der Forschung
3.3.3 Mögliche Diskussionspunkte
3.4 Beantwortung der Forschungsfrage
4 Fazit
4.1 Zusammenfassung
4.2 Ausblick
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, den Zusammenhang zwischen dem Singen mit Kindern in Kontexten der Sozialen Arbeit sowie der Musikpädagogik an Grundschulen und der Förderung von psychischer Resilienz zu untersuchen und die Forschungsfrage zu beantworten, wie das Singen als Medium zur Stärkung dieser Resilienz beitragen kann.
2.1 Singen: Definition und Informationen
„Die Stimme ist das erste Instrument des Menschen“ (Antwerpen, 2014, S. 8).
Singen wird von Antwerpen (2014) als älteste musikalische Form der Betätigung beschrieben. Sie spricht von der Auseinandersetzung und Beschäftigung mit der eigenen Stimme. Des Weiteren stellt sie das körpereigene, individuelle Instrument als wichtiges Medium des Menschen dar. Die Stimme trägt eine präsente Funktion als Träger und Vermittler von Sprache und kann an unterschiedlichen Orten zu diversen Anlässen zum Einsatz kommen (Antwerpen, 2014). Der Autor (Kreutz, 2023) bekräftigt die Aussagen von Antwerpen. Er beschreibt, dass die menschliche Stimme tief mit der Singstimme verbunden ist, der Mensch sein Leben lang die Fähigkeit zum Singen besitzt und die Stimme sich immer weiter entfalten und entwickeln kann. Laut Kreutz (2023) gibt es kein Instrument, welches ausdrucksfähiger als die Singstimme ist. Der Autor geht auf unterschiedliche Deutungen des Singens und der Stimme ein. Manche Personen beschreiben die Stimme als einen Spiegel der Seele, andere wiederum betonen die Unterhaltung, Vertreibung von Langeweile oder Abdeckung von Pausen (Kreutz, 2023).
1 Einführung in die Verbindungen zwischen Singen und der psychischen Resilienz: Das Kapitel führt in die Relevanz des Singens für die psychische Gesundheit von Kindern ein und formuliert die zentrale Forschungsfrage der Arbeit.
2 Theoretische Grundlagen: Singen, Körper und Resilienz: Dieser Teil beleuchtet die Definitionen von Singen und Resilienz, deren Auswirkungen auf Körper und Psyche sowie die Schnittstellen zur Sozialen Arbeit.
3 Qualitative Forschung zum Zusammenhang Singen und psychischer Resilienz: Hier wird die Methodik der Experteninterviews erläutert, das Material ausgewertet und die Forschungsfrage auf Basis der qualitativen Daten diskutiert.
4 Fazit: Das Kapitel fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf den zukünftigen Forschungsbedarf im Bereich Singen und Resilienzförderung.
Singen, Resilienz, Soziale Arbeit, Grundschulalter, Experteninterviews, Musikpädagogik, psychische Gesundheit, Selbstwirksamkeit, Resilienzförderung, Kommunikation, Wohlbefinden, soziale Kompetenzen, Stressreduktion, Partizipation, Identitätsentwicklung.
Die Arbeit untersucht, wie Singen mit Kindern im Grundschulalter in der Sozialen Arbeit und Musikpädagogik die psychische Resilienz fördern kann.
Die zentralen Themen umfassen die Wirkung von Singen auf die Psyche und Physis, das Konzept der Resilienz sowie die praktische Anwendung von Singprojekten an Schulen.
Ziel ist es, den wissenschaftlichen Zusammenhang zwischen dem Singen und der Förderung der psychischen Resilienz bei Grundschulkindern theoretisch zu fundieren und durch Experteninterviews zu stützen.
Die Arbeit verwendet einen qualitativen Ansatz, basierend auf leitfadengestützten Experteninterviews mit zwei Musikpädagogen.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Singen und Resilienz, eine Analyse von Singprojekten sowie eine qualitative Auswertung der gewonnenen Expertenerkenntnisse.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Singen, Resilienz, Soziale Arbeit, Grundschulalter, Experteninterviews und psychische Gesundheit.
Diese Projekte dienen in der Arbeit als praktische Beispiele, um aufzuzeigen, wie Singen im schulischen Alltag integriert werden kann, um Gemeinschaft und Selbstvertrauen zu fördern.
Eine Herausforderung war es, Sozialarbeiter als Interviewpartner zu finden, die regelmäßig mit Grundschulkindern singen, weshalb die Analyse primär auf der Perspektive von Musikpädagogen basiert.
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