Bachelorarbeit, 2009
39 Seiten
1. Einleitung
2. Definition wichtiger Begriffe
2.1. Definition Kulturmanagement
2.2. Definition Ausstellung
2.3. Definition Museum
3. Theoretischer Hintergrund
3.1. Projektmanagement und seine Phasen
3.2. Der Projektablauf
3.2.1. Der Zielfindungsprozess
3.2.1.1. Das SMART-Modell der Zielfindung
3.3. Vier Phasen des Projektmanagements (in Kulturbetrieben)
3.3.1. Die Konzeptphase
3.3.2. Die Definitionsphase
3.3.3. Die Realisierungsphase
3.3.4. Die Abschluss- und Kontrollphase
4. Fallbeispiel: „Die Gräfin vom Lungau – Wege in die Zukunft“
4.1. Inhalt der Ausstellung
4.2. Hintergrundinformationen
4.2.1. Die Burg Finstergrün
4.3. Der Projektablauf
4.3.1. Zielfindungsprozess
4.3.1.1. Public-Private-Partnership
4.1.1.2. Sponsoring
4.1.1.3. Sponsoren
4.4. Vier Phasen des Projektmanagements bei der GVL
4.4.1. Die Konzeptphase
4.4.2. Die Definitionsphase
4.4.3. Die Realisierungsphase
4.4.3.1. Teamarbeit in der GVL
4.4.4. Die Abschluss und Kontrollphase
4.4.4.1. Finanzierungsbilanz
5. Marketing & PR-Maßnahmen
5.1. Begriff Kulturmarketing
5.2. Kulturmarketing-Management
5.2.1 Marketingmaßnahmen
5.2.1.1. Preispolitik
5.2.1.2. Kommunikationspolitische Maßnahmen
5.2.1.2.1. Pressearbeit
5.2.1.2.2. Printmedien
5.2.1.2.3. Reklame
5.2.1.2.4. Film & Radio
5.2.1.2.5. Onlinewerbung
5.2.1.2.6. Verkaufsfördernde Maßnahmen
5.2.1.2.7. Merchandisingartikel
5.2.1.2.8. Begleitveranstaltungen
6. Fazit
Diese Arbeit untersucht das Ausstellungsprojekt „Die Gräfin vom Lungau – Wege in die Zukunft“ als Fallbeispiel für effektives Projektmanagement im Kulturbetrieb. Ziel ist es, die organisatorischen, finanziellen und marketingstrategischen Prozesse innerhalb dieses spezifischen Projekts zu analysieren und deren Erfolg anhand der praktischen Umsetzung aufzuzeigen.
4.2.1. Die Burg Finstergrün
Die Burg Finstergrün befindet sich in Ramingstein, dem südlichsten Ort des Bundeslandes Salzburg auf ca. 1050 Höhenmetern. Sie ist eine Kleinburg, die ihrem Typus nach der für die Region typischen mittelalterlichen Turm- bzw. Höhenburg entsprach (vgl. Thaller 2007: S.60). Die Erbauung der Burg ist ca. Mitte des 12. Jahrhunderts einzuordnen. Dennoch ist eine Bestimmung der genauen Erbauungszeit in Bezug auf die Burg Finstergrün schwierig, da die Burg im Laufe ihres Bestehens mehrmals zu Wiederherstellungs- bzw. zu Erneuerungszwecken umgebaut wurde (vgl. ebd. S.60f). Urkundlich wurde der Name Finstergrün erstmals 1629 erwähnt. Der Name Finstergrün stammt vom im Mittelalter gebräuchlichen Begriff „Gruan“ der für dunklen Graben bzw. dunkle Kluft steht und sich auf den Burggraben hinter der Burg bezieht. Dieser befand sich hinter der Burg, wurde jedoch beim Umbau um 1900 verschüttet.
Ursprünglich diente die Burg als Herrschafts- bzw. Wohnsitz für eine adelige Familie sowie als Verwaltungssitz für die Region und in diesem Zweck der Überwachung von Handel und Straßenverkehr (vgl. ebd. S. 60ff). Aufgrund ihrer Lage nahe der Grenze zur Steiermark kann die Burg Finstergrün ebenso als Grenzburg aufgrund der Mautstelle bezeichnet werden. Die Burg war der Herrschaftssitz der grundherrlichen und landesfürstlichen Verwaltung und ein adeliger Wohnsitz des Erzbistums Salzburgs. Später verfügte Finstergrün auch über eine Land- und Pflegegericht. Dh. Burg Finstergrün wurde sehr wahrscheinlich von einer Adelsfamilie erbaut und ist später in erzbischöflichen/kirchlichen Besitz übergegangen. Vom 14. Bis zum 17. Jahrhundert ist das Besitztum der Burg Finstergrün durch zahlreiche Veränderungen gekennzeichnet.
1. Einleitung: Die Einleitung definiert das komplexe Arbeitsfeld des Kulturmanagements und erläutert die Motivation für die Untersuchung des Ausstellungsprojekts „Die Gräfin vom Lungau“.
2. Definition wichtiger Begriffe: In diesem Kapitel werden die zentralen Begriffe wie Kulturmanagement, Ausstellung und Museum wissenschaftlich definiert und in den Kontext der Arbeit gesetzt.
3. Theoretischer Hintergrund: Hier werden die Grundlagen des Projektmanagements, die Phasen des Projektablaufs sowie das S.M.A.R.T.-Modell der Zielfindung detailliert erläutert.
4. Fallbeispiel: „Die Gräfin vom Lungau – Wege in die Zukunft“: Dieses Kapitel widmet sich der praktischen Anwendung, inklusive der historischen Hintergründe der Burg Finstergrün und der detaillierten Beschreibung des Projektablaufs der GVL.
5. Marketing & PR-Maßnahmen: Das Kapitel behandelt die theoretischen Grundlagen des Kulturmarketings und die spezifisch umgesetzten Maßnahmen zur Zielgruppenansprache und Vermarktung der Ausstellung.
6. Fazit: Das Fazit fasst den Erfolg des Projekts zusammen und reflektiert die erreichten Ziele sowie die Bedeutung für die regionale Kulturentwicklung.
Kulturmanagement, Projektmanagement, Ausstellung, Burg Finstergrün, Zielfindung, SMART-Modell, Public-Private-Partnership, Sponsoring, Kulturmarketing, Öffentlichkeitsarbeit, Regionalentwicklung, Kulturvermittlung, Non-Profit-Organisation, Fundraising, Projektphasen
Die Arbeit analysiert das Ausstellungsprojekt „Die Gräfin vom Lungau“ unter dem Aspekt des professionellen Projektmanagements in Kulturbetrieben.
Die zentralen Felder umfassen die Definition des Kulturmanagements, die Anwendung von Projektphasen, Finanzierungsstrategien sowie zielgerichtete Marketing- und PR-Maßnahmen.
Ziel ist es, das Ausstellungsprojekt als Exempel für modernes Projektmanagement zu nutzen, um die operative Umsetzung von der Konzeptphase bis zur Abschlusskontrolle aufzuzeigen.
Die Autorin nutzt ihre eigene Rolle als stellvertretende Projektleitung, um durch erfahrungsbasierte Schilderungen einen Einblick in die Praxis zu geben und diese mit Fachliteratur zu verknüpfen.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen des Projektmanagements und deren konkrete Anwendung auf das Fallbeispiel der Ausstellung „Die Gräfin vom Lungau“ sowie die damit verbundenen Marketingmaßnahmen.
Wichtige Begriffe sind Kulturmanagement, Sponsoring, Projektphasen, Zielfindung, Kulturmarketing und regionale Kulturentwicklung.
Es wurde eine Mischfinanzierung realisiert, die sich aus Public-Private-Partnerships (PPP), Förderungen öffentlicher Institutionen und professionellem Sponsoring zusammensetzte.
Die Burg dient nicht nur als Ausstellungsort, sondern fungiert als das größte und wichtigste Exponat, das die historische Biographie der Gräfin unmittelbar erfahrbar macht.
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