Bachelorarbeit, 2010
60 Seiten, Note: 2
1. Einleitung
2. Die Länderporträts
3. Die Rahmenbedingungen
4. Das Personalmanagement im Ländervergleich
4.1 Der Stellenwert des Personalmanagements
4.2 Die Personalbeschaffung
4.3 Die Personalentwicklung
4.4 Die Führungsstruktur
4.5 Die Anreizgestaltung
4.6 Die Rolle der Frau in der Arbeitswelt
4.7 Die Rolle der Gewerkschaften
5. Interviews
5.1 Interview Deutschland
5.2 Interview Japan
5.3 Auswertung der Interviews
6. Auswertung und Reflexion
7. Schlussbetrachtung
Die Bachelorarbeit untersucht und vergleicht die personalwirtschaftlichen Systeme in Deutschland, den USA und Japan, um kulturell bedingte Unterschiede in der Personalpolitik und den resultierenden Arbeitsbedingungen aufzuzeigen.
4.2 Die Personalbeschaffung
In der Wertschöpfungskette ist der einzelne Mitarbeiter ein entscheidender und kostenintensiver Faktor. Deshalb ist die Auswahl des richtigen Mitarbeiters eine grundlegende und nachhaltige Aufgabe und eine der wichtigsten Funktionen des Personalmanagements.
Hierbei ist das Ziel die richtigen Mitarbeiter mit passenden Qualifikationen zum benötigen Zeitraum und am richtigen Ort einzustellen. Durch verschiedene Gegebenheiten, haben die drei Länder unterschiedliche Maßnahmen zur Personalbeschaffung entwickelt.
Die Vorgehensweise bei deutschen Unternehmen, ist in den meisten Unternehmen sehr ähnlich und nach demselben Standardverfahren. Zuerst werden alle Informationen, die für die offene Stelle von Bedeutung sind, gesammelt. Diese haben einen großen Einfluss auf den Beschaffungsprozess. Es wird zuerst geprüft, wie der derzeitige Personalbestand ist und was für ein Personalbedarf dadurch entsteht. Bei der Personalbeschaffung in Deutschland spielen zudem die rechtlichen Aspekte eine wichtige Rolle. Daher muss man sich hierbei an einige Vorschriften halten, wie z.B. den Betriebsrat über den Bedarf benachrichtigen und diesem Einsicht in die Bewerbungsunterlagen gewähren. Zudem unterliegt die Ausschreibung der Stelle gewissen rechtlichen Vorgaben, die im allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz festgehalten sind. Eine Stellenausschreibung muss beispielsweise geschlechts- und altersneutral ausgeschrieben werden. Das führt dazu, dass der Prozess zur Findung neuer Mitarbeiter meistens recht unflexibel ist und die Einstellung sich gegebenenfalls hinauszögert. Ein sehr kurzfristiger Bedarf, kann nur selten sehr schnell gedeckt werden, was den Arbeitsmarkt in Deutschland etwas starr wirken lässt.
1. Einleitung: Die Arbeit erläutert die Motivation und Zielsetzung, die Unterschiede der personalpolitischen Systeme in drei Wirtschaftsregionen anhand von Fachrecherchen und Experteninterviews zu untersuchen.
2. Die Länderporträts: Dieses Kapitel stellt Deutschland, Japan und die USA wirtschaftlich vor, wobei Bevölkerung, Erwerbstätigenanteil und Arbeitslosenquote betrachtet werden.
3. Die Rahmenbedingungen: Es werden ökonomische und kulturelle Faktoren analysiert, wobei insbesondere der Vergleich der Durchschnittsfamilien als Indikator für den Lebensstandard dient.
4. Das Personalmanagement im Ländervergleich: Der Hauptteil vergleicht systematisch Stellenwert, Beschaffung, Entwicklung, Führungsstrukturen, Anreize sowie die Rolle von Frauen und Gewerkschaften in den drei Ländern.
5. Interviews: Dieses Kapitel dokumentiert Experteninterviews mit einem Personalleiter aus Deutschland und einem japanischkundigen Professor zur aktuellen Situation der jeweiligen Arbeitsmärkte.
6. Auswertung und Reflexion: Hier werden die Ergebnisse zusammengeführt und die starken Einflüsse kultureller Gegebenheiten auf die drei unterschiedlichen Modelle der Personalpolitik reflektiert.
7. Schlussbetrachtung: Das Fazit resümiert die deutlichen Unterschiede und prognostiziert eine weltweit steigende Bedeutung des Personalmanagements durch die wachsende Wertschätzung des Humankapitals.
Personalmanagement, Personalbeschaffung, Personalentwicklung, Ländervergleich, Deutschland, USA, Japan, Unternehmenskultur, Führungsstruktur, Anreizgestaltung, Gleichstellung, Gewerkschaften, Arbeitsmarkt, Humankapital, Diversität
Die Arbeit analysiert die Unterschiede zwischen den personalwirtschaftlichen Systemen in Deutschland, den USA und Japan unter besonderer Berücksichtigung kultureller Rahmenbedingungen.
Die Schwerpunkte liegen auf der Personalbeschaffung, Personalentwicklung, Führungsstilen, Motivationsanreizen sowie der Rolle von Frauen und Gewerkschaften in den jeweiligen Ländern.
Ziel ist es, die Unterschiede in den personalpolitischen Ansätzen durch einen Ländervergleich aufzuzeigen und zu veranschaulichen, welche Arbeitsbedingungen aus den jeweiligen ökonomischen und kulturellen Gegebenheiten resultieren.
Neben einer theoretischen Literaturanalyse führte der Autor zwei Experteninterviews mit einer Personalleiterin und einem Professor durch, um aktuelle Praxisbeispiele und fundierte Einschätzungen zu erhalten.
Der Hauptteil beleuchtet detailliert die Prozesse der Personalbeschaffung, Entwicklungsmöglichkeiten, unterschiedliche Führungsstile sowie die rechtlichen und sozialen Rahmenbedingungen für Mitarbeiter und Gewerkschaften.
Die zentralen Begriffe sind unter anderem Personalmanagement, Ländervergleich, Unternehmenskultur, Humankapital, Führungsstruktur und Arbeitsmarkt.
In Japan steht die lebenslange Bindung in einer "familienähnlichen Beziehung" im Vordergrund (Stammbelegschaft), während in den USA und Deutschland eher die passgenaue Qualifikation für eine spezifische Stelle gesucht wird.
Während es in Japan einen sehr hohen Stellenwert genießt und oft eng mit der Unternehmensführung verknüpft ist, wird es in Deutschland häufig eher verwaltungsorientiert und in den USA oft kurzfristig-effizienzorientiert wahrgenommen.
Dies ist auf traditionelle gesellschaftliche Rollenbilder und gesetzliche Rahmenbedingungen zurückzuführen: Während die USA durch Antidiskriminierungsgesetze eine Vorreiterrolle einnehmen, sind in Japan und teilweise in Deutschland traditionelle Strukturen und geringere Aufstiegschancen für Frauen prägend.
In Deutschland haben Gewerkschaften eine starke, verhandlungsorientierte Position. In Japan hingegen sind sie betriebsgebunden, verfügen über weniger finanzielle Mittel und haben einen deutlich geringeren direkten Einfluss auf die Arbeitsbedingungen.
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