Diplomarbeit, 2011
98 Seiten, Note: 1,0
Die Diplomarbeit untersucht die Einstellungen deutscher Heimatvertriebener zur polnischen Nation. Sie befasst sich mit der Frage, ob und inwieweit Vorurteile in diesen Einstellungen nach wie vor eine Rolle spielen. Die Untersuchung analysiert die biographischen Erfahrungen der Befragten und ihre Sicht auf die deutsch-polnischen Beziehungen im Kontext historischer Ereignisse und aktueller Entwicklungen.
Die Einleitung stellt die Forschungsfrage und den persönlichen Hintergrund des Autors vor. Kapitel 2 bietet einen Überblick über die sozialpsychologische Forschung zu Stereotypen und Vorurteilen, während Kapitel 3 die historische Entwicklung des deutschen Polenbildes und des polnischen Deutschlandbildes beleuchtet. Kapitel 4 beschreibt die Vorbereitung und Durchführung der eigenen Untersuchung, die auf Interviews mit Heimatvertriebenen basiert. Kapitel 5 analysiert die Ergebnisse der Interviews, während Kapitel 6 diese Ergebnisse diskutiert und in einen größeren Kontext einordnet. Die Arbeit endet mit einer Zusammenfassung und einem Ausblick auf zukünftige Forschungsrichtungen.
Die Arbeit befasst sich mit den Themen Stereotypen, Vorurteile, deutsch-polnische Beziehungen, Heimatvertriebene, biographische Forschung, Interviewforschung, interkulturelle Kommunikation und historische Entwicklungen.
Entgegen alten Klischees ist das Polenbild vieler Vertriebener heute durch gute persönliche Kontakte und ein starkes Interesse an Versöhnung und gemeinsamer Geschichte geprägt.
Sie untersucht, wie individuelle psychologische Faktoren wie Vorurteile und Stereotype politische Einstellungen und das Verhältnis zwischen Völkern beeinflussen.
Die Studie zeigt, dass das Bild des "Polenhassers" überholt ist. Zwar gibt es eine kleine Gruppe mit revanchistischen Ansichten, die Mehrheit ist jedoch am europäischen Dialog interessiert.
Die Osterweiterung hat zu einer Normalisierung und Intensivierung der Kontakte geführt, was den Abbau von Stereotypen auf beiden Seiten beschleunigt hat.
Historisch waren dies oft Bilder von "polnischer Wirtschaft" oder dem "deutschen Revanchisten". Diese weichen heute zunehmend differenzierteren Wahrnehmungen.
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