Examensarbeit, 2001
74 Seiten
Diese Hausarbeit untersucht ein Unterrichtsvorhaben im 3. Schuljahr, das sich mit der Gestaltung von Masken aus Gips beschäftigt. Ziel des Projekts ist es, die Schüler*innen in die Lage zu versetzen, ihren eigenen Gesichtsabdruck zu verfremden, um unterschiedliche Emotionen darzustellen. Dabei sollen sie Werkstoffe, Formen und Farben nutzen, um ihren Gesichtsausdruck zu verändern und sich anschließend mit der verfremdeten Maske zu identifizieren.
Die Einleitung stellt das Thema der Hausarbeit vor und beschreibt das Unterrichtsvorhaben im Detail. Kapitel 2 beleuchtet die theoretischen Grundlagen, indem es den Werkstoff Gips, die kulturelle Bedeutung von Masken, die Gestaltungstechnik der Verfremdung und die emotional verfremdete Maske behandelt. Kapitel 3 geht auf die Organisation und Rahmenbedingungen des Unterrichtsvorhabens ein, inklusive der verwendeten Werkstoffe, der didaktischen Begründung und der methodischen Vorüberlegungen. Kapitel 4 beinhaltet die Vorüberlegungen zum Unterrichtsvorhaben, einschließlich der Lernausgangslage der Schüler*innen und der Ziele des Projekts. Kapitel 5 beschreibt die Durchführung des Unterrichtsvorhabens, wobei die einzelnen Unterrichtsstunden detailliert dargestellt werden. Kapitel 6 bietet eine Reflexion und Auswertung des Unterrichtsvorhabens.
Die wichtigsten Schlüsselbegriffe dieser Arbeit sind: Gesichtsabdruck, emotionale Maske, Verfremdung, Werkstoffe, Formen, Farben, Identifikation, pädagogischer Wert, Kompetenzen, Unterrichtsvorhaben, 3. Schuljahr.
Schüler einer 3. Grundschulklasse erstellen Gipsabdrücke ihres eigenen Gesichts und verfremden diese anschließend, um spezifische Gefühle künstlerisch auszudrücken.
Das eigene Gesicht dient als unmittelbarer Auslöser für Emotionen. Die Arbeit mit dem eigenen Abdruck fördert die Selbstwahrnehmung und die Identifikation mit dem Kunstwerk.
Die Schüler nutzen werkstofftechnische Verfremdungen (Anbauen von Materialien) sowie farbliche Verfremdungen, um den Gesichtsausdruck emotional zu verändern.
Die Leitfrage der Hausarbeit untersucht genau dies: ob Schüler in diesem Alter Werkstoffe, Formen und Farben gezielt einsetzen können, um Gefühle darzustellen.
Das Projekt ist in die Einheit „Körperverfremdete Karnevalsartikel“ eingebettet und beleuchtet Masken als Mittel zur Transformation und zum Ausdruck von Identität.
Die Arbeit beschreibt die Einordnung verschiedener Werkstoffe, die zur Verfremdung genutzt werden, um die plastische Gestaltung der Maske zu unterstützen.
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