Bachelorarbeit, 2008
66 Seiten, Note: 1,5
1 EINLEITUNG
2 EINFÜHRUNG
2.1 Projekt
2.1.1 Projektdefinition
2.1.2 Allgemeine Projektmerkmale
2.1.3 Projektarten
2.2 Projektmanagement
2.2.1 Definition Projektmanagement
2.2.2 Aufgaben und Funktionen des Projektmanagement
3 VORGÄNGE UND AUSFÜHRUNGSALTERNATIVEN
4 BEWERTUNGSKRITERIEN VON AUSFÜHRUNGSVORGÄNGEN
4.1 Auswahl/Formulierung projektspezifischer Bewertungskriterien
4.2 Quantitative Bewertungskriterien
4.3 Qualitative Bewertungskriterien
4.4 Zwischenfazit
5 UNTERSUCHUNG TYPISCHER PROJEKTZIELE IM BAUWESEN
5.1 Eigenschaften und Einteilung von Projektzielen
5.2 Allgemeine Projektziele im Bauwesen
5.3 Formulierung und Zielklassifizierung bauspezifischer Projektziele
5.3.1 Hohe Wirtschaftlichkeit
5.3.2 Hohe Qualität
5.3.3 Kostensicherheit
5.3.4 Terminsicherheit
5.3.5 Einhaltung rechtlicher Rahmenbedingungen
6 ZUSAMMENHÄNGE VON BEWERTUNGSKRITERIEN UND PROJEKTZIELEN
6.1 Theoretische Zusammenhänge und Abhängigkeiten
6.2 Projektspezifische Zusammenhänge
6.3 Zwischenfazit
7 AUSWIRKUNGEN VON PROJEKTZIELÄNDERUNGEN
7.1 Projektänderungen
7.2 Änderung von Teilzielen
7.3 Auswirkungen auf Bewertungskriterien und Vorgangsauswahl
7.4 Zwischenfazit
8 FAZIT
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, eine erhöhte Transparenz bezüglich der Bewertungs- und Entscheidungsprozesse bei der Auswahl von Bauvorgangsvarianten zu schaffen, indem die komplexen Zusammenhänge zwischen Projektzielen und Bewertungskriterien analysiert und klassifiziert werden.
Qualitative Bewertungskriterien
Um die zu erwartende qualitative Eignung eines Vorgangs bewerten zu können, bedarf es der Betrachtung zahlreicher, nichtmonetärer und subjektiver Aspekte.
Ein Alternativenvergleich kann hier nicht – wie bei den quantitativen Kriterien – anhand von messbaren Größen stattfinden und unterliegt vorrangig subjektiven Entscheidungsstrukturen.
Direkte Gegenüberstellungen einzelner Ausführungsvarianten anhand nachvollziehbarer Entscheidungsgegenstände sind im Bereich der qualitativen Bewertungskriterien nicht möglich.
Nachfolgend werden ausgewählte Bewertungskriterien eingehender betrachtet.
1 EINLEITUNG: Einführung in die Problemstellung der mangelnden Transparenz bei Bauentscheidungen und Definition des Untersuchungsziels.
2 EINFÜHRUNG: Erläuterung grundlegender Definitionen zu Projekten und dem Projektmanagement im Bausektor.
3 VORGÄNGE UND AUSFÜHRUNGSALTERNATIVEN: Definition von Vorgängen und die Notwendigkeit von Ausführungsvarianten zur Projektrealisierung.
4 BEWERTUNGSKRITERIEN VON AUSFÜHRUNGSVORGÄNGEN: Detaillierte Herleitung und Erläuterung quantitativer sowie qualitativer Bewertungskriterien.
5 UNTERSUCHUNG TYPISCHER PROJEKTZIELE IM BAUWESEN: Klassifizierung und Beschreibung relevanter Zielgrößen im Bauwesen.
6 ZUSAMMENHÄNGE VON BEWERTUNGSKRITERIEN UND PROJEKTZIELEN: Theoretische und spezifische Analyse der Abhängigkeiten zwischen Zielen und Bewertungsmaßstäben.
7 AUSWIRKUNGEN VON PROJEKTZIELÄNDERUNGEN: Untersuchung der Konsequenzen bei Modifikationen von Projektzielen während der Bauausführung.
8 FAZIT: Zusammenfassung der gewonnenen Erkenntnisse und Schlussfolgerungen zur Steigerung der Entscheidungstransparenz.
Projektmanagement, Bauwesen, Projektziele, Bewertungskriterien, Ausführungsvarianten, Zielklassifizierung, Kostensicherheit, Terminsicherheit, Qualität, Wirtschaftlichkeit, Zieländerungen, Bauausführung, Ressourcen, Entscheidungsfindung, Nachhaltigkeit
Die Arbeit analysiert, wie Bewertungs- und Entscheidungsprozesse bei der Auswahl von Ausführungsvarianten im Bauwesen transparenter gestaltet werden können.
Die zentralen Themen sind die Interdependenzen zwischen Projektzielen und Bewertungskriterien sowie deren Reaktion auf Änderungen während der Bauphase.
Das Ziel ist es, Zusammenhänge zwischen Bewertungskriterien und Projektzielen zu identifizieren, um fundiertere Entscheidungen bei der Variantenwahl im Projektmanagement zu ermöglichen.
Die Arbeit nutzt eine systematische Analyse von Projektmanagement-Methoden, die Herleitung von Kriterien sowie die Untersuchung an einem fiktiven Beispielprojekt.
Der Hauptteil umfasst die Definition von Projektbegriffen, die detaillierte Vorstellung quantitativer und qualitativer Kriterien und die Analyse der Auswirkungen von Zieländerungen.
Zu den zentralen Begriffen gehören Projektmanagement, Bauwesen, Bewertungskriterien, Zielklassifizierung und Projektziele.
Träge Vorgänge benötigen eine längere Vorbereitung und reagieren unflexibel auf Änderungen, während flexible Vorgänge spontan anpassbar sind und somit die Ablaufstabilität erhöhen.
Sie führen oft zu Zielkonflikten zwischen Qualität, Kosten und Terminen, was eine Neugewichtung der Bewertungskriterien und eine mögliche Irrelevanz bereits geplanter Ausführungsvarianten nach sich zieht.
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