Forschungsarbeit, 2011
22 Seiten
Der Text untersucht die „konstantinische Wende“ und widerlegt die Legende vom ersten christlichen Kaiser. Er analysiert die Quellen und Hintergründe des Ereignisses am 28. Oktober 312, bei dem Kaiser Konstantin I. vor der Schlacht an der Milvischen Brücke eine christliche Offenbarung erlebt haben soll. Die Arbeit beleuchtet die Rolle von Träumen, Visionen und Symbolen in der damaligen Zeit und hinterfragt die Interpretation der historischen Ereignisse im Kontext der christlichen Überlieferung.
Die Vorbemerkung gibt einen kurzen Überblick über die Thematik des Werkes und stellt die These der Legende vom ersten christlichen Kaiser in Frage. Das erste Kapitel beleuchtet die Situation vor der Schlacht an der Milvischen Brücke und beschreibt Konstantins militärische Strategie sowie die Lage seines Gegners Maxentius. Im zweiten Kapitel werden die Träume und Visionen, die Konstantin vor der Schlacht gehabt haben soll, analysiert. Insbesondere wird das Christus-Monogramm behandelt, das Konstantin in einem Traum gezeigt worden sein soll. Das dritte Kapitel beschäftigt sich mit der Symbolforschung und hinterfragt die verbreitete Interpretation des Christogramms als eindeutiges Symbol des Christentums. Es werden alternative Deutungen des Zeichens und seine Verwendung im römischen Kontext untersucht.
Kaiser Konstantin I., Milvische Brücke, „konstantinische Wende“, Christentum, Traum, Vision, Symbol, Christogramm, Kreuz, römische Religion, Quellenkritik, Symbolforschung
Kaiser Konstantin I. soll eine Vision oder einen Traum gehabt haben, in dem ihm ein christliches Zeichen erschien, verbunden mit der Verheißung „In diesem Zeichen siege“.
Die Arbeit vertritt die These, dass die „konstantinische Wende“ eine Legende ist und der Kaiser nie im Sinne des trinitarischen Christentums gläubig war.
Ein Symbol bestehend aus den griechischen Buchstaben Chi (X) und Rho (P). Die Arbeit untersucht, ob dieses Zeichen im 4. Jahrhundert bereits eindeutig christlich besetzt war.
Quellenkritische Analysen zeigen Widersprüche zwischen den Berichten von Zeitzeugen wie Laktanz und Eusebius sowie die Weiternutzung heidnischer Symbole durch Konstantin.
Sol Invictus war Konstantins bisheriger göttlicher Begleiter. Die Arbeit prüft, ob der Kaiser tatsächlich mit ihm brach oder lediglich religiöse Symbole taktisch vermischte.
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