Bachelorarbeit, 2011
71 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Struktur der Arbeit
2 IFRS-Rechnungslegung
2.1 Zielsetzung von Abschlüssen
2.2 Rahmenkonzept (Framework)
2.3 Ausgewählte Grundsätze der IFRS
2.3.1 Grundlegende Annahmen
2.3.2 Qualitative Anforderungen
2.4 Konzernrechnungslegung nach IFRS
3 Grundlagen der Währungsumrechnung
3.1 Umrechnungsproblem
3.2 Wechselkurse
3.3 Theorien der Umrechnung
3.3.1 Umrechnungskurse
3.3.2 Umrechnungsmethoden
3.3.2.1 Stichtagsmethode
3.3.2.2 Zeitbezugsmethode
3.4 Das Konzept der funktionalen Währung
3.5 Ursachen von Währungsumrechnungsdifferenzen
3.6 Behandlung von Währungsumrechnungsdifferenzen
4 Analyse
4.1 Vorstellung des Daimler AG Konzerns
4.1.1 Methoden des Konzerns
4.1.2 Umrechnung
4.1.3 Erläuterungen
4.2 Vorstellung des BMW Group Konzerns
4.2.1 Methoden des Konzerns
4.2.2 Umrechnung
4.2.3 Erläuterungen
5 Fazit
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die theoretischen Vorschriften und Grundsätze der Währungsumrechnung gemäß den International Financial Reporting Standards (IFRS) und analysiert deren praktische Anwendung in der Automobilbranche anhand der Fallbeispiele Daimler AG und BMW Group.
3.2 Wechselkurse
Täglich werden für viele Währungen immer wieder neu berechnete Wechselkurse veröffentlicht. Bei mancher Währung kommt es sogar innerhalb eines Tages zu einem Kurwechsel – subsumiert wird dies unter der Bezeichnung „intraday“. Der Wechselkurs beschreibt ein Austauschverhältnis. In diesem Verhältnis stehen zwei Währungen zueinander und drücken den Preis einer Währung in einer anderen Einheit aus. Bei der Währungsumrechnung wird mit Devisenkursen gearbeitet. Dabei entfallen Sortenkurse, die den Umtausch von Bargeld regulieren. Es wird zwischen Mengen- und Preisnotierung unterschieden. Dabei heißt Mengennotierung lediglich, wie viel Fremdwährungseinheiten für die eigene Währungseinheit getauscht werden kann, wohingegen Preisnotierung gegenteilig beschreibt, wie viel eigene Währung für eine Einheit der Fremdwährung zu bezahlen ist. Seit Einführung des Euro wird in Deutschland der Kurs üblicherweise in Mengennotierung angegeben.
1 Einleitung: Stellt die Problemstellung der Währungsumrechnung durch zunehmende Globalisierung dar und erläutert die Zielsetzung sowie Struktur der Arbeit.
2 IFRS-Rechnungslegung: Behandelt das Rahmenkonzept (Framework) der IFRS, die Zielsetzung von Abschlüssen sowie die grundlegenden Annahmen und qualitativen Anforderungen.
3 Grundlagen der Währungsumrechnung: Erörtert das Umrechnungsproblem, Wechselkurse, verschiedene Umrechnungsmethoden (Stichtags- und Zeitbezugsmethode) sowie das Konzept der funktionalen Währung und die Behandlung von Differenzen.
4 Analyse: Analysiert die Währungsumrechnung in der Praxis anhand der Automobilkonzerne Daimler AG und BMW Group, inklusive Vorstellung der Konzerne und ihrer Umrechnungsmethoden.
5 Fazit: Fasst die Ergebnisse der theoretischen Betrachtung und der praktischen Analyse zusammen und gibt einen Ausblick auf weiteren Forschungsbedarf.
Währungsumrechnung, IFRS, Konzernabschluss, Stichtagskursmethode, Zeitbezugsmethode, funktionale Währung, Umrechnungsdifferenzen, Daimler AG, BMW Group, Automobilbranche, Wechselkurse, Eigenkapital, Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Konzernrechnungslegung.
Die Arbeit befasst sich mit den theoretischen Grundlagen und der praktischen Umsetzung der Währungsumrechnung bei internationalen Konzernen nach IFRS-Vorschriften.
Die zentralen Felder sind die IFRS-Rechnungslegung, die Theorie der Währungsumrechnung sowie deren Anwendung auf die Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung von Automobilunternehmen.
Das Ziel ist die Darstellung der theoretischen Vorschriften zur Währungsumrechnung und deren praktische Analyse anhand von Daimler AG und BMW Group.
Die Arbeit nutzt eine deskriptive Analyse und den Vergleich theoretischer Konzepte mit der praktischen Anwendung in den Geschäftsberichten der zwei gewählten Konzerne.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung (Kapitel 2 und 3) und die empirische Analyse (Kapitel 4), in der Bilanzen in US-Dollar umgerechnet werden.
Wichtige Begriffe sind insbesondere IFRS, Währungsumrechnung, Stichtagskursmethode, funktionale Währung und Konzernrechnungslegung.
Die modifizierte Methode rechnet das Eigenkapital zum historischen Kurs um, um Schwankungen zu glätten, während die reine Methode alle Posten zum Stichtagskurs umrechnet.
Die Branche ist durch eine hohe internationale Kapitalverflechtung geprägt, was die Anwendung von Währungsumrechnungsverfahren besonders praxisrelevant macht.
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