Fachbuch, 2011
24 Seiten
Frida Kahlo – Die „Malerin der Schmerzen“
Die vorliegende Arbeit rekonstruiert die Lebensgeschichte der mexikanischen Malerin Frida Kahlo, von ihrer Kindheit und den prägenden familiären Einflüssen bis hin zu ihrem künstlerischen Schaffen und ihrem weltweiten Ruhm. Sie beleuchtet dabei insbesondere, wie körperliche Leiden, die turbulente Beziehung zu Diego Rivera und das historische sowie politische Umfeld ihr Werk nachhaltig beeinflussten.
Die „Malerin der Schmerzen“
Der Ruhm, Lateinamerikas berühmteste Malerin zu sein, gebührt der mexikanischen Künstlerin Frida Kahlo (1907–1954). Ihr Leben und ihre Kunst wurden von Kindheit an durch Krankheiten, Schmerzen und Operationen geprägt. Als das bekannteste unter ihren insgesamt 271 Werken zählt das Selbstbildnis „Die gebrochene Säule“. Die so genannte „Malerin der Schmerzen“ gilt als Bahnbrecherin einer weiblichen Ästhetik und gehört zu den Kultfiguren der feministischen Ideologie.
Frida Kahlo erblickte am 6. Juli 1907 im Stadtteil Coyoacán von Mexico City das Licht der Welt. Man taufte sie auf den Namen Magdalena Carmen Frieda Kahlo y Calderon. Später trug sie den Vornamen Frida. Ihr Vater hieß Carl Wilhelm Kahlo (1871–1941), wurde in Pforzheim in Deutschland geboren und lebte ab 1874 mit seinen Eltern in dem heute zu Baden-Baden gehörenden Ort Lichtental, später auch in der Kurstadt selbst. Seine Mutter starb bei der Geburt ihres zweiten Kindes. Sein Vater heiratete danach wieder. 1890 wanderte Carl Wilhelm Kahlo als 18-Jähriger nach Mexiko aus, weil er sich mit seiner Stiefmutter nicht verstand. Seine Mutter war bei der Geburt ihres zweiten Kindes gestorben und sein Vater hatte danach wieder geheiratet.
Frida Kahlo – Die „Malerin der Schmerzen“: Dieses Kapitel bietet einen umfassenden Überblick über das Leben, die gesundheitliche Leidensgeschichte und die künstlerische Bedeutung von Frida Kahlo, die als eine der wichtigsten Persönlichkeiten der Kunstgeschichte gilt.
Frida Kahlo, Diego Rivera, Mexiko, Malerei, Surrealismus, Phantastischer Realismus, Feminismus, Coyoacán, Selbstbildnis, Die gebrochene Säule, Schmerzen, Kunstgeschichte, Künstlerin, Leben, Biografie
Die Arbeit behandelt das bewegte Leben und Werk der mexikanischen Künstlerin Frida Kahlo, von ihrer Geburt in Coyoacán bis zu ihrem Tod, unter besonderer Berücksichtigung ihres Umgangs mit physischem Leid.
Im Zentrum stehen die prägenden Kindheitserfahrungen, die schmerzhaften Auswirkungen ihres Unfalls, die schwierige Ehe mit dem Wandmaler Diego Rivera sowie ihre künstlerische Entwicklung und internationale Anerkennung.
Ziel ist es, die Verbindung zwischen Kahlos körperlichen Leiden, ihren persönlichen Krisen und der Entstehung ihres einzigartigen, ausdrucksstarken malerischen Werkes darzustellen.
Es handelt sich um eine biografische und kunsthistorische Untersuchung, die auf Basis von Lebensdaten, zeitgenössischen Berichten und einer Analyse ihres künstlerischen Werdegangs erstellt wurde.
Der Hauptteil beschreibt detailliert die chronologische Entwicklung ihres Lebens, angefangen bei ihrer Familiengeschichte über den Unfall 1925, ihre Aufenthalte in den USA und ihre künstlerischen Erfolge, bis hin zu ihrer letzten Lebensphase.
Wichtige Begriffe sind Frida Kahlo, Diego Rivera, Surrealismus, Körperlichkeit, Schmerz, Mexiko, Feminismus und künstlerische Identität.
Der Unfall mit der Straßenbahn führte zu lebenslangen gesundheitlichen Folgen und einer Bettlägerigkeit, die Frida Kahlo dazu brachte, das Malen als Ausdruck ihrer körperlichen und seelischen Qualen und als zentrale Überlebensstrategie zu entdecken.
Die Ehe war von großer gegenseitiger Anziehung, aber auch von massiven Konflikten, Untreue, Scheidung und Wiederverheiratung geprägt; sie bildete ein wiederkehrendes und wichtiges Thema in Kahlos Kunst.
Obwohl oft in Verbindung mit dem Surrealismus genannt, lehnte Kahlo diese Bezeichnung ab, da sie nach eigenen Aussagen niemals Träume, sondern ihre eigene, harte Realität malte; Experten ordnen ihr Werk deshalb häufig dem „Phantastischen Realismus“ zu.
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