Bachelorarbeit, 2010
49 Seiten
Diese Bachelorarbeit untersucht die Frage, ob Menschenrechte (MR) universell oder kulturspezifisch sind. Sie analysiert die historischen Wurzeln des MR-Konzepts im Westen und setzt diese in Relation zu anderen Kulturkreisen, insbesondere Asien und der islamischen Welt. Das Ziel ist, eine Synthese zwischen den unterschiedlichen globalen Formulierungen des MR und dem Anspruch auf Universalität zu finden.
Das erste Kapitel führt in die Fragestellung ein und erläutert das Vorgehen der Arbeit. Es wird die Problematik des westlichen Konzepts des MR und die Behauptung der Universalität thematisiert. Das zweite Kapitel beleuchtet die Entstehung des MR-Konzepts aus der Tradition des NR-Denkens im Westen und stellt die wichtigsten historischen Dokumente vor. Das dritte Kapitel untersucht MR-Dokumente außerhalb des westlichen Kulturkreises, darunter die Banjul-Charta, MR in der islamischen Welt und die Bangkok-Deklaration.
Menschenrechte, Naturrecht, Universalität, Kulturalität, Kulturvergleich, Asien, Islam, Philosophie, Religion, Hinduismus, Buddhismus, Daoismus, Konfuzianismus, Banjul-Charta, Bangkok-Deklaration
Die Arbeit argumentiert, dass das Prinzip der Menschenrechte universell ist, aber in verschiedenen Kulturen (Westen, Asien, Afrika) unterschiedliche geistesgeschichtliche Wurzeln und Formulierungen hat.
Es ist stark durch das Naturrecht und eine individualistische Auffassung geprägt, bei der die Rechte des Einzelnen gegenüber dem Staat im Vordergrund stehen.
Dokumente wie die Banjul-Charta oder die Bangkok-Deklaration betonen oft stärker Kollektivrechte, die Gemeinschaft und die Pflichten des Einzelnen gegenüber der Gesellschaft.
Ja, innerhalb der muslimischen Gemeinschaft (Umma) gibt es Konzepte von Gerechtigkeit und Schutzrechten, wobei die Arbeit die Notwendigkeit einer „islamischen Aufklärung“ diskutiert.
Die Banjul-Charta ist die Afrikanische Charta der Menschenrechte und der Rechte der Völker, die universelle Rechte mit spezifisch afrikanischen Werten und Traditionen verbindet.
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