Diplomarbeit, 2009
144 Seiten, Note: 1,0
Diese Diplomarbeit untersucht den Einfluss des frühen Englischunterrichts an deutschen Grundschulen auf die kindliche Entwicklung. Dabei steht die Frage im Vordergrund, ob der Erwerb einer zweiten Sprache eine Chance oder eine Gefahr für die kindliche (Sprach-)Entwicklung darstellt.
Das erste Kapitel bietet eine Einleitung in das Thema der Diplomarbeit und stellt die zentrale Fragestellung dar. Kapitel 2 beleuchtet den Begriff der Bilingualität und definiert ihn aus psycholinguistischer und soziolinguistischer Perspektive. Zudem werden verschiedene Formen von Bilingualität abgegrenzt, wie zum Beispiel simultaner vs. sukzessiver Zweitspracherwerb, natürlicher vs. gesteuerter Zweitspracherwerb und additive vs. subtraktive Zweisprachigkeit. Kapitel 3 befasst sich mit den Voraussetzungen und Merkmalen des bilingualen Spracherwerbs, unterteilt in den monolingualen und den bilingualen Erstspracherwerb. Des Weiteren werden Methoden zweisprachiger Erziehung, wie die "Eine Person - eine Sprache" Methode, vorgestellt. Kapitel 4 untersucht den gesellschaftlichen Umgang mit Zweisprachigkeit, indem sowohl negative als auch positive Vorurteile beleuchtet werden. Auch die Vor- und Nachteile der bilingualen Erziehung werden in diesem Kapitel erörtert.
Kapitel 5 widmet sich der Einführung des frühen Fremdsprachenunterrichts an deutschen Primarschulen und beleuchtet den historischen Überblick sowie erste Versuche der Länder für den frühen Englischunterricht. Im sechsten Kapitel wird der Zweitspracherwerb in der Grundschule, insbesondere der frühe Englischunterricht, untersucht. Es werden die Herausforderungen für Lehrer, die lernpsychologischen Voraussetzungen der Schüler sowie die Ziele des frühen Fremdsprachenunterrichts erläutert. Abschließend werden kindgerechte Unterrichtsinhalte und grundlegende didaktische Prinzipien für den frühen Zweitspracherwerb vorgestellt.
Zweisprachigkeit, Bilingualität, Spracherwerb, Fremdsprachenunterricht, frühe Fremdsprachen, Primarschule, Grundschule, Englischunterricht, Lernpsychologie, Didaktik, Interkulturelle Kompetenz, gesellschaftlicher Umgang, Vorurteile, Methoden.
Die Arbeit diskutiert, ob der frühe Fremdsprachenerwerb eine Chance zur besseren Lernfähigkeit bietet oder eine Gefahr der Überforderung darstellt.
Simultaner Erwerb bedeutet das gleichzeitige Erlernen zweier Sprachen von Geburt an; sukzessiver Erwerb ist das zeitversetzte Erlernen einer Zweitsprache nach der Muttersprache.
Kritiker befürchten 'Code-mixing', doch die Forschung zeigt, dass Kinder bei kindgerechter Didaktik meist gut zwischen den Sprachen unterscheiden können.
Lehrer benötigen spezifische fachdidaktische Qualifikationen, um den Unterricht authentisch, spielerisch und visualisiert an die Zielgruppe der Grundschüler anzupassen.
Neben sprachlichen Kompetenzen stehen interkulturelle Aspekte sowie affektive und motivationale Ziele (Freude am Sprachenlernen) im Vordergrund.
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