Bachelorarbeit, 2010
60 Seiten, Note: 2.0
Diese Arbeit untersucht die Versicherbarkeit von Umweltrisiken, insbesondere von Naturkatastrophen, im Kontext des Klimawandels. Sie beleuchtet die Herausforderungen, die sich aus der zunehmenden Häufigkeit und Intensität von Naturkatastrophen für die Versicherungswirtschaft ergeben, und diskutiert die Möglichkeiten zur Erweiterung der Versicherbarkeitsgrenzen.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in das Thema und definiert die Begriffe Naturgefahr, Naturrisiko und Naturkatastrophe. Kapitel 2 analysiert den Einfluss des Klimawandels auf die Versicherung von Umweltrisiken und untersucht den Zusammenhang zwischen der Häufigkeit extremer Wetterereignisse und den daraus resultierenden Schäden.
Kapitel 3 beleuchtet die Bedeutung des Risikomanagements im Kontext von Risiko und Versicherung und diskutiert verschiedene risikopolitische Instrumente. Kapitel 4 befasst sich mit der Frage der Versicherbarkeit von Umweltrisiken und analysiert die Kriterien versicherbarer Risiken in Bezug auf Naturereignisse.
Kapitel 5 stellt verschiedene Möglichkeiten zur Erweiterung der Versicherbarkeitsgrenzen von Naturkatastrophen vor, wie z.B. Rückversicherungen, Katastrophenanleihen und Versicherungsderivate. Abschließend präsentiert die Arbeit die Ergebnisse einer empirischen Untersuchung zur subjektiven Wahrnehmung von Umweltrisiken.
Umweltrisiken, Naturkatastrophen, Klimawandel, Versicherung, Risikomanagement, Versicherbarkeit, Rückversicherungen, Katastrophenanleihen, Versicherungsderivate, subjektive Wahrnehmung, empirische Untersuchung
Die Arbeit untersucht diese Frage anhand von Kriterien wie Zufälligkeit, Schätzbarkeit und Unabhängigkeit. Grundsätzlich sind sie versicherbar, doch die Grenzen der Versicherbarkeit müssen oft durch Instrumente wie Rückversicherungen erweitert werden.
Die zunehmende Häufigkeit und Intensität extremer Wetterereignisse führt zu höheren Schäden. Die Arbeit nutzt Regressionsanalysen, um den Zusammenhang zwischen Klimadaten und Schadenhöhen zu belegen.
Naturgefahr bezeichnet das Ereignis an sich (z.B. ein Erdbeben), während das Naturrisiko die Kombination aus Eintrittswahrscheinlichkeit und möglichem Schadensausmaß beschreibt.
Dies sind Finanzinstrumente, mit denen Versicherungen das Risiko von Großkatastrophen an den Kapitalmarkt transferieren, um ihre eigenen Kapazitäten zu schützen.
Zu den Instrumenten gehören Risikomeidung, Risikotransfer (Versicherung), Risikodiversifikation, Risikoausgleich im Kollektiv und die Bildung von Reserven.
Eine empirische Untersuchung in der Arbeit zeigt, dass eigene Erfahrungen mit Naturkatastrophen die Risikowahrnehmung und die Bereitschaft zu Vorsorgemaßnahmen maßgeblich beeinflussen.
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