Magisterarbeit, 2003
69 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
2. Die Fernsehserie – ein sozio-kulturelles Phänomen
3. Die Serie in Bezug auf Ally McBeal und Sex and the City
3.1. Ally McBeal
3.1.1. Die Metamorphose der TV-Frau
3.1.2. Synopsis Ally McBeal
3.1.3. Emotionen vor Gericht
3.1.4. Inhaltsanalyse Drei sind keiner zuviel
3.1.5. Illusion Zweierbeziehung?
3.2. Sex and the City
3.2.1. Synopsis Sex and the City
3.2.2. Widersprüchlichkeiten
3.2.3. Inhaltsanalyse Drei sind einer zuviel
4. Phänomen Single-Leben
5. Die Ehe – das Ende?
6. „Effortlessly Striking“
7. Idealvorstellung
8. Zusammenfassung
9. Bildergalerie
Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle der Frau in den US-amerikanischen Fernsehserien Ally McBeal und Sex and the City. Ziel ist es, die Hintergründe für das Dilemma berufstätiger, unabhängiger Frauen im Postfeminismus zu beleuchten und der Forschungsfrage nachzugehen, wie sich das neue Frauenbild in der Gegenwart tatsächlich darstellt und inwieweit Identifikation bei den Zuschauerinnen möglich ist.
3.1. Ally McBeal
Ally McBeal ist eine faszinierende und noch nie dagewesene Figur in der Serienlandschaft. Fängt man bei den Äußerlichkeiten an, so kann man an ihr zunächst nichts Ungewöhnliches finden: die brave Frisur und ihre für die Anwaltsbranche typischen Kostüme lassen auf eine Frau schließen, die mit sich und ihrer Umwelt im Reinen ist. Aber weit gefehlt. Ally ist eine von Neurosen verfolgte Träumerin auf der Suche nach der Erfüllung im Leben. Ihr Ziel: Ehemann und Mutterglück. Bis dahin ist es aber ein weiter Weg und aus Angst vor Enttäuschungen, wendet sie dem vermeintlich eingekehrten Glück wiederholt den Rücken zu. Der Zuschauer bekommt die Gelegenheit, tief in das Innere dieser zwiespältigen Persönlichkeit zu blicken und teilzuhaben sowohl an ihren phantastischen Gedanken als auch an tatsächlichem Glück und Leid. Neuartig ist dabei die Untermalung der Emotionen durch vielfältige und zum Teil aufwendige computeranimierte Effekte. Besonders zu erwähnen ist hierbei das „uga-chaka Baby“, das Ally in Form von Halluzinationen immer wieder auf ihre innere Uhr aufmerksam machen will. Mit jeder verflossenen Liebe, rückt nämlich gleichzeitig auch ihr Traum von einer eigenen Familie in weite Ferne.
1. Einleitung: Einführung in die Thematik der Rolle der Frau in modernen US-Serien und Vorstellung der zentralen Fragestellung bezüglich Lebensentwürfen im Postfeminismus.
2. Die Fernsehserie – ein sozio-kulturelles Phänomen: Theoretische Auseinandersetzung mit der Wechselwirkung zwischen Fernsehfiktion und gesellschaftlicher Realität.
3. Die Serie in Bezug auf Ally McBeal und Sex and the City: Detaillierte Analyse der beiden Serien, ihrer Protagonistinnen und des Umgangs mit dem Thema Partnerschaft und Dreiecksbeziehungen.
4. Phänomen Single-Leben: Betrachtung des Wandels vom Bild der "alten Jungfer" hin zur modernen, unabhängigen Single-Frau.
5. Die Ehe – das Ende?: Kritische Auseinandersetzung mit der Institution der Ehe in der Postmoderne und den Erwartungshaltungen der Frauen.
6. „Effortlessly Striking“: Analyse des Schönheitswahns und der Bedeutung des äußeren Erscheinungsbildes für die Identität der Serienfiguren.
7. Idealvorstellung: Diskussion über zukünftige gesellschaftliche Entwicklungen und die Vision einer Welt jenseits stereotyper Geschlechterrollen.
8. Zusammenfassung: Abschließendes Resümee über die Ergebnisse des Vergleichs und die mediale Bedeutung der untersuchten Serien.
9. Bildergalerie: Visuelle Dokumentation der Protagonistinnen und Schlüsselszenen der Serien.
Ally McBeal, Sex and the City, Frauenbild, Postfeminismus, Single-Leben, Ehe, Selbstfindung, Geschlechterrollen, Medienwissenschaft, Identifikation, Romantik, Karriere, Neurosen, Kommunikation, Dreiecksbeziehung
Die Arbeit analysiert die Darstellung der Frau in den US-Fernsehserien Ally McBeal und Sex and the City und untersucht, wie diese Serien gesellschaftliche Entwicklungen spiegeln.
Im Zentrum stehen das Single-Leben, die Institution der Ehe, das Streben nach beruflicher Unabhängigkeit und die emotionale Selbstfindung der Frau.
Das Ziel ist es, Hintergründe für das Dilemma moderner Frauen bei der Balance zwischen Karriere und Privatleben zu ergründen und die "Postfeminismus"-Thematik zu hinterfragen.
Die Autorin kombiniert eine Inhaltsanalyse ausgewählter Episoden mit soziologischen und medienwissenschaftlichen Theorien, um die gesellschaftliche Relevanz der Serien zu deuten.
Der Hauptteil umfasst eine detaillierte Analyse der beiden Serien, inklusive spezifischer Fallbeispiele wie den "Dreiecksbeziehungen" und der Bedeutung des Schönheitsideals.
Wichtige Begriffe sind Ally McBeal, Sex and the City, Postfeminismus, Single-Dasein, Geschlechterrollen, Identifikation und die kritische Medienreflexion.
Während Ally McBeal oft als "Träumerin" nach Eheglück sucht und Halluzinationen zeigt, suchen die Frauen aus Sex and the City eher nach Spaß und Freiheit, wobei sie gleichzeitig Angst vor dem Alleinsein haben.
Die Ehe wird häufig kritisch hinterfragt oder als "Relikt" betrachtet, wobei die Serienfiguren oft versuchen, die Balance zwischen ihrem Wunsch nach Unabhängigkeit und gesellschaftlichen Erwartungen zu finden.
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