Bachelorarbeit, 2010
38 Seiten, Note: 1,3
1 Hinführung zum Thema
2 Mexikanische Diaspora in den USA
2.1 Territoriale Entwicklung
2.2 Die Einwanderungswelle in die USA
3 Remittances in Mexiko
3.1 Definition, Motivation und Umfang
3.2 Arten von Remittances
3.2.1 Familiäre Remittances
3.2.2 Kollektive Remittances
3.2.3 Unternehmerische Remittances
3.3 Die NELM und die Theorie eines familieninternen Darlehens
4 Die Auswirkungen auf die mexikanische Volkswirtschaft
4.1 Migration
4.1.1 Der mexikanische Arbeitsmarkt
4.1.2 Brain Drain oder Brain Gain?
4.2 Zusätzliches Einkommen
4.2.1 Verwendungssektoren
4.2.2 Konsum
4.2.3 Investitionen
4.2.4 Inflationsrisiko
4.3 Devisenmarkt
4.3.1 Remittances: Wichtige Quelle für Devisen
4.3.2 Dutch Disease
4.4 Remittances als Stabilisator in Krisenzeiten
4.5 Gefahr der Außenabhängigkeit zu den USA
5 Zusammenfassung und Schlussfolgerungen
Die Arbeit untersucht die ökonomischen Auswirkungen von Rücküberweisungen (Remittances) durch Migranten auf die mexikanische Volkswirtschaft unter Anwendung makroökonomischer Modelle.
3.2.1 Familiäre Remittances
Familiäre Remittances stellen den größten Teil der gesamten Remittances dar. Bei dieser Art der Transfersendung steht der altruistische Motivationsgrund, also die Familienfürsorge, im Vordergrund. Vor allem in Lateinamerika sind, unabhängig von Grenzen und Distanzen, sehr starke bzw. enge familiäre Verbindungen vorhanden. Diese geben den Ausschlag für die Transfers der Gastarbeiter bzw. Auswanderer an deren Familie und enge Freunde.
Bei den familiären Remittances übernimmt der Auswanderer die Verantwortung gegenüber der in Mexiko verbliebenen und transferiert einen Teil seines Einkommens in die Heimat. Dabei ist der Löwenanteil der Remittances für die meisten Empfänger zusätzliches, für einige sogar das alleinige Einkommen. Nur ein relativ kleiner Teil wird gespart. (Suro et al., 2002, S. 6). (Goldring, 2004, S. 813).
Die Bedeutung dieser Remittances-Form wird später unter volkswirtschaftlichen Gesichtspunkten näher betrachtet.
1 Hinführung zum Thema: Einleitung in die Relevanz der Remittances und Vorstellung der Zielsetzung der Bachelorarbeit.
2 Mexikanische Diaspora in den USA: Überblick über die historischen Hintergründe und die Entstehung der Migrationsbewegungen zwischen Mexiko und den USA.
3 Remittances in Mexiko: Definition, Kategorisierung der verschiedenen Transferarten und theoretische Erklärungsansätze wie die NELM.
4 Die Auswirkungen auf die mexikanische Volkswirtschaft: Detaillierte makroökonomische Untersuchung der Effekte von Remittances auf den Arbeitsmarkt, Konsum, Investitionen und den Devisenmarkt.
5 Zusammenfassung und Schlussfolgerungen: Synthese der Ergebnisse und Bewertung der Rolle von Remittances für Mexiko.
Remittances, Mexiko, Migration, USA, Volkswirtschaft, Arbeitsmarkt, Konsum, Investitionen, Inflation, Devisenmarkt, Brain Drain, Brain Gain, Abhängigkeit, Stabilisator, Transfers.
Die Arbeit analysiert die wirtschaftlichen Effekte, die durch Rücküberweisungen (Remittances) mexikanischer Migranten aus den USA in ihrem Heimatland entstehen.
Die Schwerpunkte liegen auf der Migration als Ursache, der Typisierung von Transfers und der makroökonomischen Modellierung ihrer Auswirkungen.
Es wird untersucht, wie Remittances das mexikanische Einkommen, die Investitionstätigkeit und die nationale Stabilität beeinflussen.
Der Autor nutzt makroökonomische Standardmodelle (wie das IS-LM- und das AS-AD-Modell), um die Auswirkungen der Transfers theoretisch herzuleiten und zu veranschaulichen.
Der Hauptteil analysiert Migration, Einkommensverwendung, Investitionsanreize, Inflationsrisiken und die Abhängigkeit Mexikos von US-amerikanischen Geldströmen.
Die wichtigsten Schlagworte sind Remittances, Mexiko, Migration, Volkswirtschaft, Konsum, Investitionen, Inflation und Devisenmarkt.
Während familiäre Remittances altruistisch und individuell motiviert sind, dienen kollektive Remittances über Vereine wie „Hometown Associations“ gemeinnützigen Projekten.
Ja, der massive Zufluss von Fremdwährungen kann zu einer Aufwertung des Pesos führen, was die Exportgüter verteuert und das Handelsbilanzdefizit verschärfen könnte.
Insgesamt bewertet der Autor die Auswirkungen als positiv, da sie einkommensstützend und in Krisenzeiten stabilisierend wirken, weist jedoch auf Risiken durch Inflation und Abhängigkeit hin.
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