Diplomarbeit, 2010
138 Seiten, Note: 1,1
Diese Diplomarbeit beschäftigt sich mit der Bestimmung des Kapitalisierungszinssatzes für Zwecke der Unternehmensbewertung. Sie untersucht verschiedene Verfahren zur Ermittlung des Basiszinssatzes und der Risikoprämie sowie die verschiedenen Methoden zur Schätzung des Beta-Faktors. Die Arbeit beleuchtet die Stärken und Schwächen der einzelnen Verfahren und diskutiert kritisch deren Anwendbarkeit.
Das erste Kapitel bietet eine Einleitung in die Thematik der Unternehmensbewertung und erläutert die Bedeutung des Kapitalisierungszinssatzes. In Kapitel 2 werden die Grundlagen der Unternehmensbewertung, die Methodik und die verschiedenen Verfahren zur Risikoberücksichtigung vorgestellt. Kapitel 3 befasst sich mit der Bestimmung des Basiszinssatzes, der als Grundlage für die Ermittlung des Kapitalisierungszinssatzes dient. Kapitel 4 widmet sich der Risikoprämie, die den Einfluss des spezifischen Risikos des Unternehmens auf den Kapitalisierungszinssatz berücksichtigt. Hier werden verschiedene Methoden zur Schätzung der Marktrisikoprämie und des Beta-Faktors präsentiert und analysiert.
Unternehmensbewertung, Kapitalisierungszinssatz, Basiszinssatz, Risikoprämie, Beta-Faktor, CAPM, Sicherheitsäquivalenzmethode, Risikozuschlagsmethode, Discounted-Cashflow-Verfahren, WACC, APV, FTE, Zinsstrukturkurve, Marktrisikoprämie, Beta-Faktor, Fundamentalanalyse, Marktmodell, Regressionsanalyse, Implizite Volatilität, Implizite Korrelation.
Der Kapitalisierungszinssatz dient dazu, zukünftige finanzielle Überschüsse eines Unternehmens auf den heutigen Barwert abzuzinsen, um den Unternehmenswert zu ermitteln.
Die wesentlichen Komponenten sind der Basiszinssatz (risikoloser Zins) und die Risikoprämie. Optional werden Steuern und Wachstumsabschläge berücksichtigt.
Er kann als Stichtagszins oder aus einer Zinsstrukturkurve (z.B. anhand von Bundesbank-Daten) abgeleitet werden, um den risikolosen Zins für die Bewertung festzulegen.
Der Beta-Faktor misst das systematische Risiko eines Unternehmens im Vergleich zum Gesamtmarkt. Ein Beta > 1 bedeutet ein höheres Risiko als der Marktdurchschnitt.
Bei der Risikozuschlagsmethode wird das Risiko durch einen Aufschlag auf den Zins berücksichtigt, während bei der Sicherheitsäquivalenzmethode die unsicheren Zahlungen in sichere Werte umgerechnet werden.
Schon kleine Änderungen des Zinssatzes haben massive Auswirkungen auf den berechneten Unternehmenswert, was häufig zu Meinungsverschiedenheiten zwischen Käufern und Verkäufern führt.
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