Diplomarbeit, 2011
67 Seiten, Note: 3
Didaktik für das Fach Deutsch - Deutsch als Fremdsprache, DaF
1. Einleitung
2. Die arabischen Migranten in Deutschland
3. Die Geschichte vom Maghreb und die Berber und ihre Sprache
4. Die arabische Sprache und ihre Linguistik
4.1. Klassisches Arabisc
4-2 Modernes Hocharabisch
4-3 Dialekte des Arabischen
4.4. Das Vokalsystem des Arabischen
4.5. Die Morphologie der Arabischsprache
4.6. Die Wortarten des Arabischen
4.6.1. Das Verb الفعل
4.6.2. Das Nomenالاسم
4.6.3. Die Partikelnالحروف
5.1. Über die Sprachbiographie
5.2. Darstellung der Sprachbiographie
5.3. Die Interviews und- Datenerhebungsmethode
5.4. Die Auswahl von Informanten
5.5. Persönliche Daten und Migration der Infromanten
5.6. Die Situation: Ort, Zeit, Anwesende
5.7. Rückkehrabsichten und emotionale Situation
5.8. Sprachkompetenz während der Interviews
6. Spracherwerb
6.1. Zweitspracherwerb
6.1.1. Ungesteuerter Zweitspracherwerb
6.1.2. Gesteuerter Zweitspracherwerb
6.2. Die kompetenten des Spracherwerbs
6.2.1 Der Antrieb
6.2.1.1. Soziale Integration
6.2.1.2. Das Bedürfnis nach Kommunikation
6.2.1.3. Einstellungen
6.2.1.4. Erziehung
6.2.2. Das Sprachvermögen
6.2.3. Der Zugang
6.2.4. Die Verlaufsstruktur
6.2.5. Das Tempo
6.2.6. Endzustand
7. Die Entwicklung der Sprachen
7.1. Sprachen und- Identitätskonflikt
7.2.1. Parallele Muttersprache: Arabisch/Französisch (Bilingualismus)
7.2.2. Französisch
7.2.3. Englisch
7.2.4. Motivation zum Deutschlernen
7.2.4.1 Deutscherwerb und Lernstrategien
7.2.5. Andere Sprachen
8. Identität
8.1. Sprachliche Identität
8.1.1 Ob es eine Pidgin ist? Gastarbeiterdeutsch
8.2. Kulturelle Identität
8.3. Nachwort
Die Arbeit untersucht die lernsprachliche Kompetenz von arabischstämmigen Emigranten in Deutschland. Ziel ist es, anhand narrativer Interviews zu analysieren, wie außersprachliche Faktoren und persönliche Sprachbiographien den Zweitspracherwerb des Deutschen beeinflussen und welche Rolle dabei die Identitätsverhandlung in der neuen Gesellschaft spielt.
Die arabischen Emigranten in Deutschland
Die Migrationsgeschichte begann lange vor dem 19. Jahrhundert, wo die Industrialisierung in Europa begonnen hat und die Migration war zunächst nicht freiwillig, sondern obligatorisch unter dem Druck der wirtschaftlichen Lage und Mangel an Arbeitskräfte, deshalb sollte damals in ganz Europa und Amerika Verschleppung von Sklaven machen. Dies hatte den Effekt dieser erzwungenen Migration auf die Vielfalt der modernen Sprachen in Europa. (Vgl. Wonassa 1998. S.23).
Die erfolgreiche Integration in die neue Heimat wird durch sprachliche Barrieren und kulturelle Missverständnisse oft erschwert, deshalb die Menschen, die nach Deutschland einwandern, müssen sich hier in einer neuen Kultur und einer neuen Sprache zurechtfinden. Etwa am Anfang der 90er begann der Diskussion ausführlich über das Thema Migration und das war aufgrund von rechtsradikalen und Islamisten Anschlägen. „Ob die Einbürgerung erleichtert werden sollte, um der Realität der Einwanderung, die zunehmend als Tatsache akzeptiert wurde, gerecht zu werden.“, war die Absicht damals. (Faruk 2002. S. 22).
1. Einleitung: Definiert das Ziel der Untersuchung, die lernsprachliche Kompetenz von Informanten mittels narrativer Interviews und Sprachbiographien zu analysieren.
2. Die arabischen Migranten in Deutschland: Erörtert die Migrationsgeschichte arabischer Emigranten und die Herausforderungen ihrer Integration in die deutsche Gesellschaft.
3. Die Geschichte vom Maghreb und die Berber und ihre Sprache: Bietet einen historischen Abriss über den Maghreb sowie die arabische Sprache als Ausgangssprache.
4. Die arabische Sprache und ihre Linguistik: Vermittelt einen Überblick über die arabische Sprachstruktur, ihre Perioden und die verschiedenen Wortarten sowie das Vokalsystem.
5.1. Über die Sprachbiographie: Erläutert das Konzept der Sprachbiographie als Forschungsinstrument zur Erhebung von Lernprozessen und Identitätsentwicklungen.
5.2. Darstellung der Sprachbiographie: Beschreibt die methodische Vorgehensweise der durchgeführten Interviews sowie die Auswahlkriterien für die Informanten.
6. Spracherwerb: Diskutiert die theoretischen Grundlagen des Erst- und Zweitspracherwerbs sowie die Faktoren, die den Erwerbsprozess steuern.
7. Die Entwicklung der Sprachen: Beleuchtet den Identitätskonflikt und den Einfluss paralleler Muttersprachen sowie Fremdsprachen auf den Erwerb des Deutschen.
8. Identität: Analysiert die kulturelle und sprachliche Identität von Migranten im Kontext ihres Ankommens in der neuen Gesellschaft.
Sprachbiographie, Zweitspracherwerb, Arabische Sprache, Migration, Identität, Integration, Maghreb, Gesteuerter Spracherwerb, Ungesteuerter Spracherwerb, Araber in Deutschland, Mehrsprachigkeit, Sprachbarrieren, Identitätskonflikt, Narratives Interview, Lernstrategien.
Die Magisterarbeit untersucht die Sprachbiographien von drei arabischstämmigen Emigranten in Deutschland, um deren lernsprachliche Kompetenz und die Faktoren, die ihren Zweitspracherwerb beeinflussen, zu verstehen.
Die zentralen Themen sind der Zweitspracherwerb, die Rolle der Muttersprachen (Arabisch, Französisch), der Einfluss von Identität auf den Lernprozess sowie die soziale Integration in Deutschland.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie sich verschiedene außersprachliche Faktoren wie Herkunft, soziale Lage und Motivation auf die Entwicklung der Sprachkompetenz der drei Informanten auswirken.
Die Arbeit nutzt die Methode narrativer Interviews, um in freier Erzählform Sprachbiographien zu erstellen und diese linguistisch und sozialwissenschaftlich auszuwerten.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Spracherwerb und Identität sowie die empirische Analyse der Interviews der drei Informanten (Frau Eman, Herr Mouldy, Herr Hakim).
Wichtige Begriffe sind Sprachbiographie, Zweitspracherwerb, Migration, Identitätskonflikt, Integration und Mehrsprachigkeit.
Für die Informanten aus dem Maghreb fungiert Französisch oft als eine Art parallele Muttersprache, die ihren Sprachgebrauch und ihre Identität stark beeinflusst und teilweise eine Distanz zum Arabischen schafft.
Die Arbeit zeigt deutliche Unterschiede: Während Frau Eman durch gesteuerte Kurse und hohe Eigenmotivation Fortschritte erzielt, basiert der Erwerb bei Herrn Mouldy primär auf ungesteuerter Kommunikation am Arbeitsplatz, während Herr Hakim eine Mischform aus universitärem Studium und ungesteuertem Kontakt nutzt.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

