Magisterarbeit, 2009
122 Seiten, Note: 1,0
Diese Arbeit untersucht die Rolle des Dopings im Radsport, insbesondere im Kontext der Tour de France, durch eine rekonstruktive Diskursanalyse. Sie verfolgt das Ziel, die Entwicklung des Dopingdiskurses im Radsport zu analysieren und aufzuzeigen, wie sich die Wahrnehmung und die öffentliche Debatte über Doping im Laufe der Zeit verändert haben. Die Arbeit beleuchtet dabei die mediale Inszenierung des Dopings und die Rolle der Medien im Diskurs.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Relevanz des Themas Doping im Radsport beleuchtet und die Forschungsfrage formuliert. Kapitel 2 stellt den theoretischen Bezugsrahmen vor, der die Analyse des Dopingdiskurses ermöglicht. Die Rekonstruktion des Dopingdiskurses im Radsport erfolgt in Kapitel 3, welches die Entwicklung des Diskurses von den Anfängen der Tour de France bis in die Gegenwart verfolgt. Dieses Kapitel beleuchtet die verschiedenen Phasen des Diskurses, die von der Akzeptanz des Dopings über die Problematisierung bis hin zur Kriminalisierung führen. Kapitel 4 widmet sich der Rolle der Ethik im Radsport und untersucht den Wandel der Sportethik im Kontext des Dopings. Schließlich fasst das Fazit die Ergebnisse der Arbeit zusammen und diskutiert die Bedeutung der gewonnenen Erkenntnisse.
Doping, Radsport, Tour de France, Diskursanalyse, Medien, Ethik, Sportethik, Mediensystem, Selbstdarstellung, Rahmung, Goffman, Anti-Doping, Kontrollen, Kriminalisierung, Moral, Medienöffentlichkeit, Skandal.
Die Arbeit versucht eine Definition jenseits rein medizinischer Aspekte, indem sie Doping als Teil eines diskursiven Spektakels und einer medialen Inszenierung betrachtet.
Medien inszenieren Doping als Skandal, um spannende Geschichten zu verkaufen, bewahren aber gleichzeitig durch moralische Verurteilung das System des Spitzensports.
Die Affäre markiert eine Zäsur bei der Tour de France, die zur Kriminalisierung von Dopingpraktiken und zur Gründung internationaler Anti-Doping-Agenturen führte.
Die Arbeit argumentiert, dass Moral im Profisport oft nur ein mediales Konstrukt ist, da das System Leistung belohnt und nicht ethisches Verhalten.
Es beschreibt die Tour als eine Bühne, auf der Rollen (Helden, Täter, Opfer) nach medialen und ökonomischen Drehbüchern verteilt werden.
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