Magisterarbeit, 2007
159 Seiten, Note: 2
Die Magisterarbeit untersucht die Geschichte und den gegenwärtigen Stand der deutschen Filmförderung, mit besonderem Fokus auf die Jugendfilmförderung. Ziel ist es, die Entwicklung der Filmförderung in Deutschland zu beleuchten, aktuelle Probleme zu analysieren und die Bedeutung der Jugendfilmförderung im Kontext der filmischen Nachwuchsförderung zu beleuchten.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in das Thema und einer Definition des Begriffs "Filmförderung". Im Anschluss wird die Geschichte der deutschen Filmförderung von den Anfängen bis zur Gegenwart beleuchtet, wobei die Entwicklung der Förderstrukturen, die verschiedenen Förderinstitutionen und die wichtigsten Fördermaßnahmen im Detail dargestellt werden. Besondere Aufmerksamkeit wird dabei der Entwicklung der Jugendfilmförderung geschenkt. Im nächsten Kapitel werden aktuelle Probleme in der deutschen Filmförderung analysiert, wie z.B. die Zersplitterung der Förderlandschaft, der Rückzug des Staates aus der Kulturförderung und fehlende Ausbildungsmöglichkeiten. Im Kapitel "Jugendfilmförderung" werden die wichtigsten Institutionen der Jugendfilmförderung vorgestellt und deren Aktivitäten im Bereich der Jugendfilmarbeit beschrieben. Abschließend werden Experteninterviews mit Akteuren aus der Jugendfilmförderung vorgestellt, die Einblicke in die aktuelle Situation der Jugendfilmförderung und die Herausforderungen der Zukunft geben.
Filmförderung, Jugendfilmförderung, deutsche Filmgeschichte, Filmwirtschaft, Kulturförderung, Nachwuchsförderung, regionale Besonderheiten, Experteninterviews, Institutionen, Aktivitäten.
Die Entwicklung reicht von der Gründerzeit über die staatliche Kontrolle im Nationalsozialismus bis hin zur Gründung der Filmförderungsanstalt (FFA) 1968 und der Entstehung regionaler Länderförderungen.
Zentrale Probleme sind die bundesweite Vernachlässigung, die Zersplitterung der Förderlandschaft und der Rückzug des Staates aus der Kulturförderung, insbesondere im Bereich der Jugendarbeit.
Wichtige Akteure sind unter anderem nordmedia (Niedersachsen/Bremen), das Film- und Medienbüro Niedersachsen sowie die Landesverbände Jugend und Film in Schleswig-Holstein und Niedersachsen.
Medienkompetenz bildet die Basis für den Nachwuchs. Da es kein Schulfach "Filmkunde" gibt, übernehmen Vereine und Landesmedienanstalten diese Aufgabe durch Projekte und Workshops.
Experten fordern eine bessere Kommunikation zwischen Institutionen, eine kontinuierliche Begleitung von Talenten und die Einführung spezifischer monetärer Förderprogramme für Jugendliche.
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