Diplomarbeit, 2010
157 Seiten, Note: 1.3
1 PROBLEMSTELLUNG
2 MOTIVATIONALE UND ANGSTBEZOGENE ASPEKTE ALLGEMEIN, IM SPORT UND IM SCHWIMMEN
2.1 Motivationale und angstbezogene Aspekte allgemein
2.1.1 Allgemeine motivationale Aspekte
2.1.1.1 Motiv und Motivation
2.1.1.2 Motivklassifikation
2.1.1.2.1 Person- Umwelt- Bezüge
2.1.1.2.2 Taxonomie- Modell
2.1.1.3 Intrinsische versus extrinsische Motivation
2.1.2 Allgemeine angstbezogene Aspekte
2.1.2.1 Definition Angst und Furcht
2.1.2.2 Entstehung und Auslöser der Angst
2.1.2.3 Arten der Angst
2.1.2.3.1 Zustandsangst
2.1.2.3.2 Eigenschaftsangst
2.2 Motivationale und angstbezogene Aspekte im Sport
2.2.1 Motivationale Aspekte im Sport
2.2.1.1 Kennzeichen von Sport
2.2.1.2 Leistungsmotiv und Leistungsmotivation
2.2.1.3 Ausgewählte Studien zur Motivation im Sport
2.2.2 Angstbezogene Aspekte im Sport
2.2.2.1 Entstehung von Angst im Sport
2.2.2.2 Determinanten der Angst im Sport
2.2.2.2.1 Ängstlichkeit
2.2.2.2.2 Kompetenzerwartung
2.2.2.2.3 Selbstwertgefühl
2.2.2.2.4 Aktivitätsmerkmale
2.2.2.2.5 Zusammenwirken der Determinanten
2.2.2.3 Realangst im Sport
2.2.2.4 Angstauslöser im Sport
2.2.2.4.1 Erwartungsängste
2.2.2.4.2 Angst vor Misserfolg
2.2.2.4.3 Sturzgefahr
2.2.2.4.4 Unbekanntes
2.2.2.4.5 Orientierungsschwierigkeiten
2.2.2.4.6 Laute Geräusche
2.2.2.4.7 Schmerz
2.2.2.5 Ausgewählte Studien zur Angst im Sport
2.3 Motivationale und angstbezogene Aspekte im Schwimmen
2.3.1 Motivationale Aspekte im Schwimmen
2.3.1.1 Kennzeichen von Schwimmen
2.3.1.2 Organisationsformen
2.3.1.3 Motive zum Schwimmen
2.3.1.4 Ausgewählte Studien zur Motivation im Schwimmen
2.3.2 Angstbezogene Aspekte im Schwimmen
2.3.2.1 Physikalische Eigenschaften des Wassers
2.3.2.2 Merkmale der Angst beim Schwimmen
2.3.2.3 Angstauslöser beim Schwimmen
2.3.2.3.1 Schwellenangst
2.3.2.3.2 Allgemeine Angst vor Wasser
2.3.2.3.3 Versagensangst
2.3.2.3.4 Angst vor Misserfolg oder Blamage
2.3.2.3.5 Angst vor dem Lehrer
2.3.2.3.6 Angst vor der Tiefe des Wassers
2.3.2.3.7 Angst vor der Weite des Wassers
2.3.2.3.8 Angst vor dem Wasserschlucken
2.3.2.3.9 Angst vor neuen Aufgaben
2.3.2.3.10 Angst vor Krankheiten
2.3.2.4 Ausgewählte Studien zur Angst im Schwimmen
2.4 Spezifische Fragestellung
3 METHODIK
3.1 Untersuchungsverfahren
3.2 Untersuchungspersonen
3.2.1 Gesamtgruppe
3.2.2 Vergleich zwischen männlichen und weiblichen Schwimmern
3.2.3 Vergleich zwischen jüngeren und älteren männlichen Schwimmern
3.2.4 Vergleich zwischen jüngeren und älteren weiblichen Schwimmern
3.3 Untersuchungsdurchführung
3.4 Untersuchungsauswertung
4 DARSTELLUNG UND DISKUSSION DER ERGEBNISSE
4.1 Motivationale und angstbezogene Aspekte in der Gesamtgruppe
4.1.1 Motivationale Aspekte in der Gesamtgruppe
4.1.2 Angstbezogene Aspekte in der Gesamtgruppe
4.2 Vergleich motivationaler und angstbezogener Aspekte im Schwimmen zwischen männlichen und weiblichen Schwimmern
4.2.1 Vergleich motivationaler Aspekte im Schwimmen zwischen männlichen und weiblichen Schwimmern
4.2.2 Vergleich angstbezogener Aspekte im Schwimmen zwischen männlichen und weiblichen Schwimmern
4.3 Vergleich motivationaler und angstbezogener Aspekte im Schwimmen zwischen jüngeren und älteren männlichen und weiblichen Schwimmern
4.3.1 Vergleich motivationaler und angstbezogener Aspekte im Schwimmen zwischen jüngeren und älteren männlichen Schwimmern
4.3.1.1 Vergleich motivationaler Aspekte im Schwimmen zwischen jüngeren und älteren männlichen Schwimmern
4.3.1.2 Vergleich angstbezogener Aspekte im Schwimmen zwischen jüngeren und älteren männlichen Schwimmern
4.3.2 Vergleich motivationaler und angstbezogener Aspekte im Schwimmen zwischen jüngeren und älteren weiblichen Schwimmern
4.3.2.1 Vergleich motivationaler Aspekte im Schwimmen zwischen jüngeren und älteren weiblichen Schwimmern
4.3.2.2 Vergleich angstbezogener Aspekte im Schwimmen zwischen jüngeren und älteren weiblichen Schwimmern
5 ZUSAMMENFASSUNG
Diese Arbeit zielt darauf ab, einen theoretischen und empirischen Überblick über motivationale und angstbezogene Aspekte bei jugendlichen Schwimmern im Alter von acht bis zwölf Jahren zu geben, um deren Zusammenspiel und Bedeutung für die sportliche Leistung besser zu verstehen.
2.3.2.1 Physikalische Eigenschaften des Wassers
Angst, Furcht und Stress sind Begriffe, die in der Angstforschung synonym verwendet werden und die durch reale oder vorgestellte Ereignisse ausgelöst werden. Beim Schwimmen und Schwimmen lernen bildet Wasser diese Bedrohung. Allerdings können auch Vorstellungen über unangenehme Erfahrungen mit dem Wasser die Angst steigern (vgl. Strohkendl, 1989, S. 29). Ganz generell kann zwischen der Angst vor dem Wasser und der Angst im Wasser unterschieden werden. Die Angst vor dem Wasser beruht laut Durlach (2000, S. 20) darauf, dass das Wasser sich durch seine Andersartigkeit, von dem uns täglich umgebenden Medium Luft, unterscheidet.
Im Gegensatz zu anderem Bewegungslernen, wo nur einzelne Körperteile neue Umwelterfahrungen machen, ist beim Schwimmen der gesamte Körper im Medium Wasser eingetaucht (vgl. Gabler, 1982, S. 152). Weiterhin sieht Durlach (2000) zur Angst im Wasser zwei Probleme bei ängstlichen Kindern: „1. Sie wollen möglichst nicht den Boden unter den Füßen verlieren (...)“ und „2. Sie vermeiden tunlichst, Wasser ins Gesicht zu bekommen" (Durlach, 2000, S. 30). Durch die Andersartigkeit des Wassers entstehen neue Reize, die auf den menschlichen Organismus einwirken.
So wirkt die Auftriebskraft des Wassers der Schwerkraft entgegen, sodass sich ein im Wasser befindlicher Körper nahezu schwerelos bewegen kann. Gerade bei Schwimmanfängern und Kindern besteht die Schwierigkeit, dass der Auftrieb die Füße vom Boden lösen kann (vgl. Durlach, 2000, S. 21). Die gewohnten Orientierungskriterien gehen verloren (vgl. Gabler, 1982, S. 152) und so erfährt auch der Gleichgewichtssinn im Wasser neue, andere Reize (vgl. Durlach, 2000, S. 22). Wasserdruck und -widerstand beeinflussen den schwimmenden Körper. Durch das widerständige Medium fühlt sich der im Wasser Befindliche in seinen Bewegungsmöglichkeiten eingeschränkt (vgl. Gabler, 1982, S. 152).
1 PROBLEMSTELLUNG: Einleitung in die Thematik der Motivations- und Angstpsychologie im Sport sowie Erläuterung der Bedeutung für junge Schwimmer.
2 MOTIVATIONALE UND ANGSTBEZOGENE ASPEKTE ALLGEMEIN, IM SPORT UND IM SCHWIMMEN: Detaillierte theoretische Aufarbeitung der Fachbegriffe und wissenschaftlichen Modelle zur Motivation und Angst im allgemeinen Kontext, im Sport und speziell beim Schwimmen.
3 METHODIK: Beschreibung des Untersuchungsdesigns, des Fragebogens, der Stichprobe (N=45) und der statistischen Auswertungsmethoden mittels SPSS.
4 DARSTELLUNG UND DISKUSSION DER ERGEBNISSE: Präsentation und Analyse der empirischen Daten hinsichtlich motivationaler und angstbezogener Aspekte, unterteilt in verschiedene Gruppenvergleiche (Gesamtgruppe, Geschlecht, Alter).
5 ZUSAMMENFASSUNG: Zusammenfassende Darstellung der wichtigsten Erkenntnisse der Arbeit und Implikationen für die Praxis.
Motivation, Angst, Schwimmsport, Leistungsmotivation, Angstauslöser, Eigenschaftsangst, Zustandsangst, Wassergewöhnung, Jugendliche, Sportpsychologie, Empirische Studie, Leistungsfähigkeit, Selbstwertgefühl, Fragebogen.
Die Arbeit untersucht motivationale und angstbezogene psychologische Faktoren bei jugendlichen Schwimmern im Alter von acht bis zwölf Jahren.
Die zentralen Felder sind die sportliche Motivation, verschiedene Formen von Angst (z.B. Wettkampfängstlichkeit, Wasserangst) und deren Einfluss auf die sportliche Leistungsfähigkeit.
Das Ziel ist es, einen Überblick über die Motivationsphänomene und Ängste beim Schwimmen in dieser Altersgruppe zu geben und mögliche Unterschiede zwischen Geschlechtern und Altersstufen empirisch zu erfassen.
Es wurde eine schriftliche, quantitative Fragebogenstudie (N=45) durchgeführt, deren Daten statistisch mit SPSS analysiert wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil zur Motivations- und Angstforschung sowie einen empirischen Teil, in dem die Ergebnisse der Datenauswertung diskutiert werden.
Typische Begriffe sind Leistungsmotivation, Sportangst, Wasserangst, Jugendliche, Schwimmsport und empirische Gruppenvergleiche.
Die Untersuchung bestätigt, dass eine höhere Angst tendenziell mit einer negativen Beeinflussung der sportlichen Leistung einhergeht, wobei besonders kognitive Angstkomponenten eine Rolle spielen.
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die untersuchten jugendlichen Schwimmer im Wasser eher wenig Angst aufweisen; ihre Ängste beziehen sich eher auf Verletzungen oder situative Ausnahmesituationen wie den Aufprall an der Beckenkante.
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