Magisterarbeit, 2011
175 Seiten, Note: sehr gut
Einleitung
Erster Kontakt mit der Materie
Momentanes Verhältnis zum Projektunterricht
Die Magisterarbeit
Die Herausforderungen des Informatikunterrichts
Forschungsfragen
Grundsätzliches
Lehrplan und Projektunterricht – ein Widerspruch?
Der Lehrplan
Projekt, Projektunterricht und Interdisziplinarität
Der Lehrstoff
Das Problem mit der Zeit
Meine Vorgehensweise
Die Projekte
Eine kurze Übersicht über die nicht durchgeführten Projekte
Eine kurze Übersicht über die abgebrochenen Projekte
Eine kurze Übersicht über die realisierten Projekte
Entstehung und Abhängigkeiten unter den Projekten
Selbstständige Projekte
Kleinere Projekte, die aus anderen Projekten entstanden sind
Große Projekte, die aus anderen Projekten entstanden
Projekt „Nationalgerichte“
Projekt „Kreative Idee“
Projekt „Bildbearbeitung“
Projekte „Spiel programmieren“, „Game Design“ und 3D
Projekt „Film“
Projektunterricht in der Praxis
SchülerInnen, Klassen, und deren individuellen Voraussetzungen
SchülerInnen
Klassen
Besonderheiten der Schulen
Die Klassengröße
Der Informatikraum
Schule 1
Schule 2 Raum 1
Schule 2 Raum 2
Zusammenfassung
Einzelstunde vs. Doppelstunde
Projektunterricht ist nicht gleich Projektunterricht
Wie viele Projekte sind im Jahr sinnvoll?
Integration des Projektunterrichts in den Unterricht
Präsentation der Projekte
Programme
Die Meisterung der Spagate
Projektunterricht = Individualitätsförderung?
Was ist Individualität?
Was kann alles individualisiert werden?
Wo kommt die Individualität im Unterricht vor?
Methodenvielfalt und Lerntypen
Projektunterricht, und warum Individualisierung fast schon notwendig ist
Wie kann man gezielt Individualität bei Projekten fördern?
Resultat
Interdisziplinarität
Welche Arten der Interdisziplinarität gibt es?
Fächerverbindend
Fächerübergreifend
Projektorientiert
Informatik und Interdisziplinarität
Interdisziplinarität und Projektunterricht
Soft Skills
Interdisziplinarität an Hand des Beispielprojekts Game Design
Nutzen der Interdisziplinarität bei Projekten
Was habe ich bzw. was haben andere LehrerInnen davon?
Was haben die SchülerInnen davon?
Aus der Praxis
Die Problematik und Chance der Beurteilung
Wozu ist eine Beurteilung wichtig?
Das Problem
Die Chance
Einzelbenotung oder Gruppenbenotung?
Lernziele
Meine Vorgehensweise
Was kann alles für die Benotung herangezogen werden?
Ein Beispiel
Für und Wider des Projektunterrichts
Allgemeines
Projektunterricht als „Ideologie“
Methodenvielfalt und Lerntypen
Informatikspezifisch
Praxisbezug des Projektunterrichts
Infrastruktur und Ressourcen
Interdisziplinarität, fächerübergreifend und fächerverbindend
Motivation
Individualisierung
Arbeiten im Team
Projektmanagement
Sonstige Skills und Kompetenzen
Sonstige Vor- und Nachteile
Grenzen und Machbarkeit des Projektunterrichts
Lessons Learned – Ein persönliches Resümee
Die SchülerInnen
Überschätzen und unterschätzen
Breakdown
Der rote Faden
Planung und Durchführung
Der Informatikraum
Das Projekt an sich
Arbeit mit KollegInnen
Noch offene Fragen
Zusammenfassung der Ergebnisse
Ist interdisziplinärer Projektunterricht mit dem Lehrplan vereinbar?
Welcher Mehrwert ergibt sich durch die Interdisziplinarität für die beteiligten Personen?
Wie gut kann dabei auf die individuelle Lernsituation der SchülerInnen eingegangen werden?
Welche Herausforderungen ergeben sich durch den Projektunterricht und wie können sie bewältigt werden?
Welche Vorteile bietet der interdisziplinäre Projektunterricht? Wo liegen die Schwächen und Grenzen des Projektunterrichts?
Anhang: Die Probleme und deren Lösungsansatz
Die passive Sekundärerfahrung der SchülerInnen
Weitere Probleme
Der Lösungsansatz
Der aktive Schüler
Reflektieren des eigenen Tuns
Statistiken
Konstruktivismus
Offener Unterricht
Handlungsorientierter Unterricht
Zusammenfassung
Anhang: Projektunterricht – Eine Einführung
Einordnung
Was ist ein Projekt?
Was ist alles „Projektunterricht“?
Historische Vorläufer
Was ist Projektunterricht?
Merkmale des Projektunterrichts und des projektorientierten Unterrichts
„Situationsbezug“
„Orientierung an den Interessen der Beteiligten"
„Gesellschaftliche Praxisrelevanz"
„Zielgerichtete Projektplanung"
„Selbstorganisation und Selbstverantwortung"
„Einbeziehen vieler Sinne"
„Soziales Lernen"
„Produktorientierung"
Projekt vs. Aufgabe vs. Wettbewerb
Projekte im Vergleich zu klassischen Aufgaben
Projekte im Vergleich zum Wettbewerb
Meine persönliche Empfehlung
Formen des Projektunterrichts in der Realität
Projektunterricht in der Realität
Standpunkte zum Projektunterricht
Was wird wirklich gelernt?
Statistik, und das Problem der Definition „Projektunterricht“
Anhang: Ablauf Projektunterricht
Die Entscheidung: Projektunterricht oder „Projektunterricht“?
Die Wahl ist getroffen, was nun?
Einbeziehen der Schüler
Verantwortung
Voraussetzungen
Ziel
Projekt
Planung
Lösungsweg
Zeit
Ressourcen
Arbeiten als ein Team
Produktwissen vs. Konzeptwissen
Lösungsansatz für das „Henne – Ei Problem“
Anhang: Ablauf Projekt
Die Phasen eines Projekts im Groben
Die Vorgehensweise eines Projekts im Groben
Das Wasserfallmodell
Das Spiralmodell
Die einzelnen Phasen im Detail
Projekt und Problemstellung
Das Hauptziel dieser Magisterarbeit ist die Untersuchung des interdisziplinären Projektunterrichts im Fach Informatik an weiterführenden Schulen, um zu klären, inwieweit diese Lehrmethode trotz starrer Lehrpläne praktikabel ist, den Wissenserwerb fördert und zur individuellen Kompetenzentwicklung der SchülerInnen beiträgt. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie der Lehrstoff effizient in Projekten vermittelt werden kann, welche Herausforderungen bei der praktischen Umsetzung entstehen und wie diese durch ein systematisches methodisches Vorgehen bewältigt werden können.
Projekt „Kreative Idee“
Ursprünglich unter dem Titel „Workflow“, entwickelte sich das Projekt über die Jahre weiter, schlug bereits im ersten Jahr einen anderen als den geplanten Weg ein und bekam einen dafür passenderen Titel, nämlich „Kreative Idee“. Sehr viele SchülerInnen wissen nicht, was Shortcuts sind, was unter Workflow zu verstehen ist, geschweige, wie man dadurch, vor allem bei der täglichen Arbeit, viel Zeit, Kraft und Nerven sparen kann. Daraus entstand die Idee, da die Vorteile erst im Alltag wirklich zur Geltung kommen, dies praktisch anzuwenden, damit die SchülerInnen gleich sehen, welchen deutlichen Mehrwert es für ihre Arbeit am PC bringt. Ich sah aber auch, dass die durchführende Klasse sich sehr für alles, was mit Multimedia zu tun hatte, interessierte und ein Projekt in diesem Bereich durchführen wollte. Deswegen nahm ich viele Elemente und Bereiche aus der Multimediabranche, wollte diese kombinieren und ihnen bei der Arbeit zeigen, wie sie durch geschickten Workflow und Shortcuts besser arbeiten können.
Das Projekt nahm aber schnell eine andere Wendung, da die konkrete Projektumsetzung seitens der SchülerInnen sich immer mehr um eine kreative Idee entwickelte. Schlussendlich war es so, dass die SchülerInnen eine kreative Geschäftsidee fanden, dazu mit Bildbearbeitungsprogrammen entweder Zeichnungen oder Grafiken erstellten oder verschiedene Bilder zusammenfügten bzw. anpassten und umgestalteten, sodass sie Bilder von ihrem erfundenen Produkt erhielten.
Einleitung: Dieses Kapitel beschreibt den persönlichen Erstkontakt des Autors mit dem Projektunterricht, seine Motivation für die Magisterarbeit und die spezifischen Herausforderungen des Informatikunterrichts.
Lehrplan und Projektunterricht – ein Widerspruch?: Hier wird untersucht, wie Projektunterricht in das bestehende Lehrplansystem integriert werden kann, wobei die Frage der Zeitressourcen und der fachlichen Kompatibilität im Vordergrund steht.
Die Projekte: Dieser Teil dokumentiert eine Reihe von durchgeführten Projekten, kategorisiert nach ihrer Entstehung und dem Erfolg ihrer Umsetzung, und analysiert, warum manche Vorhaben scheiterten.
Projektunterricht in der Praxis: Hier werden die Rahmenbedingungen wie Klassengröße, technische Ausstattung und das Verhältnis von Einzel- zu Doppelstunden für eine erfolgreiche Durchführung analysiert.
Projektunterricht = Individualitätsförderung?: Dieses Kapitel beleuchtet, wie Projektunterricht genutzt werden kann, um auf die unterschiedlichen Lerntypen und Vorkenntnisse der SchülerInnen individuell einzugehen.
Interdisziplinarität: Die Rolle der Fächerverbindungen wird untersucht, insbesondere wie Informatik in Kombination mit anderen Disziplinen einen Mehrwert für die Wissensvermittlung bietet.
Die Problematik und Chance der Beurteilung: Hier werden Strategien vorgestellt, wie die Leistung der SchülerInnen in offenen Lernformen fair und transparent bewertet werden kann.
Für und Wider des Projektunterrichts: Eine strukturierte Gegenüberstellung von Vorteilen und Herausforderungen des Projektunterrichts, unterteilt in allgemeine, ideologische und informatikspezifische Aspekte.
Lessons Learned – Ein persönliches Resümee: Ein reflektierender Rückblick des Autors, der wichtige Erkenntnisse zur Schülerbetreuung, Planungssicherheit und zur Dynamik im Informatikraum zusammenfasst.
Zusammenfassung der Ergebnisse: Dieses Kapitel liefert die abschließenden Antworten auf die zentralen Forschungsfragen der Arbeit.
Projektunterricht, Informatikunterricht, Interdisziplinarität, Individualisierung, Kompetenzförderung, Lehrplan, Projektmanagement, Lernerfolg, Schulpraxis, Methodenvielfalt, Softwaretechnik, Konstruktivismus, Handlungsorientierung, Teamarbeit, Informatikraum.
Die Arbeit befasst sich mit der Anwendung von projektbasiertem Lernen im Informatikunterricht an weiterführenden Schulen. Sie untersucht, wie dieser Unterrichtsstil methodisch sinnvoll gestaltet werden kann.
Zu den Kernbereichen zählen die Integration von Projektarbeit in den Lehrplan, der Umgang mit Interdisziplinarität, die Individualisierung des Lernens sowie die methodische Beurteilung von Projektleistungen.
Das Ziel ist es herauszufinden, ob und wie interdisziplinärer Projektunterricht trotz zeitlicher Restriktionen in den Schulalltag integriert werden kann, um den SchülerInnen nachhaltiges Wissen und Kompetenzen zu vermitteln.
Der Autor nutzt einen praxisorientierten Forschungsansatz, der unter anderem Fallstudien, Beobachtungen in eigenen Schulklassen, Interviews mit KollegInnen und SchülerInnen sowie eine Literaturanalyse umfasst.
Der Hauptteil analysiert konkrete Projektbeispiele, die verschiedenen Formen des Projektunterrichts, die Rolle des Lehrers als Mentor und die methodischen Herausforderungen bei der Umsetzung und Bewertung der Projekte.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Informatikdidaktik, Projektorientierung, Kompetenzentwicklung, schülerzentrierter Unterricht und Interdisziplinarität beschreiben.
Durch Individualisierung. Der Autor setzt auf projektorientierte Lernphasen, in denen SchülerInnen gemäß ihrem eigenen Lerntempo und ihrem individuellen Wissensstand an Teilaufgaben arbeiten können, unterstützt durch Instruktionsphasen nach Bedarf.
Ein Breakdown hilft dabei, den obligatorischen Lehrstoff mit interessanten Projektideen der SchülerInnen in Einklang zu bringen. Es schafft eine strukturierte Planungsgrundlage, die Flexibilität für Projektarbeit bietet, ohne den Lehrplan zu vernachlässigen.
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