Fachbuch, 2011
269 Seiten
Vorwort
Einführung
Von der Peripherie ins globale Zentrum
1776 - eine Revolution verankert erstmals das Streben nach Glück / Vorbild Rom? / Die »Offenkundige Bestimmung« des »weißen Mannes« / Die pazifische Gegenküste lockt / Ausbau der Seeherrschaft / Der erste Sprung nach Europa scheitert / 1917 - eine zweite Revolution mit globalem Anspruch / Kriegsplaner und Generalstabschef George Catlett Marshall, Jr. / Kriegspläne »Orange« und »Rainbow« / Die zweite Chance in Europa Fuß zu fassen / Warten auf den »Ersten Schuß« / Der 7. Dezember 1941 – ein Tag der Schande / US Brückenkopf Europa
Vorzeichenwechsel nach dem Tod F.D. Roosevelts
Der Fanfarenstoß von Fulton / Vorzeichenwechsel / »Open-Door«-Politik in Osteuropa / Einflussnahme im außereuropäischen Raum / Areas Of Responsibility (AOR) – Räumliche Verantwortungsbereiche / Sicherung des europäischen Brückenkopfes / Kriegsplan HALFMOON / Reaktionen auf die einseitige Währungsreform / Außenpolitische Paradigmen der USA - Missionsgedanke und Kreuzzugsidee / Feindbilder und ihre tiefen Ursachen / Amerika wird Teil Europas / Eine Blaupause für die Welthegemonie?
Strategien der Eindämmung und Befreiung
Eine zweite Atommacht verändert die weltstrategische Lage / Die irrationale Eskalation im Korea-Krieg / Demokraten unterstützen republikanischen Präsidentschaftskandidaten / Erste grundlegende Strategiepapiere 1950 –1961 / Einstimmung der US-Bevölkerung: »Weißer contra Roter Stern« / USA setzen auf den antikommunistischen Südost-Eckpfeiler Türkei / Einstieg in die Strategie der »Massiven Vergeltung« / Konzept der Vorwärtsverteidigung und der Befreiungsidee / John F. Kennedy und die Raketenlücke / Die Kuba-Krise 1962 − Zufälle vermeiden den Atomkrieg / Im Propagandakrieg gegen die „Kommunisten“ werden die Kriegsgefangenen instrumentalisiert.
Schärfen des atomaren Schwertes
Das nukleare »Kriegstheater« (»TheaterNuclearForce« –TNF) nimmt Gestalt an / Strategie der »Flexiblen Erwiderung« / Nukleares Schlachtfeld Europa / Mit Koffer- und Rucksackbomben in die atomare Katastrophe / Ersteinsatzdiskussionen überdauern den Kalten Krieg / Nun werden Memoiren geschönt / Verteidigungsalternativen / Vertrauensbildende Maßnahmen / Geostrategisches Denken gewinnt Oberhand /"Nato Doppel-Beschluß" / Mit Reagan scheinen Träume wahr zu werden / Psychologische Operationen (PsyOps) / Entwaffnungsschläge / 1983 – Höhepunkt des Kalten Krieges / Strategic Defense Initiative (SDI) – Irrweg in den »Krieg der Sterne« / Reagans Obsession / Operation »Urgent Fury« - Invasion auf Grenada / »Able Archer« Am Rand des atomaren Krieges / Die Nachrüstung verschafft der Friedensbewegung Auftrieb / Die Fratze des Bösen / Widerstand gegen die Pershing-II-Raketen / Generale gegen Nachrüstung und für den Frieden / Durch Pershing II-Abkoppelung der USA an Europa? / Risse in der Atlantikbrücke / Positionen zur konventionellen Abrüstung 1986- 1989 / Neue Fronten – neue Kriege: Discriminate Deterrence / 1989 – Jahr der Veränderungen / SIOP-7 – Atomkriegsspiele in den USA / Die deutsche Wiedervereinigung befördert die Osterweiterung von NATO und EU.
Die dunkle Seite des Westens: inszenierter Terror und verdeckte Kriegführung
Andreotti bricht das Schweigen / Italiens bleierne Jahre / Terror – Teil der NATO-Strategie / Field Manual 30-31B – NATO-Handbuch für Operationen unter falscher Flagge? / Der geheime Krieg in Italien /Begrenzte Souveränität für Griechenland / Der geheime Krieg in der Türkei / Geheimaktivitäten in der Bundesrepublik Deutschland / Anschlag auf das Münchner Oktoberfest 1980 / Auch die Schweiz wird eingebunden / Resümee
Mit dem unsichtbaren Florett zum Welthegemon?
Die zwei Seiten der USA: Helfer und Hegemon / Regime-Chance als Option / Gründung der Agentur für internationale Entwicklung (USAID) / CIA-Operationen in der „Grauzone“ der Demokratie / Economic Hitman – Samurai im Wirtschaftskrieg / Das National Endowment for Democracy (NED) – ein Werkzeug des Kalten Krieges
Das Werk untersucht die Rolle der USA im Kalten Krieg und beleuchtet kritisch die Verflechtungen von "Befreiungspolitik" und globalem Machtstreben. Die Forschungsfrage fokussiert dabei auf die verborgenen Strukturen und Strategien, mit denen die USA ihre Hegemonie ausbauten, ideologische Feindbilder konstruierten und verdeckte Kriegführung bis hin zu inszeniertem Terror einsetzten.
Vorbild Rom?
So verwundert es nicht, dass bereits unter Washington sich die welthistorische Sonderstellung dieses Empire als römisch modifiziertes »Imperium Americanum« darstellt: Bei seiner Gründung 1790/91 war das idyllisch am Potomac liegende Washington D.C. ebenso klein und unscheinbar wie Rom im Jahr 509 v.Chr., das sich anschickte auf dem Capitol, einem der sieben Hügel des alten Roms, den Jupiter-Tempel zu vollenden. Und von diesem geistigen und religiösen Zentrum aus wurde mit dem Willen ein Imperium zu errichten die Kriegs- und Eroberungspolitik Roms geplant und umgesetzt.
Von der römischen Kulturleistung beeindruckt, wurde die Planung des amerikanischen Machtzentrums dem französischen Militäringenieur Pierre-Charles L´Enfant übertragen. Nach einer ausgetüftelten Geometrie durchzogen vom Capitol (Kongress) und Weißen Haus (Präsidentensitz) aus breite Straßen sternförmig die Stadt, die für einen Großstaat mit 50 Bundesstaaten und 500 Millionen Einwohnern geplant war: in seiner Dimension das alte Rom übertreffend.
Die hochragende Kuppel des dem Pantheon nachempfundenen Capitols ziert ein Fresco ähnlich denen bayerischen Barockkirchen. Von Engeln sicher geleitet scheint Gott in den Himmel aufgefahren zu sein. Doch der zwischen den Göttinnen der Freiheit und des Sieges auf einem Schwert gestützte Unsterbliche ist weder Gott noch ein römischer Imperator, sondern ein demokratisch gewählter, durch und durch irdischer Staatschef: George Washington, der erste Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Durch den Senat als »Leuchtturm für die erniedrigte und unterdrückte Menschheit« weisen sich die USA nach Konstantinopel als »Drittes Rom« aus. Bewusst wurden weitere äußere Attribute der römischen Tradition entnommen. Im Staatswappen prangt ein imperialen Adler, der ein Bündel Blitze samt Friedenspalme in den Fängen hält, unter sich die Weltkugel mit dem lateinischen Motto »Novus Ordo Seclorum« (»Neue Weltordnung«), der römischen Reichsideologie aus Vergils »Aeneis« verkürzt nachempfunden.
Vorwort: Einführung in die Thematik der nuklearen Bedrohung und die kritische Auseinandersetzung des Autors mit seiner eigenen Vergangenheit als NATO-Soldat.
Einführung: Überblick über die ideologische Ausrichtung der USA und UdSSR nach dem Zweiten Weltkrieg und die strategischen Konzepte, die den Kalten Krieg prägten.
Von der Peripherie ins globale Zentrum: Historische Herleitung des US-amerikanischen Aufstiegs zur Weltmacht von der Revolution 1776 bis zum Zweiten Weltkrieg.
Vorzeichenwechsel nach dem Tod F.D. Roosevelts: Analyse der Transformation der US-Außenpolitik und der zunehmenden Konfrontation mit der Sowjetunion.
Strategien der Eindämmung und Befreiung: Detaillierte Betrachtung der Truman-Doktrin, des Koreakrieges und der Entwicklung globaler Eindämmungsstrategien.
Schärfen des atomaren Schwertes: Untersuchung der nuklearen Aufrüstung, der NATO-Strategien und der damit verbundenen Gefahren sowie der verdeckten Kriegführung.
Die dunkle Seite des Westens: inszenierter Terror und verdeckte Kriegführung: Aufarbeitung der Gladio-Geheimarmeen und deren Rolle in europäischen Staaten.
Mit dem unsichtbaren Florett zum Welthegemon?: Darstellung ökonomischer Instrumente wie USAID und NED, die zur Durchsetzung amerikanischer Interessen genutzt werden.
Kalter Krieg, NATO, USA, Sowjetunion, Atomwaffen, Geostrategie, Gladio, Containment, Eindämmung, Außenpolitik, Welthegemonie, Rüstungswettlauf, CIA, Geheimdienst, Geschichte.
Die Arbeit analysiert die US-Außen- und Militärpolitik während des Kalten Krieges und deckt dabei verborgene Strukturen und imperialistische Bestrebungen auf.
Die zentralen Themen umfassen die Geschichte der US-Geopolitik, die Rolle der NATO in Europa, nukleare Aufrüstungsstrategien sowie verdeckte Operationen und die wirtschaftliche Einflussnahme.
Ziel ist es, Mythen zu entkleiden, Fehlwahrnehmungen aufzuzeigen und die historischen Zusammenhänge der Konfrontation zwischen Ost und West kritisch zu hinterfragen.
Der Autor stützt sich auf eine historische Analyse, wertet Archivdokumente, Literatur und politische Strategiepapiere aus und bezieht seine persönlichen Erfahrungen als ehemaliger NATO-Soldat mit ein.
Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Militärstrategien, der Etablierung von Geheimarmeen (Gladio), der atomaren Bedrohungslage sowie der wirtschaftlichen Einflussnahme durch Institutionen wie USAID und NED.
Sie zeichnet sich durch eine kritische, teilweise unkonventionelle Perspektive auf die westliche Politik aus und hinterfragt aktiv die offiziellen Narrative des Kalten Krieges.
Der Autor sieht die NATO als ein im Kern militärisch legitimiertes Instrument zur Durchsetzung amerikanischer Hegemonie und als Brückenkopf für die Interessen der USA in Eurasien.
Verdeckte Aktionen, insbesondere das Gladio-Netzwerk und Operationen wie "false flag", nehmen einen zentralen Stellenwert ein, um zu zeigen, wie die Souveränität europäischer Staaten durch verdeckte Netzwerke untergraben wurde.
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