Bachelorarbeit, 2011
74 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
1.1 Thema der Arbeit
1.2 Aufbau und Ziel der Arbeit
2 Der Wohnungsmarkt
2.2 Das Gut „Wohnung“
2.3 Die Wohnungsnachfrage
2.3.1 Ökonomische Einflüsse
2.3.2 Staatliche Einflüsse
2.3.3 Demographische Einflüsse
2.4 Das Wohnungsangebot
3 Vergleich von deutschlandweiten Wohnungsmarktprognosen
3.1 Grundlagen über die jeweiligen Verfasser und der ausgewählten Studien
3.1.1 Die empirica ag
3.1.2 Das Pestel Institut
3.1.3 Das BBR
3.1.4 Das IRS
3.2 Methoden der ausgewählten Prognosen
3.3 Bevölkerungsprognosen im Vergleich
3.3.1 Bevölkerungsprognose der empirica ag
3.3.2 Bevölkerungsprognose des Pestel Instituts
3.3.3 Bevölkerungsprognose des BBR
3.3.4 Bevölkerungsprognose des IRS
3.3.5 Zusammenfassung
3.4 Haushaltsprognosen im Vergleich
3.4.1 Haushaltsprognose der empirica ag
3.4.2 Haushaltsprognose des Pestel Instituts
3.4.3 Haushaltsprognose des BBR
3.4.4 Haushaltsprognose des IRS
3.4.5 Zusammenfassung
3.5 Wohnungsmarktprognosen im Vergleich
3.5.1 Wohnungsmarktprognose der empirica ag
3.5.2 Wohnungsmarktprognose des Pestel Instituts
3.5.3 Wohnungsmarktprognose des BBR
3.5.4 Wohnungsmarktprognose des IRS
3.5.5 Zusammenfassung
4 Zentrale Schnittstellen und Abweichungen zwischen den Studien
5 Die Zukunft des Wohnungsmarktes-Kommen Angebots- oder Nachfrageüberschüsse?
Die vorliegende Arbeit untersucht die künftige Entwicklung des deutschen Wohnungsmarktes, indem sie die Prognosen verschiedener renommierter Studien vergleicht und deren methodische sowie inhaltliche Gemeinsamkeiten und Unterschiede analysiert, um die Frage nach zukünftigen Angebots- oder Nachfrageüberschüssen zu beantworten.
3.2 Methoden der ausgewählten Prognosen
Um eine Prognose über den zukünftigen Wohnungsmarkt in Deutschland aufstellen zu können wird zunächst eine Bevölkerungsprognose erstellt. Auf diesen Ergebnissen basierend werden Haushaltsprognosen kalkuliert, die für die Entwicklung der Wohnungsnachfrage von sehr großer Bedeutung sind.
Im Folgenden werden die Methoden und Ergebnisse zu den Bevölkerungsprognosen der vier ausgewählten Studien eingehend analysiert.
Die empirica ag erstellt ihre Prognosen anhand einer Extrapolation von Entwicklungen in der Vergangenheit. So ergibt sich folgendes Prognosemodell:
Im Verlauf der Arbeit werden die eigenen Prognose-Modelle der empirica ag im Einzelnen näher erläutert und dargestellt.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz des demographischen Wandels für die Immobilienwirtschaft ein und definiert das Ziel, verschiedene Wohnungsmarktprognosen zu vergleichen.
2 Der Wohnungsmarkt: Das Kapitel beschreibt das Gut „Wohnung“ und erläutert die ökonomischen, staatlichen und demographischen Bestimmungsgrößen der Wohnungsnachfrage sowie die Angebotsstruktur.
3 Vergleich von deutschlandweiten Wohnungsmarktprognosen: Dieses Hauptkapitel bietet eine detaillierte Gegenüberstellung der Methoden und Ergebnisse von vier ausgewählten Prognosestudien zu Bevölkerungs-, Haushalts- und Wohnungsmarktentwicklung.
4 Zentrale Schnittstellen und Abweichungen zwischen den Studien: Dieses Kapitel stellt einen zusammenfassenden Vergleich der Inhalte der analysierten Studien in einer übersichtlichen Tabelle dar, um Gemeinsamkeiten und Differenzen aufzuzeigen.
5 Die Zukunft des Wohnungsmarktes-Kommen Angebots- oder Nachfrageüberschüsse?: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die künftige Entwicklung der Wohnungsnachfrage, wobei regional differenzierte Nachfrageüberschüsse und langfristige Angebotsüberhänge diskutiert werden.
Prognose, Wohnungsnachfrage, Haushaltszahl, Leerstand, Neubau, Wohnungsmarkt, Demographischer Wandel, Bevölkerungsentwicklung, Wohnungsangebot, Ein- und Zweifamilienhäuser, Mehrfamilienhaus, Wohnungsbedarf, Wohnungsüberschuss, Raumordnung, Altersstruktur.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der künftigen Entwicklung des deutschen Wohnungsmarktes aus der Perspektive verschiedener wissenschaftlicher Studien.
Zentrale Themen sind die Entwicklung der Bevölkerungszahl, die Veränderung der Haushaltsstruktur sowie die daraus resultierende Wohnungsnachfrage und das Wohnungsangebot.
Ziel ist es, die Methoden und Ergebnisse ausgewählter Studien zu vergleichen, Schnittmengen und Abweichungen herauszuarbeiten und die Frage zu beantworten, ob künftig Angebots- oder Nachfrageüberschüsse zu erwarten sind.
Die Arbeit nutzt eine komparative Analyse, bei der die methodischen Ansätze und Prognoseergebnisse von vier spezifischen Studien (empirica, Pestel Institut, BBR, IRS) gegenübergestellt werden.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Betrachtung des Wohnungsmarktes und den detaillierten Vergleich der Prognosen zu Bevölkerung, Haushalten und Wohnungsmarkt der gewählten Institute.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Prognose, Wohnungsnachfrage, Haushaltszahl, Leerstand und Demographischer Wandel charakterisiert.
Die Studien prognostizieren für Ostdeutschland aufgrund der Bevölkerungsentwicklung früher und deutlicher Angebotsüberschüsse, während für Westdeutschland, teilweise erst später, Nachfrageüberschüsse erwartet werden.
Der qualitative Zusatzbedarf wird einbezogen, da nicht nur die reine Anzahl der Haushalte, sondern auch Anforderungen an moderne Grundrisse, energetische Standards und seniorengerechtes Wohnen den eigentlichen Neubaubedarf bestimmen.
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