Wissenschaftliche Studie, 2010
125 Seiten
1 Kapitel 1
1.1 HIPPY
1.1.1 Das Projekt HIPPY
1.1.2 Definition
1.1.3 Geschichte von HIPPY
1.1.4 Forschung
1.1.5 Die Dachorganisation
1.1.6 Das Stammprojekt in Österreich
1.1.7 Entwicklung von HIPPY in Österreich
1.1.8 Expansion von HIPPY in Österreich
1.1.9 Die Zielgruppe von HIPPY in Österreich
1.1.10 Mission und Vision des Projekts
1.1.11 Strukturelle Qualitätsmerkmale von HIPPY
1.1.11.1 Paraprofessionals - Hausbesucherinnen
1.1.11.2 Praxisorientiertes Material
1.1.11.3 Triangularer Ansatz
1.1.11.4 Weibliche Koordinatoren
1.1.11.5 Niederschwelligkeit - Erreichen der KlientInnen
1.1.12 Ziele von HIPPY
1.1.13 Das Programm von HIPPY
1.1.13.1 Wissenschaftliche Literatur in Österreich
2 Kapitel 2
2.1 Qualität
2.1.1 Was ist Qualität?
2.1.2 Wer sind die Kunden und Kundinnen von NPOs?
2.1.3 Definition von Stakeholder
2.1.4 Definition von Qualitätsmanagement
2.1.5 Prinzipien von Qualitätsmanagement
2.1.6 Qualitätsmanagementsysteme (QMS)
2.1.6.1 Ein QMS nach den ISO-9000-Normenfamilien
2.1.6.2 Der Ansatz des Total Quality Management (TQM)
2.1.6.3 European Foundation for Quality Management (EFQM)
2.1.6.4 Balanced Scorecard (BSC)
2.1.6.5 Service Assessment
2.1.6.6 (Selbst) Evaluation (Self Assessment)
2.1.7 Gemeinsamkeiten der QM-Systeme
2.1.8 Unterschiede und Begrenztheit der QM-Systeme
3 Kapitel 3
3.1 Qualität und soziale Organisationen
3.1.1 Qualitätsdiskussion im Kontext sozialer Organisationen
3.1.2 Effektivität versus Effizienz
3.1.3 Anforderungen an Soziale Einrichtungen
3.1.4 Was sind die Merkmale einer NON - Profit Organisation?
3.1.5 Wie unterscheiden sich aber NPOs von gewinnorientierten Unternehmen?
3.1.6 Soziale Arbeit als Dienstleistung
3.2 Qualitätsmanagementsysteme in der Sozialen Arbeit
3.2.1 (Aus) Wirkungen der Managementsysteme
3.3 Die Bedeutung von Qualität für Soziale Dienstleistungen
3.3.1 Was bedeutet Qualität aus der Sicht der Anspruchsgruppen?
3.3.2 Kostenträger als Anspruchsgruppe von HIPPY
3.3.3 Qualitätsmanagement als Abbildungsform der Sozialen Arbeit
3.4 Struktur- Prozess- Ergebnisqualität
3.5 Qualitätsdebatte bei HIPPY
3.5.1 Die Situation von HIPPY in Österreich
3.5.2 Internationale Erfolge von HIPPY
3.5.3 Nationale Erfolge in Österreich
3.5.4 Nutzen der TeilnehmerInnen von HIPPY
3.5.5 Nutzen der Gesellschaft und der Wirtschaft von HIPPY
4 Kapitel 4
4.1 Die Untersuchung
4.1.1 Das qualitative Forschungsdesign
4.1.2 Das Experteninterview
4.1.3 Die Durchführung der Interviews
4.1.4 Der Leitfaden
4.1.5 Die Datenerhebung
4.1.6 Die Untersuchungsstichprobe
4.2 Die Auswertung
4.2.1 Methode der Auswertung
4.2.2 Transkription der Interviews
5 Kapitel 5
5.1 Ergebnisse
5.1.1 Darstellung der Dimensionen
5.1.2 Interpretation der Ergebnisse
5.1.2.1 Potenzialqualität
5.1.2.1.1 Personalmanagement
5.1.2.1.1.1 Personalstruktur
5.1.2.1.1.2 Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen
5.1.2.1.2 Ziele
5.1.2.1.3 Förderungen
5.1.2.2 Dimension: Prozessqualität
5.1.2.2.1 Öffentlichkeitsarbeit von HIPPY aus Sicht der Fördergeber
5.1.2.2.2 Strategien
5.1.2.2.2.1 Leistungsfeldstrategie von HIPPY
5.1.2.2.2.2 Segmentierungsstrategie von HIPPY
5.1.2.2.2.3 Methoden
5.1.2.2.2.4 Positionierung von HIPPY
5.1.2.2.2.5 Ort der Leistungserbringung
5.1.2.3 Ergebnisqualität
5.1.2.3.1 Qualität
5.1.2.3.1.1 Qualitätsbegriff
5.1.2.3.1.2 Qualität in Bezug auf HIPPY aus Sicht der Fördergeber
5.1.2.3.1.3 Effektivität der Leistung aus Sicht der Fördergeber
5.1.2.3.2 Erfolgspotenzial
5.1.2.3.2.1 Zufriedenheit der/der Fördergeber
5.1.2.3.2.2 Kosten-Nutzen
5.1.2.3.3 Forschung
5.1.2.3.4 Erwartungen der Fördergeber
6 Zusammenfassung und Ausblick
Die Arbeit untersucht, welche Qualitätsmerkmale dem Integrationsprojekt HIPPY in Österreich aus der Perspektive regionaler Fördergeber zugrunde liegen. Angesichts der Notwendigkeit für NPOs, Effektivität und Effizienz gegenüber Geldgebern zu legitimieren, analysiert die Autorin, inwieweit die Qualitätskriterien des Projekts den Fördergebern bekannt sind und wie diese die Qualität bewerten.
3.1.2 Effektivität versus Effizienz
Was ist mit Effektivität und Effizienz gemeint? Effizienz, efficiency (English), bedeutet Wirtschaftlichkeit, die die folgende Frage beantwortet: „Tun wir die Dinge richtig?“ Die Wirtschaftlichkeit beschreibt den ressourcenorientierten, also den kostengünstigen Zusammenhang zwischen Input (Personal, Betriebsmittel usw.) und Output (Dienstleistungen bzw. Produkte). Effektivität, effectiveness (English), bedeutet Wirksamkeit. Die Effektivität beschreibt die Qualität. Es geht um die Frage „Tun wir die richtigen Dinge?“ Die Effektivität ist auf den Output fokussiert und erfasst somit den Grad der Zielerreichung (vgl. Matzenberger 2006: 19).
Effizienz beschreibt den Weg, der gegangen wird um das Ziel zu erreichen, also den Aufwand. „Wie wird das Ziel erreicht?“ Hier kommt das ökonomische Prinzip zum Ausdruck. Die Effektivität hingegen fragt, ob das Ziel erreicht wurde. Der Aufwand wird hier nicht definiert. Das bedeutet wiederum: Effektiv arbeiten heißt, ein Ziel unter Einsatz aller Mittel zu erreichen, aber effizient arbeiten bedeutet, dass das Ziel mit möglichst geringem Mitteleinsatz erreicht wird. Eine häufige Unterscheidung zwischen Effektivität und Effizienz geht auf Peter Drucker zurück und lautet wie folgt:
Effektivität = Do the right things.
Effizienz = Do things right.
Kapitel 1: Dieses Kapitel stellt das Integrationsprojekt HIPPY vor, erläutert dessen Geschichte, Zielgruppen und strukturelle Qualitätsmerkmale wie die Arbeit durch Paraprofessionals.
Kapitel 2: Hier werden zentrale theoretische Begriffe wie Qualität, Stakeholder und verschiedene Qualitätsmanagementsysteme (QMS) wie ISO, TQM und BSC im Kontext sozialer Dienstleistungen definiert.
Kapitel 3: Dieser Abschnitt beleuchtet die spezifischen Herausforderungen von NPOs bei der Qualitätssicherung, die ökonomischen Rahmenbedingungen und die besondere Relevanz der Kostenträger als Anspruchsgruppe.
Kapitel 4: Der empirische Teil beschreibt das qualitative Forschungsdesign, die Methode der Experteninterviews mit Fördergebern sowie das methodische Vorgehen bei der Datenauswertung nach Mayring.
Kapitel 5: Dieses Kapitel präsentiert und interpretiert die Ergebnisse der Expertenbefragungen unterteilt in Potenzial-, Prozess- und Ergebnisqualität sowie eine abschließende SWOT-Analyse.
Kapitel 6: Die Zusammenfassung fasst die wesentlichen Erkenntnisse der Masterarbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf notwendige zukünftige Schritte für das Projekt HIPPY in Österreich.
Qualitätsmanagement, Soziale Arbeit, Integrationsprojekt, HIPPY, NPO, Fördergeber, Stakeholder, Effektivität, Effizienz, Empowerment, Hausbesuchsprogramm, Qualitätssicherung, Sozialwirtschaft, Experteninterview, Migrationshintergrund.
Die Arbeit analysiert die Qualitätsmerkmale des Integrationsprojekts HIPPY in Österreich aus der Sicht der regionalen Fördergeber, um die Legitimationsbasis des Projekts zu stärken.
Die Schwerpunkte liegen auf Qualitätsmanagement in NPOs, den spezifischen Anforderungen sozialer Dienstleistungen und der Analyse von Stakeholder-Beziehungen im Sozialsektor.
Die Forschungsfrage lautet: Welche Qualitätsmerkmale liegen dem Integrationsprojekt HIPPY in Österreich aus Sicht der regionalen Fördergeber zugrunde?
Die Autorin führte eine empirische Untersuchung mittels qualitativer Experteninterviews durch, die anschließend inhaltsanalytisch nach Mayring ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung zu Qualitätsmanagement und sozialen Organisationen sowie in einen empirischen Teil mit der Auswertung und Interpretation der Interviews.
Wichtige Begriffe sind Qualitätsmanagement, Soziale Arbeit, Integrationsprojekt, HIPPY, Fördergeber und Empowerment.
Die aufsuchende Arbeit wird als Alleinstellungsmerkmal von HIPPY gesehen, da sie niederschwelligen Zugang zu besonders benachteiligten Familien ermöglicht, die sonst nicht erreicht würden.
Fördergeber bemängeln, dass das Projekt außerhalb von Fachkreisen und Bezirksebenen kaum wahrgenommen wird, sehen dies jedoch teilweise auch als Folge der Ressourcenknappheit.
Die Arbeit identifiziert die labile Förderungsstruktur als existenzbedrohend und plädiert für eine Professionalisierung sowie langfristige Sicherung durch Dauerfinanzierungskonzepte.
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