Bachelorarbeit, 2009
63 Seiten, Note: 1,5
Zusammenfassung
Executive summary
1 Einleitung
1.1 Hintergrund
1.2 Problemstellung
1.3 Methodik
2 Kernaussagen zur Funktionalvergabe nach GEFMA 960 und 733
2.1 Service Dienstleistung (SDL) und Integrale Prozess Verantwortung (ipv®)
2.2 Methoden der Ergebnisformulierung und Leistungsbeschreibung
2.3 Merkmalsbeschreibung nach GEFMA 960 und 733
2.3.1 Leistungsbeschreibung
2.3.2 Leistungsvereinbarungen
2.3.3 Gruppierung der Verantwortungsintensität
2.4 Konzepte als Angebote
2.5 Bewertung der Angebote
2.5.1 Bewertungsverfahren
2.5.2 Anbietervorauswahl und Angebotsbewertung
2.6 Feintuning
3 Praxisbeispiel xxxxxxx
3.1 Allgemeine Angaben
3.1.1 XXXXXX
3.1.2 Corporate Real Estate Management (CREM)
3.1.3 XXXXXX
3.2 Projektbeschreibung
3.3 Ansprüche von XXXXXX und aus der GEFMA 733 und 960
3.4 Systemdienstleistung & Integrale Prozessverantwortung bei XXXXXX
3.5 Anforderungsformulierung an Dienstleistungen von XXXXXX
3.5.1 Anforderungsformulierung in der Ausschreibung
3.5.2 Vertragliche Anforderungsformulierung
3.6 Leistungsvereinbarungen
3.7 Verantwortungsintensität
3.8 Konzeptionelle Angebote
3.9 Bewertung der Angebote
3.10 Bewertungsverfahren
3.11 Feintuning
4 Praxisteil Marktumfrage
4.1 Vorteile vs. Nachteile der Funktionalvergabe
4.2 Leistungsverzeichnis vs. Ergebnisformulierung
4.3 Der spezielle Kunde – der industrielle Sektor
4.4 Theoretisches Wissen bzw. Wissen ums Unternehmen
4.5 Bestandsaufnahme und Dokumentation
4.6 Realisierung von Optimierungen
4.7 Vergabe von Systemdienstleistungen
4.8 Personalqualifizierung seitens der Dienstleister
4.9 Bewertungsverfahren
4.10 Beratungsleistung durch den Dienstleister
4.11 Wahrnehmung der GEFMA Richtlinien
4.12 Marktentwicklung
5 Abschließende Stellungnahme
Die Arbeit untersucht die Eignung der Funktionalvergabe nach GEFMA-Richtlinien für den industriellen Sektor. Das Ziel ist es, den Stand der Umsetzung dieses modernen Vergabeansatzes in Deutschland und Österreich zu analysieren und Barrieren sowie Potenziale im Vergleich zur klassischen Einzeldienstleistungsvergabe aufzuzeigen.
3.4 Systemdienstleistung & Integrale Prozessverantwortung bei XXXXXX
Folgende Inhalte der XXXXXX Unterlagen stimmen mit dem Gedanken der Systemdienstleistungen überein:
⇒ Die ausgelagerten Dienstleistungen dienen der maximalen Verfügbarkeit des Arbeitsplatzes. Als Endprodukt aller Dienstleistungsprozesse wird folglich der funktionierende Arbeitsplatz erwartet.
⇒ Die Dienstleistungen wurden Gewerke übergreifend nach dem Prinzip One-face-to-the-customer, an ein und denselben Dienstleister vergeben.
⇒ XXXXXX bewertete das partnerschaftliche Verständnis des Dienstleisters, denn seitens des Auftraggebers wird auf eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Kunden und Dienstleister sehr viel Wert gelegt.
Grundsätzlich kann auch von einer integralen Prozessverantwortung gesprochen werden. Die Begründung geht aus der Leistungsbeschreibung des technischen und infrastrukturellen FM hervor.
1 Einleitung: Beschreibt die verschiedenen Modelle der Facility Management Vergabe und führt in den Trend zur prozessorientierten Funktionalvergabe ein.
2 Kernaussagen zur Funktionalvergabe nach GEFMA 960 und 733: Erläutert die theoretischen Grundlagen der GEFMA-Richtlinien, insbesondere die Systemdienstleistung und die B.I.L.D.-Methode zur Ergebnisformulierung.
3 Praxisbeispiel xxxxxxx: Vergleicht die in der Praxis eines konkreten Unternehmens angewendeten Vergabemethoden mit den theoretischen Empfehlungen der GEFMA.
4 Praxisteil Marktumfrage: Analysiert durch eine Umfrage unter 18 Industrieunternehmen den Informationsstand und die tatsächliche Verbreitung der Funktionalvergabe in der Branche.
5 Abschließende Stellungnahme: Fasst die Erkenntnisse zusammen und stellt fest, dass die Umsetzung der Richtlinien in der Praxis noch am Anfang steht und meist ein Mix aus verschiedenen Vergabeformen angestrebt wird.
Facility Management, Funktionalvergabe, GEFMA, Systemdienstleistung, Integrale Prozessverantwortung, Ausschreibung, Leistungserbringung, Dienstleister, Prozessorientierung, Industriegewerke, Qualitätsmanagement, Auftraggeber, Immobilienbewirtschaftung, Ergebnisformulierung, Leistungsvereinbarung
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Vergabe von komplexen Facility Management Dienstleistungen im industriellen Sektor unter Anwendung der GEFMA-Richtlinien 733 und 960.
Die Schwerpunkte liegen auf der Abgrenzung zwischen traditioneller Einzeldienstleistungsvergabe und moderner, ergebnisorientierter Funktionalvergabe sowie der praktischen Implementierung dieser Konzepte.
Das Ziel ist es, aufzuklären, inwieweit Industrieunternehmen die GEFMA-Richtlinien kennen und anwenden und wo die Gründe für eine (Nicht-)Anwendung liegen.
Die Arbeit basiert auf einem dreiteiligen Ansatz: Theoriearbeit, ein konkretes Praxisbeispiel bei einem Unternehmen (XXXXXX) und eine empirische Marktumfrage unter 18 Industrieunternehmen.
Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Vorgaben der GEFMA erläutert, anschließend anhand von Vergabeunterlagen eines Praxisbeispiels evaluiert und schließlich durch Interview-Ergebnisse mit Industriekunden kritisch gespiegelt.
Wesentliche Begriffe sind Facility Management, Systemdienstleistung, Funktionalvergabe, Integrale Prozessverantwortung und Qualitätssicherung.
Sie dient als Instrument der GEFMA zur strukturierten Ergebnisformulierung, um Dienstleistungen nicht über Einzeltätigkeiten, sondern über das angestrebte Produkt (z. B. "funktionierender Arbeitsplatz") zu definieren.
Die Firmen stehen der Idee prinzipiell offen gegenüber, scheuen jedoch oft den Schritt aufgrund fehlenden Prozessverständnisses und mangelnden Vertrauens in die Dienstleisterseite.
Im Sinne der GEFMA-Funktionalvergabe sollte das Konzept Vorrang vor dem Preis haben, wobei in der Praxis der Preisdruck und das mangelnde Know-how zur Qualitätsbewertung dies oft erschweren.
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