Masterarbeit, 2019
138 Seiten, Note: 2,0
1. EINLEITUNG
2. THEORETISCHER TEIL
2.1 GRUNDLAGEN DER KOMMUNIKATION
2.2 VERTRAUEN & VERTRAUENSWÜRDIGKEIT
2.2.1 DEFINITION & VERTRAUENSFORSCHUNG
2.2.2 VERTRAUENSWÜRDIGKEIT — EINE KOMPONENTE DES VERTRAUENS
2.2.3 MISSTRAUEN
2.2.4 VERTRAUEN ALS PROZESS IN DER KOMMUNIKATION
2.2.5 MODELL ZUR ENTSTEHUNG DES VERTRAUENS IM KOMMUNIKATIONSKONTEXT
2.3 GLAUBWÜRDIGKEIT & AUTHENTIZITÄT
2.3.1 DEFINITION & GLAUBWÜRDIGKEITSFORSCHUNG
2.3.2 GLAUBWÜRDIGKEITSATTRIBUTION
2.3.3 AUTHENTIZITÄT
2.4 PERSUASION & KOMMUNIKATION
2.4.1 PERSUASIVE KOMMUNIKATION
2.4.1.1 QUELLE
2.4.1.2 BOTSCHAFT
2.4.1.3 AUDIENZ / REZIPIENT
2.4.2 MODELLE DER PERSUASION UND EINSTELLUNGSÄNDERUNG
2.4.3 VERTRAUEN IN DER PERSUASION
2.5 SPEZIFIZIERUNG NONVERBALE KOMMUNIKATION
2.5.1 GRUNDLAGEN DER NONVERBALEN KOMMUNIKATION
2.5.2 NONVERBALE KOMMUNIKATION & PERSUASION
2.5.3 NONVERBALE KOMMUNIKATION IM KONTEXT VON VERTRAUEN
3. FORSCHUNGSFRAGE & HYPOTHESEN
3.1 HINFÜHRUNG ZUR FORSCHUNGSFRAGE
3.2 HYPOTHESEN
3.2.1 ALLGEMEINE HYPOTHESEN
3.2.2 TEILNEHMERBEZOGENE HYPOTHESEN
3.2.3 HYPOTHESEN DER VERGLEICHSBILDER
4. EMPIRISCHER TEIL
4.1 KONZEPTION DER STUDIE
4.1.1 OBJEKTIVITÄT
4.1.1.1 DURCHFÜHRUNGSOBJEKTIVITÄT
4.1.1.2 AUSWERTUNGSOBJEKTIVITÄT
4.1.1.3 INTERPRETATIONSOBJEKTIVITÄT
4.1.2 RELIABILITÄT
4.1.3 VALIDITÄT
4.1.3.1 INHALTSVALIDITÄT
4.1.3.2 AUGENSCHEINVALIDITÄT
4.1.3.3 KONSTRUKTVALIDITÄT
4.1.3.4 KRITERIUMSVALIDITÄT
4.2 KONZEPTION DES FRAGEBOGENS
4.2.1 FRAGEMODUL 1: BEREITSCHAFT (FRAGE 1 & FRAGE 2)
4.2.2 FRAGEMODUL 2: KONTEXT (FRAGE 3 - FRAGE 5)
4.2.3 FRAGEMODUL 3: NONVERBALE KOMMUNIKATION (FRAGE 6 - FRAGE 8)
4.2.4 FRAGEMODUL 4: BILDFRAGEN (FRAGE 9 - FRAGE 26)
4.2.5 FRAGEMODUL 5: TEILNEHMERBEZOGENE FRAGEN (FRAGE 27 - FRAGE 33)
4.3 DURCHFÜHRUNGSMETHODIK
4.4 AUSWERTUNGSMETHODIK
5. ERGEBNISSE
5.1 BESCHREIBUNG DER STICHPROBE
5.2 DESKRIPTIVE ERGEBNISSE
6. ZUSAMMENFASSUNG & DISKUSSION
6.1 INTERPRETATION DER ERGEBNISSE
6.2 PRAKTISCHE IMPLIKATION DER FORSCHUNGSFRAGE
6.3 KRITISCHE WÜRDIGUNG
7. FAZIT & AUSBLICK
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, den Zusammenhang zwischen der wahrgenommenen Vertrauenswürdigkeit von Personen und deren nonverbaler Kommunikation zu analysieren. Dabei wird untersucht, wie nonverbale Signale die Beurteilung der Vertrauenswürdigkeit beeinflussen und durch welche spezifischen Verhaltensweisen man selbst vertrauenswürdiger auf andere wirken kann.
2.2.3 Misstrauen
Luhmann (2014: 12) bezeichnet Vertrauen als einen komplexitätsreduzierenden Mechanismus des Menschen. Anhand eines humoristischen Vergleichs des Erwerbs eines Fernsehapparats erklärt der Autor, dass die Vor- und Nachteile der Anschaffung äquivalent zu den Vor und Nachteilen der Nichtanschaffung sind, wodurch eine Redundanz erzeugt wird (vgl. Luhmann 2014: 82). Die Vorteile der Anschaffung sind den Nachteilen der Nichtanschaffung gleichgesetzt — so wie es auch für die andere Richtung gilt. Der entscheidende Unterschied liegt jedoch darin, dass Luhmann (2014: 82) Misstrauen nicht als das Gegenteil von Vertrauen betrachtet, sondern als funktionales Äquivalent. Deshalb muss zwischen Vertrauen und Misstrauen gewählt werden.
Dies bedeutet, dass sich Misstrauen auf dieselbe Art und Weise wie Vertrauen verhält — als ein komplexitätsreduzierender Mechanismus. Indem die Erwartungen ins Negative zugespitzt werden, als funktional äquivalente Strategie, findet Misstrauen statt, das den Rollenpartner als zu bekämpfenden Feind definiert (vgl. Luhmann 2014: 82). Kampfstrategien oder Verzichtsstrategien zeichnen sich in der misstrauischen Lebensführung ab, wodurch eine Situation definiert wird, in welcher zweckrational gehandelt werden kann und die dabei ausgeführten Reduktionsstrategien als gewohnte Lebensauffassung wahrgenommen werden und folglich als Routine verselbstständigt werden (vgl. Luhmann 2014: 82).
Eine andere Perspektive befasst sich damit, Misstrauen nicht als Gegenteil zu sehen, sondern als eigenständiges Kontinuum (vgl. Lewicki et al. 1998: 448). Dies bedeutet, dass bei niedrigem oder keinem Vertrauen nicht automatisch von Misstrauen gesprochen wird. Hohes und geringes Vertrauen werden anders charakterisiert als die gegenteilige Formulierung für hohes und geringes Misstrauen. Während hohes Vertrauen aus Hoffnung, Glaube, Gewissheit, Zusicherung und Initiative besteht, wird geringes Misstrauen als keine Angst, Abwesenheit von Skepsis sowie Zynismus und keine Wachsamkeit definiert (vgl. Lewicki et al. 1998: 445).
1. EINLEITUNG: Einführung in die Thematik der Vertrauensforschung in Verbindung mit nonverbaler Kommunikation sowie Darlegung des Ziels und der Forschungsfrage.
2. THEORETISCHER TEIL: Detaillierte Herleitung der theoretischen Grundlagen zu Kommunikation, Vertrauen, Misstrauen, Glaubwürdigkeit und Persuasion.
3. FORSCHUNGSFRAGE & HYPOTHESEN: Definition der Forschungsfrage und Aufstellung konkreter Hypothesen zur empirischen Untersuchung.
4. EMPIRISCHER TEIL: Beschreibung der Konzeption, Durchführung und Methodik der selbst durchgeführten Online-Studie.
5. ERGEBNISSE: Präsentation und statistische Auswertung der Studienergebnisse inklusive der Überprüfung der aufgestellten Hypothesen.
6. ZUSAMMENFASSUNG & DISKUSSION: Interpretation der gewonnenen Daten, Reflexion der Ergebnisse im Lichte der Theorie und kritische Würdigung der Arbeit.
7. FAZIT & AUSBLICK: Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse und Einschätzung zukünftiger Entwicklungen in der zwischenmenschlichen Kommunikation.
8. LITERATURVERZEICHNIS: Verzeichnis der verwendeten Quellen und Literatur.
9. ANHANG: Zusammenstellung der empirischen Rohdaten, Abbildungen und des verwendeten Fragebogens.
Vertrauenswürdigkeit, Vertrauen, Nonverbale Kommunikation, Glaubwürdigkeit, Persuasion, Kommunikation, Authentizität, soziale Interaktion, Risikobereitschaft, Körpersprache, Attribution, Misstrauen, Elaboration Likelihood Model, Einstellungsänderung.
Die Masterarbeit befasst sich mit dem Einfluss nonverbaler Kommunikation auf die menschliche Wahrnehmung und Beurteilung von Vertrauenswürdigkeit in sozialen Interaktionen.
Die zentralen Themen umfassen die Vertrauensforschung, Kommunikationstheorie, Glaubwürdigkeitsattribution, Persuasion und die Bedeutung der Authentizität.
Die Arbeit untersucht, wie Menschen anhand nonverbaler Signale die Vertrauenswürdigkeit anderer beurteilen und wie man durch gezielten Einsatz dieser Signale selbst vertrauenswürdiger wirken kann.
Der Autor wählte ein quantitatives Forschungsdesign in Form einer Online-Studie (Fragebogen) und wertete die Daten mittels SPSS (Korrelationen, t-Tests, Varianzanalyse) aus.
Der Hauptteil gliedert sich in einen umfassenden theoretischen Rahmen zu den Konstrukten Vertrauen, Glaubwürdigkeit und Persuasion sowie einen empirischen Teil, der diese Konzepte durch eine eigene Stichprobenerhebung prüft.
Zu den Kernbegriffen zählen Vertrauenswürdigkeit, nonverbale Kommunikation, Glaubwürdigkeit, Persuasion und soziale Interaktion.
Laut der Arbeit wirken Faktoren wie eine professionelle Körperhaltung, Blickkontakt und einladende Gesten positiv auf die Vertrauenswürdigkeit, während beispielsweise das ständige Schauen auf die Uhr eher negativ bewertet wird.
Ja, der Autor zeigt auf, dass wahrgenommene positive Eigenschaften (wie ein seriöses Erscheinungsbild) oft dazu führen, dass Personen auch in anderen Bereichen (wie Vertrauenswürdigkeit) positiver eingeschätzt werden, auch wenn hierfür keine objektiven Informationen vorliegen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

