Forschungsarbeit, 2011
23 Seiten
1. Leitfähigkeit, Leitfähigkeitsmechanismus
2. Geometrieänderungen im elektrischen Feld
3. Zeitveränderliches elektrisches Feld
4. Bewegung im Magnetfeld, zeitveränderliches Magnetfeld
5. Raumladungen und Diffusionspotentiale
6. Elektromagnetische Wellen
7. Chemische Umsetzungen
8. Mechanische und chemische Vorgänge bewirken elektrische Erscheinungen
9. Radioaktive Strahlung
10. Körpereigene und externe Elektrizität
Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, die komplexen elektrophysiologischen Grundlagen des menschlichen Körpers in zehn fundamentalen Leitsätzen systematisch zu erschließen. Sie hinterfragt dabei klassische, oftmals zu stark vereinfachte Modelle der Elektrotechnik und überträgt diese in eine interdisziplinäre Betrachtung, die biologische, physikalische und chemische Prozesse integriert.
Zur Bedeutung der 10 Grundsätze
Leben beruht auf Stoffwechsel, auf (Bio-)Chemie. Chemisches Geschehen bedeutet aber Veränderungen in den äußersten Elektronenbahnen der beteiligten Atome, also Quantensprüngen, die in der Energieeinheit "Elektronenvolt (eV)" gemessen werden. Also läßt sich letztlich alles auf Elektrizität zurückführen.
Dazu reichen jedoch die allgemein bekannten und benutzten Denkweisen und Ansichten ebenso wenig aus wie die vorhandenen Formelsammlungen und Tabellen zur Elektrotechnik/Elektrizitätslehre. Analog den Unterschieden zwischen anorganischer und organischer Chemie muß die Elektrizitätslehre konsequent zwischen anorganischer und organischer/biologischer Elektrizität unterscheiden.
Der Mensch ist ein durch und durch elektrisches Wesen, daran besteht kein Zweifel.
In vielen Fachveröffentlichungen findet man die Einteilung in Leiter 1. Klasse (Elektronenleitung) und Leiter 2. Klasse (Ionenleitung), wobei der menschliche Körper gemeinhin zur 2. Klasse gerechnet wird. Das ist nicht richtig. Der menschliche Körper ist ein Leiter x. Klasse, mit x = derzeit unbekannt. Begründung: Es gibt viele verschiedene Ionen {nach Größe, nach Ladung(en)}, verschiedene Ionenkonzentrationen, verschiedene Ionengemische; für alles unbekannte Ordnungskriterien. Der Volumenleiter Mensch ist extrem kompartimentiert, mittels teildurchlässiger Membranen. Oftmals verwendete Begriffe wie Leitfähigkeit sind irreführend, weil die Leitfähigkeit örtlich veränderlich ist, Tensor-Charakter hat, darüber hinaus zeitlich veränderlich und von Regulationsmechanismen abhängig ist.
1. Leitfähigkeit, Leitfähigkeitsmechanismus: Dieses Kapitel erläutert, dass die menschliche elektrische Leitfähigkeit primär durch Ionen in unterschiedlichen Konzentrationen geprägt ist und sich nicht durch das klassische Ohmsche Gesetz beschreiben lässt.
2. Geometrieänderungen im elektrischen Feld: Es wird dargelegt, dass geometrische Veränderungen des Körpers innerhalb eines elektrischen Feldes zu einer Umverteilung der Oberflächenladungen führen.
3. Zeitveränderliches elektrisches Feld: Dieses Kapitel beschreibt, wie zeitlich variable elektrische Felder zur Induktion von Ausgleichsströmen innerhalb des Körpers führen.
4. Bewegung im Magnetfeld, zeitveränderliches Magnetfeld: Hier wird der Zusammenhang zwischen Körperbewegungen in magnetischen Feldern und der Entstehung körpereigener Potentiale durch Induktionsvorgänge thematisiert.
5. Raumladungen und Diffusionspotentiale: Der Fokus liegt auf der Rolle kompartimentierter Elektrolyte und halbdurchlässiger Membranen bei der Entstehung von endogenen Spannungen.
6. Elektromagnetische Wellen: Dieses Kapitel analysiert die komplexen Effekte (Reflexion, Absorption, Resonanz), die bei Interaktion des menschlichen Körpers mit hochfrequenten elektromagnetischen Wellen auftreten.
7. Chemische Umsetzungen: Es wird die Verbindung zwischen biochemischen Reaktionen (insbesondere im Gastro-Intestinaltrakt) und der Abstrahlung elektromagnetischer Energie infolge von Quantensprüngen untersucht.
8. Mechanische und chemische Vorgänge bewirken elektrische Erscheinungen: Das Kapitel postuliert, dass jeder biologische Vorgang untrennbar mit elektrischen Phänomenen verbunden ist und jedes biologische Leben ein einzigartiges Ereignis darstellt.
9. Radioaktive Strahlung: Hier wird untersucht, wie ionisierende Strahlung die internen elektrischen Widerstände des Körpers beeinflusst.
10. Körpereigene und externe Elektrizität: Das abschließende Kapitel fasst die enge Kopplung zwischen inneren biologischen Strömen und externen elektrischen Einflüssen zusammen.
Elektrophysiologie, Ionenleitung, Bioelektrizität, Membranpotential, Stoffwechsel, Induktion, elektromagnetische Wellen, Quantensprünge, Kompartimentierung, Diffusionspotentiale, Bioelektrochemie, Regulationsmechanismen, Körperelektrizität, Ionenkonzentration, elektrische Feldstärke.
Die Arbeit definiert zehn grundlegende Prinzipien, die das elektrische Verhalten des menschlichen Körpers als komplexes, biologisches System beschreiben.
Die Schwerpunkte liegen auf der Schnittstelle zwischen klassischer Elektrotechnik, Biologie, Chemie und Physik unter besonderer Berücksichtigung der Kompartimentierung biologischer Systeme.
Das Ziel ist die wissenschaftliche Einordnung der menschlichen Elektrophysiologie jenseits vereinfachter technischer Leitermodelle durch die Etablierung zehn essenzieller Grundsätze.
Die Arbeit nutzt einen analytisch-systemtheoretischen Ansatz, der physikalische Gesetze kritisch auf die biologische Realität anwendet und interdisziplinär erweitert.
Der Hauptteil gliedert sich in zehn Kapitel, die jeweils ein spezifisches Phänomen von der atomaren Ebene bis hin zur Wirkung äußerer Felder auf den Körper behandeln.
Wesentliche Begriffe sind Elektrophysiologie, Ionenleitung, Bioelektrizität, Kompartimentierung sowie die Wechselwirkung körpereigener und externer elektrischer Felder.
Der Autor argumentiert, dass der menschliche Körper aufgrund seiner extremen Kompartimentierung und der Vielzahl variabler Ionenkonzentrationen ein "Leiter x. Klasse" ist, dessen Leitfähigkeit dynamisch und nicht statisch ist.
Der Autor führt biochemische Prozesse letztlich auf Quantensprünge in den Elektronenbahnen zurück, die energetisch im Bereich von Elektronenvolt liegen und die Basis für die gesamte körpereigene Elektrizität bilden.
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