Bachelorarbeit, 2010
101 Seiten, Note: 2,6
1 Einleitung
2 Analyse
2.1 Akteure
2.1.1 Verwaltung
2.1.2 Bürger
2.1.3 Wirtschaft
2.1.4 Beziehungsmatrix zwischen den Hauptakteuren
2.2 Technologieeinsatz in der öffentlichen Verwaltung
2.2.1 Bedeutung des eGovernment
2.2.2 Bedeutung des Government to Government
2.2.3 Bedeutung des Government to Citizen
2.2.4 Bedeutung des Government to Business
2.3 Web 2.0
2.3.1 Was ist das Web 2.0
2.3.1.1 Die erste „Web 2.0 Konferenz“
2.3.1.2 Der Zusammenbruch der „New Economy“
2.3.1.3 Hintergründe
2.3.2 Technologien und Entwicklungskonzepte
2.3.2.1 Ajax
2.3.2.2 Ruby / Ruby on Rails
2.3.2.3 XML
2.3.2.4 RSS und Atom
2.3.2.5 RDF
2.3.2.6 WebServices
2.3.2.7 Gestaltungsgrundsätze
2.3.3 Web 2.0 Technologien in der Praxis
2.3.3.1 Vom Anschauweb zum Mitmachweb
2.3.3.2 Blogs
2.3.3.3 Podcast
2.3.3.4 Folksonomy
2.3.3.5 Social Software
2.3.3.6 Virtuelle Welten
2.3.3.7 Mashups
2.4 Web 3.0, die Zukunft des Internet
2.4.1 Das semantische Web
2.4.2 Xinoah® – Finden ist leichter als Suchen
3 Verwaltungsmodernisierung durch den Einsatz von Web 2.0 Technologien
3.1 Warum Web 2.0 Technologien im eGovernment
3.2 Einsatzmöglichkeiten von Web 2.0 Technologien im eGovernment
3.2.1 Allgemeiner Einsatz
3.2.2 Einsatz im Government to Government
3.2.3 Einsatz im Government to Citizien
3.2.4 Einsatz im Government to Business
3.3 Einsatzempfehlungen von Web 2.0 Technologien für das Land Sachsen-Anhalt
4 Zusammenfassung und Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die Potenziale von Web 2.0-Technologien für die Verwaltungsmodernisierung im eGovernment. Das Hauptziel ist die Erarbeitung von Handlungsempfehlungen für das Land Sachsen-Anhalt, um die Interaktion zwischen Verwaltung, Bürgern und Wirtschaft durch moderne digitale Ansätze effizienter, transparenter und bürgerfreundlicher zu gestalten.
2.3.2.1 Ajax
Der Begriff Ajax steht für Asynchronous JavaScript and eXtensible Markup Language (XML), wie Denny Carl in seinem Buch Praxiswissen Ajax39 schreibt. Allerdings ist Ajax keine Programmiersprache, eher eine Art Vorhaben, mehrere im Internet zu findende Technologien sinnvoll miteinander zu kombinieren und dadurch eine Vielzahl von neuen Möglichkeiten zu schaffen. Besonders die Datenübertragung zwischen einer Webseite und einem Webbrowser kann durch den Einsatz von Ajax positiv beeinflusst werden. Der Erfinder dieser Technik, Jesse James Garrett, beschreibt Anfang 2005 Ajax als einen Ansatz für Internetanwendungen, die ähnliche Funktionen haben wie Desktop Programme und auf jedem Rechner, der einen Internetanschluss besitz, verfügbar sind. Ein erster Ansatz ist dabei in einer Webseite nur die Daten beim Ausführen einer Aktion vom Webserver abzurufen, die sich auch verändern. Eine normale Internetseite mit Text, Verlinkungen, Menüs, Bildern usw. lädt nach, z.B. dem Klick auf einen Menüpunkt, den gesamten Inhalt der angeforderten Seite neu. Also auch „statische“ Elemente wie Hauptmenü, Banner, Logo usw. Dies bedeutet besonders bei langsamen Verbindungen, einen erhöhten Zeitaufwand und Eingaben in z.B. Suchfelder, werden nicht übernommen. Mit dem Einsatz von Ajax wird dieser Ablauf vereinfacht. Hier werden die Elemente beim ersten Aufruf ebenfalls vom Webserver angefordert und im Browser dargestellt. Wird nun eine Aktion ausgeführt, bleiben die „statischen“ Elemente bestehen und nur der neue Inhalt wird geladen. Diese Vorgehensweise ist besonders effektiv, schnell und eröffnet ganz neue Möglichkeiten für Angebote im Internet, die besonders benutzerfreundlich sind. Zudem ist die Installation eines Plug-Ins für den Browser nicht notwendig, sodass Ajax sofort angewendet werden kann. Allerdings ist die Funktionsweise des „Zurück“ Buttons im Browser nur noch eingeschränkt möglich, da vorhergehende Inhalte nachfolgend nicht mehr angezeigt werden können.
Anwendungen, die diese Funktionsweise sogar verwenden um Desktop Programme wie Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Grafikbearbeitung usw. im Internet, und damit zeit-, ort- und systemunabhängig anzubieten, sind in letzter Zeit vermehrt aufgekommen. Eine der Bekanntesten sind aber die der Firma Google. GoogleMaps und OpenStreetMap bieten vir-
1 Einleitung: Die Einleitung definiert das Web 2.0 als vielseitiges Internetphänomen und skizziert die Zielsetzung der Arbeit, den Einsatz dieser Technologien in der Verwaltungsmodernisierung zu untersuchen.
2 Analyse: Dieses Kapitel identifiziert die Hauptakteure im eGovernment (Verwaltung, Bürger, Wirtschaft) und erläutert die technologischen Grundlagen des Web 2.0 sowie zukunftsweisende Konzepte wie Web 3.0.
3 Verwaltungsmodernisierung durch den Einsatz von Web 2.0 Technologien: Der Hauptteil analysiert, wie Web 2.0-Tools die Effizienz und Kommunikation im eGovernment steigern können und leitet daraus konkrete Empfehlungen für das Land Sachsen-Anhalt ab.
4 Zusammenfassung und Fazit: Die Arbeit resümiert, dass Web 2.0-Technologien eine unentbehrliche Chance für eine moderne, bürgerfreundliche und transparente Verwaltung darstellen, sofern sie zielgerichtet und benutzerzentriert implementiert werden.
eGovernment, Web 2.0, Web 3.0, Verwaltungsmodernisierung, Sachsen-Anhalt, Ajax, Social Software, Folksonomy, semantisches Web, Blogs, Podcasting, Wikis, soziale Netzwerke, Mashups, Bürgerbeteiligung
Die Arbeit untersucht, wie moderne Web 2.0-Technologien eingesetzt werden können, um die öffentliche Verwaltung effizienter und bürgernäher zu gestalten, mit besonderem Fokus auf das Bundesland Sachsen-Anhalt.
Die Arbeit deckt die Definition des Web 2.0, technische Konzepte wie Ajax und RDF, sowie deren praktische Anwendung in den Bereichen Government-to-Government (G2G), Government-to-Citizen (G2C) und Government-to-Business (G2B) ab.
Das Hauptziel ist es, den Mehrwert von Web 2.0 für die Verwaltungsmodernisierung aufzuzeigen und konkrete Handlungsempfehlungen für das Land Sachsen-Anhalt zu formulieren.
Die Autorin nutzt eine Literaturanalyse zu Web 2.0-Technologien sowie eine eigene, empirische Online-Umfrage, um die Nutzungsbereitschaft und das Potenzial elektronischer Verwaltungsangebote zu ermitteln.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Analyse der Akteure und Web 2.0-Technologien (z. B. Blogs, Wikis, soziale Netzwerke) sowie einen anwendungsorientierten Teil, der Möglichkeiten für das E-Government und spezifische Empfehlungen für Sachsen-Anhalt aufzeigt.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie eGovernment, Web 2.0, Verwaltungsmodernisierung, Bürgerbeteiligung, Sachsen-Anhalt, Social Software und semantisches Web beschreiben.
Die semantische Suche, am Beispiel der Suchmaschine Xinoah® erläutert, dient dazu, unstrukturierte Datenmengen in Behörden effizienter zu durchsuchen und in einen sinnvollen Kontext zu bringen, was die interne Arbeit erheblich erleichtert.
Die Autorin identifiziert Mängel in der Benutzerführung und Auffindbarkeit von Informationen auf dem aktuellen Landesportal und empfiehlt, Web 2.0-Gestaltungsgrundsätze sowie interaktive Elemente wie Wikis oder ein Mängelmelde-System zu implementieren.
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