Diplomarbeit, 2008
84 Seiten, Note: 2,0
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung von Geschäftsmodellen für Videospielkonsolen mit Online-Funktionalität. Ziel ist es, die Herausforderungen und Chancen der zunehmenden Vernetzung der Konsolenbranche zu analysieren und ein erweitertes Geschäftsmodell für Hersteller stationärer Spielekonsolen zu entwickeln.
Das erste Kapitel führt in die Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit ein und beschreibt den Gang der Untersuchung. Kapitel 2 beleuchtet die netzökonomischen Grundlagen, die für die Konsolenbranche relevant sind. Kapitel 3 analysiert die Struktur des Videospielmarktes und das traditionelle Geschäftsmodell von Konsolenherstellern. Kapitel 4 untersucht die Innovationen in den Geschäftsmodellen von Konsolenherstellern aufgrund zunehmender Verbreitung von Videospielkonsolen mit Online-Funktionalität. Kapitel 5 erstellt ein erweitertes Geschäftsmodell für Hersteller stationärer Spielekonsolen. Das letzte Kapitel fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.
Videospielkonsolen, Online-Funktionalität, Geschäftsmodelle, Netzökonomie, Netzeffekte, Systemwettbewerb, Value Innovationen, Ertragsmodellinnovationen, Konsolenindustrie, stationäre Spielekonsolen.
Konsolenhersteller mussten ihr traditionelles Modell um zusätzliche Einnahmequellen wie Online-Dienste, digitale Verkäufe und Abonnements erweitern, um steigende Hardware-Entwicklungskosten auszugleichen.
Netzeffekte bedeuten, dass der Nutzen einer Konsole für den einzelnen Spieler steigt, je mehr andere Personen dasselbe System nutzen, insbesondere bei Online-Multiplayer-Spielen.
Es basiert oft auf dem „Razor-and-Blades“-Prinzip: Hardware wird günstig (manchmal unter Herstellungskosten) verkauft, während der Gewinn über die Software-Lizenzen und Spieleverkäufe erzielt wird.
Durch den Kauf von Hardware und digitalen Inhalten sowie den Aufbau sozialer Netzwerke auf einer Plattform werden die Wechselkosten für den Kunden so hoch, dass er an den Hersteller gebunden bleibt.
Sie dienen als „Value Innovation“, die das Spielerlebnis erweitert und die Kundenbindung durch Kommunikation und soziale Interaktion auf der Konsole stärkt.
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