Bachelorarbeit, 2008
50 Seiten, Note: 2,0
Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit dem ökonomischen Risikokapitalbedarf als Grundlage für die Risikotragfähigkeitsrechnung und Gesamtbanksteuerung. Ziel der Arbeit ist es, die Bedeutung des Risikokapitals für die Stabilität und Sicherheit von Banken zu analysieren und die Ermittlung des Risikokapitalbedarfs anhand verschiedener Modelle zu erläutern. Darüber hinaus wird der Einsatz des Risikokapitals in der Asset Allocation und der Gestaltung von Limitsystemen im Rahmen der Gesamtbanksteuerung betrachtet.
Kapitel 1 führt in die Thematik der Risikotragfähigkeit von Banken ein und erläutert die Bedeutung des Risikokapitals in der heutigen Zeit. Kapitel 2 beleuchtet die aufsichtsrechtlichen Rahmenbedingungen für die Risikotragfähigkeit von Banken und diskutiert die betriebswirtschaftliche Notwendigkeit und begriffliche Einordnung des Risikotragfähigkeitskonzepts. Kapitel 3 widmet sich der Ermittlung des ökonomischen Risikokapitalbedarfs. Dabei werden verschiedene Messgrößen für Risiken vorgestellt und die Komponenten des Risikokapitalbedarfs erläutert. Kapitel 4 zeigt, wie der Risikokapitalbedarf in der Gesamtbanksteuerung operationalisiert werden kann. Die Asset Allocation und die Gestaltung des Limitsystems werden als wichtige Instrumente der Risikosteuerung diskutiert. Kapitel 5 fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im Bereich der Risikotragfähigkeit von Banken.
Risikotragfähigkeit, Risikokapitalbedarf, Gesamtbankrisiko, Asset Allocation, Limitsysteme, Gesamtbanksteuerung, Bankenkrise, Aufsichtsrecht, Risikomanagement, Copula-Funktionen, RORAC, Economic Added Value (EVA), Internal Capital Adequecy Assessment Process (ICAAP).
Risikotragfähigkeit bedeutet, dass die Gesamtrisiken einer Bank durch das vorhandene Risikodeckungspotenzial ausreichend abgedeckt sein müssen, um die Existenz zu sichern.
Die Ermittlung erfolgt über verschiedene Modelle, wobei insbesondere Copula-Funktionen genutzt werden, um Abhängigkeiten zwischen verschiedenen Risikoarten abzubilden.
Der RORAC (Return on Risk Adjusted Capital) dient als zentrale Steuerungsgröße für die Asset Allocation, um Risiken unter Renditeaspekten optimal zu verteilen.
Dazu gehören vor allem Adressausfallrisiken und Marktpreisrisiken, die methodisch erfasst und limitiert werden müssen.
Limitsysteme stellen sicher, dass Risiken adäquat begrenzt werden und nicht über das verfügbare Kapital hinaus eingegangen werden können.
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