Bachelorarbeit, 2011
56 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
2. Grundlegende Begriffe
2.1 Controlling
2.1.1 Charakteristische Controlling Merkmale
2.1.2 Differenzierung verschiedener Controlling Typologien
2.2 Erfolgs- und Leistungsmessung
2.2.1 Der Begriff der Leistung
2.2.2 Entwicklungsschritte der Erfolgs- und Leistungsrechnung
2.3 Supply Chain Management
2.3.1 Grundgedanke und Motive der Supply Chain
2.3.2 Das Supply Chain Management
3. Supply Chain Controlling
3.1 Adaption der Controllingtheorien
3.1.1 Adaption der Lebenszyklusphasen der Supply Chain
3.1.2 Übertragung der Controllingtheorie auf die Supply Chain
3.2 Instrumente des Supply Chain Controlling
3.2.1 Das SCOR-Model
3.2.2 Supply Chain Map und Beanspruchungs- Belastbarkeitsportfolio
4. Erfolgsfaktoren der Erfolgs- und Leistungsmessung
4.1 Erfolgsfaktor Supply Chain Partnerwahl
4.1.1 Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft potentieller Kooperationspartner
4.1.2 Strategische und kulturelle Anforderung an den Kooperationspartner
4.1.3 Bewertung potentieller Kooperationspartner
4.2 Erfolgsfaktor Vertrauen
4.2.1 Begriffsklärung
4.2.2 Vertrauensphasen
4.2.3 Vertrauenscontrolling
4.3 Erfolgsfaktor Informationsmanagement
4.3.1 Ermittlung kooperationsbeeinflussender Informationen
4.3.2 Die Stufen der informationstechnologischen Verknüpfung
4.4 Erfolgsfaktor gemeinsame Kosten- und Ergebnisverteilung
4.4.1 Der individuelle und kollektive Erfolg
4.4.2 Anforderungen an die Erfolgs- und Beteiligungsrechnung
5. Fazit
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Identifikation und Benennung der erfolgskritischen Faktoren für eine effektive Erfolgs- und Leistungsmessung im Kontext des Supply Chain Controllings. Dabei wird untersucht, welche Voraussetzungen – sowohl innerbetrieblich als auch netzwerkübergreifend – geschaffen werden müssen, um das Management von Wertschöpfungsketten erfolgreich zu unterstützen.
4.2.1 Begriffsklärung
Gemäß Ripperger kann der Begriff Vertrauen als „(…) die freiwillige Erbringung einer riskanten Vorleistung unter Verzicht auf explizite vertragliche Sicherungs- und Kontrollmaßnahmen gegen opportunistisches Verhalten in der Erwartung, daß [!] sich der andere, trotz Fehlen solcher Schutzmaßnahmen, nicht opportunistisch verhalten wird“ definiert werden. Durch die Kooperation einzelner Unternehmen innerhalb von SC verändern sich die Rahmenbedingungen der Organisationsform hin zu flacheren Hierarchien, diese bedingen wiederum begrenztere hierarchische Überwachungs- und Kontrollmöglichkeiten. Im Zuge dieser Entwicklung werden Verantwortlichkeiten stärker delegiert und größere Handlungsspielräume für Mitarbeiter geschaffen. Somit determiniert das Vertrauen, welches man sowohl in die Mitarbeiter des eigenen, als auch in die der SC Unternehmen setzt, einen wichtigen Faktor der erfolgreichen Kooperation. Gerade Fragen des Datenaustausches oder der Gewinnverteilung lassen sich so einfacher handhaben.
Das Vertrauen lässt sich des Weiteren in verschiedene Ebenen einteilen. Hinter diesem Ansatz steht die Überlegung, welchem Partner das Vertrauen geschenkt wird. So kann zwischen personellem, kollektivem und institutionellem Vertrauen unterschieden werden. Das personelle Vertrauen bezieht sich hierbei auf die Beziehung zu Geschäftspartnern, im Kontext der SC also z.B. auf die Verhandlungspartner der beteiligten Unternehmen. Die Erfahrungen mit dem Partnerunternehmen aus vergangenen Kooperationen oder Beobachtungen werden hingegen über das kollektive Vertrauen ausgedrückt. Hierbei steht nicht die Person des Verhandlungspartners, sondern die Vertrauenswürdigkeit des kompletten Unternehmens im Vordergrund.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik ein, dass steigender Konkurrenzdruck Unternehmen zur Kooperation in Supply Chains zwingt und somit die Notwendigkeit eines angepassten Supply Chain Controllings begründet.
2. Grundlegende Begriffe: Hier werden die theoretischen Grundlagen zum Controlling, zur Erfolgs- und Leistungsmessung sowie zum Supply Chain Management dargelegt, um eine Basis für die nachfolgenden Analysen zu schaffen.
3. Supply Chain Controlling: Dieses Kapitel widmet sich der Adaption klassischer Controllingtheorien auf die besonderen Erfordernisse komplexer Netzwerkstrukturen und stellt spezifische Instrumente vor.
4. Erfolgsfaktoren der Erfolgs- und Leistungsmessung: Im Hauptteil werden die zentralen Erfolgsfaktoren – Partnerwahl, Vertrauen, Informationsmanagement sowie Kosten- und Ergebnisverteilung – detailliert erörtert.
5. Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit der Wertorientierung sowie die Bedeutung der genannten Erfolgsfaktoren für ein funktionierendes Supply Chain Controlling.
Supply Chain Controlling, Erfolgs- und Leistungsmessung, Supply Chain Management, Vertrauen, Informationsmanagement, Partnerwahl, Kostenverteilung, SCOR-Modell, Supply Chain Map, Unternehmenskooperation, Prozessorientierung, Rationalitätssicherung, Strategischer Fit, Netzwerkanalyse, Performance Measurement.
Die Arbeit behandelt das Supply Chain Controlling und untersucht, wie die Erfolgs- und Leistungsmessung in komplexen, unternehmensübergreifenden Wertschöpfungsketten erfolgreich umgesetzt werden kann.
Zu den Schwerpunkten zählen Controllingkonzeptionen, die Definition des Supply Chain Managements, Instrumente zur Steuerung von Supply Chains sowie die kritischen Erfolgsfaktoren der unternehmensübergreifenden Zusammenarbeit.
Das Ziel ist es, die zentralen Erfolgsfaktoren zu benennen, die als Voraussetzung für eine funktionierende Erfolgs- und Leistungsmessung in Supply Chains dienen, um so die Wettbewerbsfähigkeit der beteiligten Partner zu steigern.
Die Arbeit nutzt eine fundierte Literaturanalyse, um bestehende Controllingansätze auf ihre Eignung für Supply Chain Strukturen zu prüfen und diese durch die Integration relevanter Erfolgsfaktoren theoretisch zu erweitern.
Der Hauptteil konzentriert sich auf die vier Erfolgsfaktoren: die Wahl geeigneter Partner, den Aufbau gegenseitigen Vertrauens, ein effizientes Informationsmanagement sowie die gemeinsame Verteilung von Kosten und erzielten Ergebnissen.
Die wichtigsten Begriffe sind Supply Chain Controlling, Vertrauensmanagement, Informationsmanagement, SCOR-Modell und strategische Kooperation.
Vertrauen ist notwendig, um lähmende Kontrolltätigkeiten zu reduzieren und den Austausch sensibler Informationen über Know-how und Kostenstrukturen zwischen den Partnern überhaupt erst zu ermöglichen.
Informationssysteme schaffen die notwendige Informationskongruenz, die erforderlich ist, um komplexe Prozesse abzustimmen und eine Basis für gemeinsame Geschäftsentscheidungen in einem Unternehmensnetzwerk zu bilden.
Die Mikroebene betrachtet den Erfolg des einzelnen Unternehmens, während die Makroebene den Gesamterfolg des Netzwerkes misst, was für die Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Kette essenziell ist.
Das Modell verdeutlicht, dass die Zielerreichung im SCM durch die beiden Säulen "Integration" (Partnerwahl, Organisation) und "Koordination" (Informationssysteme, Planung) getragen wird.
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