Diplomarbeit, 2011
125 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Supply Chain Management
2.1.1 Entwicklung
2.1.2 Definition
2.1.3 Netzwerkbegriff
2.1.4 Nutzen und Erfolgspotentiale des Supply Chain Management
2.1.5 Prinzipien des Supply Chain Management
2.2 Controlling
2.2.1 Entwicklung
2.2.2 Definition
2.2.3 Dimensionen des Contolling: strategisches vs. operatives Controlling
2.2.4 Dimensionen des Contolling: zentrales vs. dezentrales Controlling
2.2.5 Nutzenargumente des Controlling
3 Grundlagen des Supply Chain Controlling
3.1 Inhalte des Supply Chain Controlling
3.1.1 Abgrenzung Supply Chain Controlling und Logistikcontrolling
3.1.2 Besonderheiten beim Controlling von Supply Chains
3.2 Definition
3.2.1 Strategisches vs. operatives Supply Chain Controlling
3.3 Ausgewählte Konzeptionen des Supply Chain Controlling
3.3.1 Informationsversorgung durch das Supply Chain Controlling
3.3.2 Koordination durch das Supply Chain Controlling
3.3.3 Rationalitätssicherung durch das Supply Chain Controlling
3.4 Das Mapping der Supply Chain Struktur als Grundlage des SCC
3.4.1 Supply Chain Map und Beanspruchungs- und Belastbarkeitsportfolio
3.4.2 SCOR Modell
4 Instrumente des Supply Chain Controlling
4.1 Methoden des Beziehungscontrolling
4.1.1 Unternehmensübergreifender Controlling-Zyklus
4.1.2 Vertrauenscontrolling
4.1.3 Praxisbeispiel der dm-drogerie markt GmbH & Co. KG
4.2 Kennzahlen für das Supply Chain Controlling
4.2.1 Anforderungen an Kennzahlen in einem Supply Chain Management
4.2.2 Konzept der selektiven Kennzahlen
4.2.3 Kritische Würdigung
4.3 Prozesskostenrechnung
4.3.1 Unternehmensübergreifende Prozesskostenrechnung
4.3.2 Kritische Würdigung
4.4 Target Costing
4.4.1 Supply Chain Target Costing
4.4.2 Kritische Würdigung
4.5 Benchmarking
4.5.1 Supply Chain Benchmarking
4.5.2 Kritische Würdigung
4.6 Balanced Scorecard
4.6.1 Konzept der Supply Chain Balanced Scorecard
4.6.2 Supply Chain Balanced Scorecard nach Weber, Bacher und Groll
4.6.3 Kritische Würdigung
5 Fazit
5.1 Zusammenfassung
5.2 Ausblick
Diese Arbeit befasst sich mit der Notwendigkeit und Gestaltung eines Supply Chain Controlling (SCC), um die komplexen Anforderungen moderner, unternehmensübergreifender Wertschöpfungsketten zu steuern. Die Forschungsfrage untersucht, inwiefern traditionelle Controlling-Instrumente für Supply Chains adaptiert werden müssen, um eine effektive Prozessoptimierung und Wettbewerbsfähigkeit zu gewährleisten.
4.1 Methoden des Beziehungscontrolling
Die Methoden des Beziehungscontrolling decken beziehungsrelevante Faktoren innerhalb der Supply Chain ab. Die vorrangige Aufgabe dabei ist es, Kriterien zu definieren, die den, unabhängig von ihrer Entstehung, gegenwärtigen Stand der Kooperation zwischen Unternehmen messbar machen. Darüber hinaus muss es in der Lage sein, Bereiche der kooperativen Zusammenarbeit zu identifizieren, in denen Verbesserungen erreicht werden können. Durch ein, im Wesentlichen aus zwei Teilbereichen bestehendes, Beziehungscontrolling kann dies erreicht werden:
einerseits führt man regelmäßige Soll/Ist-Vergleiche auf Grundlage der gemeinsam vereinbarten, quantifizierten Zielvorstellung durch (siehe Kap. 4.1.2) , so genannter unternehmensübergreifender Controlling-Zyklus und
andererseits überwacht man kontinuierlich die Qualität der Vertrauensbasis in einer Partnerschaft (siehe Kap. 4.1.3), so genanntes Vertrauenscontrolling
1 Einleitung: Dieses Kapitel erläutert den Hintergrund und die Problemstellung der Arbeit sowie die Zielsetzung und den Aufbau der gesamten Untersuchung.
2 Theoretische Grundlagen: Hier werden die theoretischen Fundamente aus den Disziplinen Supply Chain Management und Controlling gelegt, um eine Basis für das Verständnis des Supply Chain Controllings zu schaffen.
3 Grundlagen des Supply Chain Controlling: Dieses Kapitel führt die Definitionen zusammen, grenzt das SCC von artverwandten Konzepten wie dem Logistik-Controlling ab und erläutert die wesentlichen Instrumente zur Strukturierung der Supply Chain.
4 Instrumente des Supply Chain Controlling: Hier werden sechs zentrale Instrumente detailliert analysiert, ihre Anwendung im Kontext von Supply Chains bewertet und ihre Eignung kritisch gewürdigt.
5 Fazit: Das abschließende Kapitel fasst die wesentlichen Ergebnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung und Etablierung des Supply Chain Controllings.
Supply Chain Controlling, Supply Chain Management, Controlling, Prozesskostenrechnung, Target Costing, Benchmarking, Balanced Scorecard, Beziehungscontrolling, Wertschöpfungskette, Prozessorientierung, Kennzahlen, Unternehmensübergreifende Kooperation, Vertrauenscontrolling, SCOR-Modell, Prozessoptimierung
Die Arbeit behandelt das Konzept, den Aufbau und die Instrumente eines speziellen Controllings für unternehmensübergreifende Wertschöpfungsketten, das sogenannte Supply Chain Controlling.
Sie beleuchtet die theoretischen Grundlagen des Supply Chain Managements und des Controllings, verknüpft diese und stellt spezifische Werkzeuge vor, mit denen die Zusammenarbeit in Lieferketten gesteuert und optimiert werden kann.
Das Ziel ist es, die Notwendigkeit des Supply Chain Controllings aufzuzeigen und dem Leser einen umfassenden Überblick über die Instrumente zu geben, mit denen eine unternehmensübergreifende Wertschöpfungskette effektiv geführt werden kann.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und ergänzt diese durch eine Unternehmensbefragung, um den aktuellen Status und praktische Erfahrungen mit Supply Chain Controlling-Instrumenten zu illustrieren.
Im Hauptteil werden sechs spezifische Controlling-Instrumente – wie Beziehungscontrolling, Kennzahlen, Prozesskostenrechnung, Target Costing, Benchmarking und die Balanced Scorecard – detailliert dargestellt und kritisch hinsichtlich ihrer Eignung für Supply Chains gewürdigt.
Zentrale Begriffe sind Supply Chain Controlling, Wertschöpfungskette, Prozessorientierung, Kooperationsmanagement und verschiedene Controlling-Instrumente wie die Balanced Scorecard oder das SCOR-Modell.
Vertrauen wird als „weicher“ Faktor identifiziert, der den Erfolg von Kooperationen maßgeblich beeinflusst. Das Vertrauenscontrolling dient als Messinstrument, um die Qualität der Partnerschaft quantifizierbar zu machen.
Sie wurde inhaltlich und strukturell modifiziert, um spezifische Aspekte der unternehmensübergreifenden Zusammenarbeit, wie Kooperationsqualität und -intensität, abzubilden, während klassische Perspektiven wie Kunden- oder Lern- und Entwicklungsperspektive teils in die unternehmenseigene Planung verlagert werden.
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