Doktorarbeit / Dissertation, 2011
314 Seiten, Note: sehr gut (magna cum laude)
Die Dissertation „Filme, die beflügeln“ untersucht den Einfluss von Filmen auf die Reisemotivation, die Raumwahrnehmung und die Imagebildung. Sie beschäftigt sich mit der Frage, wie filmische Inszenierungen unsere Weltbilder prägen, Reisebedürfnisse wecken und unsere Wahrnehmung von Räumen beeinflussen.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Relevanz des Themas, den Stand der Forschung und die Fragestellung der Dissertation darlegt. Kapitel 2 widmet sich dem Forschungsfeld der Filmgeographie und analysiert verschiedene Filmgenres, die Reisemotivationen beeinflussen. Die Analyse konzentriert sich auf die Inszenierungsstrategien und Stilmittel, die Filme einsetzen, um Emotionen zu evozieren und Sehnsüchte zu wecken. Kapitel 3 befasst sich mit der Reisemotivation von Filmtouristen und analysiert die Zusammenhänge zwischen Filmwahrnehmung und Reiseerfahrung. Kapitel 4 stellt die Methodik der Dissertation vor, die sich sowohl auf Filmanalyse als auch auf empirische Forschung stützt. Kapitel 5 schließlich analysiert die Filmbeispiele „The Beach“, „Das wilde Leben“, „Die Reise des jungen Ché“, „Into the Wild“, „Hotel Very Welcome“ und „Hippie Masala“ und untersucht ihre Auswirkungen auf die Reisemotivation und die Raumwahrnehmung.
Filmgeographie, Reisemotivation, Raumwahrnehmung, Imagebildung, Filmanalyse, Empirische Forschung, Filmtourismus, Reisefilme, Destination Marketing.
Die Filmgeographie beschäftigt sich mit den Wirkungen medialer Darstellungen auf unsere kulturräumlichen Vorstellungen und das Image von Schauplätzen.
Erfolgreiche Filme können einen Drehort weltweit bekannt machen und die Reisemotivation massiv steigern, ein Phänomen bekannt als Filmtourismus.
Es ist eine effektive Form der touristischen Werbung, bei der Länder oder Regionen gezielt als Kulisse in Filmen platziert werden, um deren Image zu fördern.
Viele Informationen werden unterbewusst wahrgenommen (mediale Absenz) und Emotionen, die Filme auslösen, lassen sich nur schwer quantitativ erfassen.
Die Arbeit analysiert Beispiele wie „The Beach“, „Into the Wild“, „Die Reise des jungen Ché“ und „Hotel Very Welcome“.
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